von ih 11.01.2019 09:58 Uhr

Finalisten für GEKO 2019 stehen fest

Sautens, Ötz und Umhausen, die drei Wipptaler Gemeinden Matrei, Mühlbachl und Pfons sowie 17 Gemeinden des Abfallwirtschaftsverbandes Kitzbühel – das sind die Gemeinden, deren drei Projekte in das Finale für den GEKO 2019 einziehen. Von allen eingereichten Projekten wurden diese von einer Fachjury des Landes Tirol ausgewählt – nun startet das Online-Voting, bei dem die TirolerInnen der ihrer Meinung besten Kooperation ihre Stimme geben können.

Der Kooperationspreis wurde vor drei Jahren vom Land Tirol und dem Tiroler Gemeindeverband initiiert. LR Johannes Tratter (re.) und Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf laden zum Mitstimmen auf www.geko.tirol ein. - Foto: Land Tirol

Abgestimmt wird von 14. Jänner bis 3. Februar 2019 unter www.geko.tirol. Das Siegerprojekt erhält 10.000 Euro und eine Feier für die Preisträgergemeinden.

Bereits zum dritten Mal wird der GEKO in Kooperation mit dem Tiroler Gemeindeverband vergeben: „In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass gemeindeübergreifende Projekte oft der Schlüssel zum Erfolg sind, um den Bewohnerinnen und Bewohnern in den Tiroler Gemeinden bestmögliche Lebensbedingungen zu bieten. Aufgrund der positiven Resonanz und um die Bereitschaft zur Zusammenarbeit weiterhin zu fördern, wird der GEKO auch in diesem Jahr wieder vergeben“, erläutert Gemeindelandesrat Johannes Tratter die Idee hinter der Auszeichnung.

Die drei finalen Projekte

Unter den drei Finalisten befinden sich unter anderem die Gemeinden Sautens, Ötz und Umhausen mit dem Projekt „Ötztalpflege“: Pflegeberatung, Ernährungsberatung, soziale Betreuung und Seniorennachmittage, IT-Fortbildungen, acht Kraftfahrzeuge für die mobile Pflege sowie zahlreiche weitere Leistungen werden in einem gemeinsam errichteten Zentrum für mobile Pflege in Sautens angeboten.

Die drei Wipptaler Gemeinden Matrei am Brenner, Mühlbachl und Pfons forcieren in Zukunft eine enge Kooperation in den Bereichen Bürgerservice, Finanzverwaltung und Personalverwaltung. Im Zuge der neuen Aufgabenverteilung können sich die MitarbeiterInnen der drei Gemeinden in Zukunft auf die jeweiligen Kernkompetenzen konzentrieren und somit eine noch höhere Qualität erzielen.

Bei dem dritten Finalisten handelt es sich um 17 Gemeinden des Abfallwirtschaftsverbandes Kitzbühel. Diese haben auf dem Areal des Klärwerks Erpfendorf eine neue Anlage errichtet, in welcher durch die Aufbereitung von Bioabfällen Energie für die Kläranlagen gewonnen wird. Um die Anliefermenge von Speiseresten und Küchenabfällen zu steigern, wurde für alle Gemeinden zudem eine bezirksweite Biomüllsammlung geschaffen.

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