von su 07.10.2019 14:53 Uhr

Gift und Galle auf Video der Schützen

Allessandro Urzi, seines Zeichens Abgeordneter zum Südtiroler Landtag lässt sich über den Kurzfilm des Südtiroler Schützenbundes in niederträchtigster Form aus. Das Video „Ich trenne mich um frei zu sein“ ist aus Sicht des Politikers, von „Säure gegen Italien“ getränkt.

Allessandro Urzi, Screen Video, Fotomontage UT24

Urzi meint mit seinem verbalen Angriff, welchen er auf der Facebookseite seiner Partei veröffentlicht hat, das Film-Projekt der Schützen.

Dieses ist am 10. September online gegangen; an dem Tag, als genau hundert Jahre vorher im Pariser Vorort Saint-Germain ein weitreichendes Dokument unterzeichnet worden ist.

Das Schicksal Tirols zum 100. Geburtstag

„Damals wurde Südtirol gegen seinen Willen mit Italien vermählt. An der Seite des ungeliebten Bräutigams, standen die Trauzeugen Frankreich, Großbritannien und die USA“, kennzeichnet der Landeskommandant der Schützen, Jürgen Wirth Anderlan, in einem Vorwort zum Film, das Schicksal Tirols zum 100. Jahrestag, der Unterzeichnung des Pariser Friedensdiktats.

Insenzierte Handlung vulgärer Stereotypen

Für Urzi eine inszenierte Handlung, welche sich vulgärer Stereotypen bedient, die in lokaler Sauce aufbereitet sind – eine Show mit künstlerischen Ambitionen.

Laut Urzi handelt es sich dabei um die letzte Provokation der Kampagne „Jatz“, welche sich aus Sicht Urzis, zu wenig eindeutig auf die Schützen beziehe, jedoch im Haus der Kultur in der Schlerngasse in Bozen, im 4. Stock untergebracht ist, „am Sitz der paramilitärischen Organisation Italiens“.

Eine erbärmliche Show

„Das Video stellt in einer erbärmlichen Show den Vergleich zwischen Italien und Südtirol her, vertreten vom italienischen Ehemann und der deutschen Ehefrau, die sie sich trennen will“.

Eine, so Urzi, „Eskalation der gemeinsamen Orte, in denen Italien gierig, gewalttätig, traurig und auch… hässlich dargestellt wird. Südtirol wäre Opfer der Unterdrückung und hätte unter der Einschränkung der eigenen Freiheit, zu leiden”, versteht Urzi.

Der Abgeordnete erklärt die weitere Handlung im Film und sieht darin einen traurigen, aber gewalttätig dargestellten Inhalt, welcher auf den offiziellen sozialen Netzwerken bekannt gemacht wird.

Tollwütige Gruppen

Der gesamte Inhalt, so Urzi, würde jenen „tollwütigen“ Gruppen dienlich sein und sie aufhetzen, welche sich um die neue Führungskraft der Schützen versammeln. Die Aussagen und Handlungen wären im höchsten Maße provokativ, so Urzi.

Das Ganze würde vor dem Hintergrund der finanziellen Unterstützung dieser parakulturellen und parasozialen Organisation, die aus einer antiitalienischen Ecke komme, geschehen, so Urzi.

Schlechtes Beispiel für das Zusammenleben

Für den Landtagsabgeordneten ist der Film ein schlechtes Beispiel für das Zusammenleben „für unser Südtirol“, welches „nicht zufällig in den Szenen des Films zerstört werden will“.

„Dass es dazu auch noch den Geruch von Kofinanzierung durch die Provinz trägt, wäre bei aller Ehrlichkeit wirklich zu viel ” urteilt Urzi.

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  1. Puschtra
    07.10.2019

    Do Urzi soll noch Sizillen ohaun, oder dorthin entsorgt werden, seine Südtirolhass kann er dann sich dort
    austoben, so ein Demagoge, unverbesserlich.Die Südtiroler dürfen aber gerne für seinen fürstlichen Gehalt orbatn gian, und am besten
    S-Maul holtn

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