von su 16.06.2019 10:17 Uhr

Yildrim: „Lohnfortzahlung ist Entlastung für Helfer und Unternehmen“

Unverständlich ist für die Tiroler SPÖ-Nationalrätin Selma Yildirim die Kritik der Wirtschaftskammer an der Lohnfortzahlung für freiwillige Helfer (Frauen und Männer). Ein entsprechender Fristsetzungsantrag wurde diese Woche im Nationalrat beschlossen.

Yildirim, SPÖ/Hitthaler

Dies sei ‚Ein Anschlag auf Tirols Wirtschaft‘, titelt die Kronen Zeitung. „Genau das Gegenteil ist der Fall“, erläutert Yildirim.

„Freiwillige Helfer sollen eine Lohnfortzahlung für fünf Tage pro Jahr bekommen. Finanziert wird das aus dem Katastrophenfonds. Das ist also keine Belastung für die Unternehmen. Es entlastet jene, die den Freiwilligen bereits bisher frei gegeben haben.“

Freiwillige leisten Großartiges

„Freiwillige Helfer leisten Großartiges. Ihr Einsatz ist von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft. Aktuell hat sich das wieder beim Hochwasser und Bränden in Tirol gezeigt. Der SPÖ ist es ein Anliegen, dass diese Helfer auf eine Lohnfortzahlung zählen können“, betont Yildirim.

Absicherung und Anreiz

Die Regelung wird für Katastrophenhilfsorganisationen, Rettungsdienste sowie freiwillige Feuerwehren gelten und soll noch vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen werden.

Für die Helfer sei dies eine Absicherung und ein Anreiz. „Ich finde es sehr schade, dass hier die Wirtschaft gegen zivilgesellschaftliches Engagement ausgespielt wird. Politik sollte nicht spalten, sondern verbinden. Dieses Gesetz ist eine gute Sache, die oft angeregt wurde und nun endlich auf SPÖ-Initiative umgesetzt wird, mit überwältigend positivem Feedback. Das ist auch kein Wahlzuckerl wie behauptet wird, der Antrag ist über ein Jahr alt und wurde bislang von der schwarz-blauen Bundesregierung blockiert“, schildert Yildirim.

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