von ih 18.04.2019 11:20 Uhr

„Teufelspakt!“: SVP-Bündnis mit Berlusconi sorgt für Kontroversen

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet das EU-Wahlbündnis der SVP mit Forza Italia als Aufgabe sämtlicher autonomiepolitischer Werte. Wer bei den EU-Wahlen ein Bündnis mit Forza Italia eingeht, unterstütze damit nicht nur Silvio Berluconi ― was bereits problematisch genug sei ― sondern auch Michaela Biancofiore und Alessandra Mussolini, die bereits mehrfach deutlich gemacht hätten, was sie von Südtirol halten würden. „Zu so einem Teufelspakt kann man nur NEIN sagen!“, so Knoll.

Foto: STF

Das Bündnis der SVP mit Berlusconi und Mussolini sei nicht nur demokratiepolitisch bedenklich sondern auch eine Gefahr für die Autonomie, weil damit jene politischen Kreise unterstützt würden, die stets gegen Südtirol gearbeitet hätten und die Autonomie lieber heute als morgen abschaffen möchten.

Der Landtagsabgeordnete Sven Knoll erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass es die SVP selbst gewesen sei, die noch vor wenigen Jahren in Südtirol ein Plakat mit Berlusconi und Biancofiore veröffentlich hat, auf dem Berlusconi den Südtirolern vor dem Siegesdenkmal den Stinkefinger gezeigt hat. In großen Lettern stand auf dem SVP-Plakat die Botschaft: „Dazu sollen wir nicht NEIN sagen?“

„Mit genau diesen Leuten geht die SVP nun eine Wahlbündnis ein und holt sich obendrein auch noch die Duce-Enkelin Alessandra Mussolini mit ins Boot“, gibt Knoll zu bedenken.

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  1. Pinky56
    18.04.2019

    Und immer wieder wird die SVP gewählt. Leute aufwachen !!!

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