von fe 11.02.2019 16:47 Uhr

Pensionistin erschlagen: Vorbestrafte im „Fadenkreuz“

Die 43 Jahre alte Frau, die eine 64-jährige Pensionistin in Ebergassing im Bezirk Bruck a. d. Leitha erschlagen haben soll, beteuert weiterhin ihre Unschuld. Astrid Wagner, die gemeinsam mit Wolfgang Blaschitz die Verteidigung der Verdächtigen übernommen hat, teilte am Montag auf APA-Anfrage mit, dass ihre Mandantin vermutlich aufgrund ihrer Vorstrafe “ins Fadenkreuz” der Ermittlungen geraten sei.

APA (dpa/Symbolbild)

Die 43-Jährige war 2009 nach einem Überfall auf eine Postfiliale wegen schweren Raubes und absichtlicher schwerer Körperverletzung zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden, bestätigte Wagner entsprechende Medienberichte. Bei der Tat in Klosterneuburg war eine Angestellte mit einem Messer lebensgefährlich verletzt worden. Angaben darüber, wann die Verdächtige in Freiheit kam, machte Wagner nicht. Auch seitens der Staatsanwaltschaft Korneuburg gab es dazu keine Auskunft.

Laut Friedrich Köhl, dem Sprecher der Anklagebehörde, suchten Ermittler am vergangenen Wochenende nach der Tatwaffe. Diese wurde aber nicht gefunden. Es sei auch weiterhin unklar, um welchen Gegenstand es sich handelt.

Das Gewaltverbrechen an der 64 Jahren alten Frau wurde am 26. Jänner entdeckt. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ergab laut Polizei “eindeutig Fremdverschulden” und als Todesursache ein Schädel-Hirn-Trauma aufgrund massiver Gewalteinwirkung gegen den Kopf. Die Verdächtige wurde am vergangenen Mittwoch festgenommen.

APA

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