von ih 19.03.2019 15:54 Uhr

Polizei stürmt Asylantenwohnung nach Waffendrohung

Im Stadtteil Buckau im deutschen Magdeburg haben schwer bewaffnete Elitepolizisten eine von afrikanischen Asylanten bewohnte Wohnung gestürmt. Laut einem Bericht der Bild-Zeitung hat ein 20-jähriger Eritreer mitten in der Nacht um Hilfe gerufen.

APA

Der 20-jährige Mann aus Eritrea hatte sich ersten Informationen zufolge mit vier weiteren Asylanten in einer Wohnung an der Klosterbergstraße in Magdeburg getroffen, als die Lage schließlich eskalierte.

Laut Polizeiangaben war der 20-Jährige aufgrund eines Drogengeschäfts von den vier Anderen mit einer Waffe bedroht worden. Das Quartett verlangte von dem Eritreer Geld. Nach der Geldübergabe alarmierte er dann die Polizei.

Kurze Zeit später rückte eine Abordnung des SEK an, die ohne zu Zögern die Wohnung stürmten. Die vier Afrikaner wurden festgenommen. Bei dem riskanten Einsatz wurden ein SEK-Beamter und ein Asylwerber verletzt. Im Hausflur entdeckte man zudem jede Menge verschmierte Blutspuren.

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