von fe 08.01.2019 06:52 Uhr

Mit Kantholz bewusstlos geschlagen

Der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzender der AfD Bremen, Frank Magnitz, ist am Montag von drei vermummten Männern angegriffen und schwer verletzt worden. Die Vermummten hatten dem 66-Jährigen vor dem Theater am Goetheplatz aufgelauert, als er den Neujahrsempfang des Weser-Kuriers in der Kunsthalle verließ, teilt die Partei in einer Presseaussendung mit.

Bild: AfD

Laut Angaben der AfD schlugen die Angreifer ihn mit einem Kantholz bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag. Dem couragierten Eingriff eines Bauarbeiters sei es zu verdanken, dass Frank Magnitz mit dem Leben davongekommen sei. Er liege nun schwer verletzt im Krankenhaus. 

Die Tat ist laut AfD politisch motiviert gewesen. „Wir werden in den kommenden Tagen die Reaktionen der Politiker anderer Parteien genau beobachten. Nicht nur die LINKEN, sondern auch SPD und die Grünen unterstützen die Antifa und ihre Angriffe. Ist es das, was die anderen politischen Kräfte wollen? Ist das Ihr Verständnis von Demokratie? Immer wieder steht die AfD im Fokus linker Angriffe, die von den anderen Parteien nicht verurteilt oder gar unterstützt werden. Heute ist ein schwarzer Tag für die Demokratie in Deutschland“, schreibt die AfD.

Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen ermitteln. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Erste Reaktionen

„Ich hoffe der oder die Täter werden bald ermittelt & verurteilt. Auch gegenüber der AfD gibt es keinerlei Rechtfertigung für Gewalt. Wer Hass mit Hass bekämpft, lässt am Ende immer den Hass gewinnen. #nazisraus aber mit den Methoden unseres Rechtsstaates“, schreibt Cem Özdemir von den Grünen auf Twitter.

Ralf Stegner von der SPD kritisierte am Dienstagmorgen „Versuche von rechts“, ihm angebliche Aufrufe zur Gewalt zu unterstellen. Er spreche sich gegen jedwede Gewalt, egal von wem und gegen wen aus. Im Mai 2016 hatte Stegner noch getwittert: „Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren, weil sie gestrig, intolerant, rechtsaußen und gefährlich sind.“

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