von fe 03.06.2019 19:26 Uhr

Gerechtes Innsbruck fordert Videoüberwachung beim Jugendzentrum Space

„Nachdem uns besorgte Anrainer Mitte März berichteten, dass Sie sich aufgrund der Vorfälle im Park vor dem Jugendzentrum Space nicht mehr sicher fühlen, hat das Gerechte Innsbruck für den 25. März 2015 sofort einen Lokalaugenschein vor Ort mit den besorgten Bürgern organisiert, und den zuständigen Vizebürgermeister Franz X. Gruber dazu eingeladen“, so Gemeinderat der Liste Gerechtes Innsbruck, Gerald Depaoli.

„So berichteten die Anrainer, dass sie seit Jahren unter massiven Sicherheitsproble-men leiden, sie tagtäglich angepöbelt und bedroht werden, und auch der Handel, als auch der Konsum von Drogen im ursprünglichen Erholungspark beim Gutshofweg auf der Tagesordnung stünden. Ebenso feiern die „gelinde gesagt“ verhaltensauffälligen Jugendlichen auch bis spät in die Nacht Partys bei welchen es zu Alkohol – und Dro-genexzessen kommt, und die lärmintensiven Mopedrennen, welche bis spät in die Nacht stattfinden mindern die Lebensqualität der Anrainer derart, dass einige der Anrainer sich bereits aus gesundheitlichen Gründen summa summarum überlegen, ob sie nicht besser wegziehen sollten, um folglich die eigene Gesundheit, und be-sonders jene der eigenen Kindern – nicht weiter zu gefährden!“, so Depaoli.
„Daher hat das Gerechte Innsbruck bei der Gemeinderatssitzung am 28. März 2019 auf Wunsch der Anrainer einen Antrag bzgl. der Installierung einer Videoüberwa-chung eingebracht, in welchem wir lediglich forderten, dass der Bürgermeister gemeinsam mit Polizei und MÜG, die Notwendigkeit einer möglichen Videoüberwa-chung im Parkt beim Gutshofweg überprüfen möge. Der Antrag wurde von den Grünen, FI, ÖVP, SPÖ, NEOS, TSB und Liste Ali abgelehnt.“

„Bei einem weiterem – vom Gerechten Innsbruck organisierten Lokalaugenschein am 2. Mai 2019 – musste Vizebürgermeister Gruber erkennen, dass sich die Sicherheitslage rund um das Space trotz vermeintlicher verstärkter Überwachung durch die MÜG bzw. der Polizei sich nicht geändert hat, und eine Videoüberwachung, wie vom Gerechten Innsbruck gefordert, sinnvoll wäre. Die höchst emotionale Diskussion zwischen den besorgten Anrainern und Vizebürgermeister Gruber bzw. Caritas Direktor Schärmer endete mit dem Ergebnis, dass es zu einem weiteren Lokalaugen-schein gemeinsam mit Vertretern der Polizei und der MÜG Ende Mai, Anfang Juni kommen wird, um gemeinsam Lösungen zum Wohle der AnrainerInnen zu erarbeiten“, schließt Depaoli ab, welcher davor warnt, dass die Innsbrucker Stadtregierung tatenlos zusehen darf, wie sich ein weiterer Sicherheits- Hotspot in der Landeshauptstadt entwickelt.

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