von ih 21.03.2019 19:21 Uhr

Hallenbetreiber will Frei.Wild nicht mehr auftreten lassen

Ein Konzert der Südtiroler Band Frei.Wild am 20. April 2019 in Flensburg steht auf der Kippe. Der Grund: Proteste der linksextremen Antifa sowie von SPD-Oberbürgermeisterin Simone Lange haben die Hallenbetreiber der Flens-Arena, wo der Auftritt der Deutschrocker hätte stattfinden sollen, dazu bewegt, einen gültigen Mietvertrag mit den Südtirolern, einfach zu kündigen. Dies sei jedoch „willkürlich“ geschehen, beklagt die Band.

Frei.Wild haben den deutschen Musikpreis 2016 gewonnen - Foto: Facebook/Frei.Wild

Frei.Wild verstehen die Welt nicht mehr. In einem Statement, das am Donnerstagabend veröffentlicht wurde, schreibt die Band:

Leute, manchmal fehlen einem echt die Worte. Das ist nicht oft so, aber manchmal fällt einem echt gar nichts mehr ein. Sagt ihr es uns, liebe Freunde, aber wo sind wir eigentlich mittlerweile angelangt in diesem Land der Dichter und Denker? Da gibt es eine Halle, die schriftliche Zusagen samt belegbarem E-Mail-Verlauf für nichtig erklären möchte. Da gibt es eine Oberbürgermeisterin an der Seite von lächerlichen Bündnissen aus Antifa und Co., ja und dann gibt es einige Medien, die dem ganzen Zirkus noch Feuer hinterhergießen, dass es nur so knallt. Was auch lustig ist, dass besagte Oberbürgermeisterin nach mehreren Attacken gegen uns auf das Gesprächsangebot der Band scheißt und sich am Ende aus der Verantwortung zieht.

Frei.Wild

Rechtliche Schritte gegen Flens-Arena eingeleitet

Die Kündigung des Mietvertrages vonseiten der Flens-Arena mit Frei.Wild sei laut Angaben der Band „willkürlich“ und „grundlos“ geschehen. Zusammen mit ihrem Tourveranstalter hat die Südtiroler Band deshalb jetzt juristische Schritte gegen die Betreiber der Veranstaltungshalle eingeleitet. „Willkürliche, launenhafte und unrechtens getätigte Handlungen“ wolle man sich nämlich schlichtweg nicht bieten lassen, so die Deutschrocker.

Was die Band um Frontmann Philipp Burger allerdings besonders ärgert: Die Absage geschah unmittelbar nach der Verbreitung von sogenannten Fake-News. Die Band nennt hierfür auch ein Beispiel: Kritiker hätten behauptet, die Südtiroler hätten den 20. April bewusst für das Konzert gewählt, da an diesem Tag Adolf Hitler Geburstag hat. Aus diesem Grund würden die Eintrittskarten für 88,00 Euro verkauft, um damit einen Neonazi-Code zu verbreiten. Dies stimmt jedoch nachweislich nicht, da die Eintrittskarten 49,90 Euro kosten und das Konzert anlässlich einer mehrtägigen Tour stattfindet, die nur zufällig am 20. April in Flensburg gastiert.

Frei.Wild wollen Konzert unbedingt spielen

Die Deutschrocker geben sich allerdings optimistisch und wollen alles dafür tun, dass das Konzert bis zuletzt dennoch stattfinden kann. Schließlich werden bis zu 5.000 Fans am 20. April 2019 erwartet. In ihrem Statement schreibt die Band dazu:

Flensburg, wir möchten das Ding in jedem Fall durchziehen. Wir werden nicht eine ganze Heerschar an Frei.Wild Fans in Flensburg wegen ein paar Idioten abstrafen, das kommt für uns nicht in Frage! Wir halten Euch weiter auf dem Laufenden!

Frei.Wild

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