von ih 08.11.2018 14:51 Uhr

Tiroler Wirtschaftskammer eröffnet Kinderkrippe KiWi

Für WK-Präsident Jürgen Bodenseer geht mit der heutigen Eröffnung der Kinderkrippe in der Tiroler Wirtschaftskammer ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung, denn „die Zukunft gehört unseren Kindern!“

WK-Vizepräsidentin Martina Entner, Dompfarrer Florian Huber, Direktorin Evelyn Geiger-Anker, Präsident Jürgen Bodenseer, Stadträtin Elisabeth Mayr und LR Patrizia Zoller-Frischauf (v.l.) - Foto: WKT

Der gesamte 6. Stock der Tiroler Wirtschaftskammer ist seit wenigen Tagen ganz in Kinderhand. „Am Montag hat unsere Kinderkrippe ‘KiWi’, eine Kooperation mit der Stadt Innsbruck mit freundlicher Unterstützung durch das Land Tirol, ihre Pforten geöffnet und ich bin mächtig stolz auf sie“, sagt der Kammerpräsident Jürgen Bodenseer anlässlich der heutigen Eröffnung. „Familienfreundlichkeit zahlt sich für die Betriebe mehrfach aus und ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil“, hält Bodenseer fest und ergänzt: „Wir sollten viel öfter die Welt aus den Augen der Kinder sehen und uns ein Beispiel an ihrer kindlichen Innovationskraft nehmen!“

Der Bau der Krippe wurde im Frühjahr vom Präsidium der Wirtschaftskammer beschlossen. Seither wurden auf mehr als 300 Quadratmetern zwei Gruppenräume, ein Aktions- bzw. Funktionsraum, ein Bewegungsraum, ein Schlafraum, kindgerechte Sanitäreinrichtungen, Küche, Garderoben etc. errichtet.

50 Prozent der Tiroler Kinderbetreuungseinrichtungen schließen um 15.30 Uhr. „Für die Familien und unsere gut ausgebildeten und engagierten Frauen in Tirol ist das ein riesiges Problem“, weiß WK Vizepräsidentin Martina Entner, Hotellierin und selbst zweifache Mutter. „Es war uns deshalb wichtig mit unserer ganztägigen und ganzjährigen Betreuung ein Beispiel zu setzen und wir hoffen auf viele Nachahmer in ganz Tirol.“

In der „KiWi“ (Kinderkrippe in der Wirtschaftskammer) gibt es zwei Gruppen mit je zwölf Kindern. Eine Gruppe ist für Kinder von Mitarbeitern der Wirtschaftskammer vorgesehen, die Plätze der zweiten Gruppe werden von der ISD (Innsbrucker Soziale Dienste) vergeben. Jede Gruppe wird von vier Pädagogen betreut.

Von der ersten Minute an begeistert

Dank für das Engagement und Glückwunsch für die Umsetzung kam bei der heutigen offiziellen Eröffnung von allen Partnern und Seiten. Etwa von Bürgermeister Georg Willi, der unterstreicht: „Eltern wollen eine ganztägige Betreuung und die können wir hier anbieten. Es wurde ein Ort geschaffen, an dem die Potenziale der Kinder erkannt und geweckt werden.“

Die zuständige Stadträtin Elisabeth Mayr, die von den Plänen für die neue Krippe von der ersten Minute an begeistert war, meint: „Es ist eine Freude zu sehen, welche Wertschätzung die Kinder hier erfahren. Denn Bildung macht in der heutigen Zeit den Unterschied.“

Das Land Tirol hat die Errichtung der Krippe maßgeblich gefördert. „In den letzten zehn Jahren haben wir 120 Mio. Euro investiert und damit 7.000 neue Betreuungsplätze geschaffen“, betont LR Patrizia Zoller-Frischauf und versprach, dass sich das Land Tirol in diesem Bereich noch stärker engagieren wird: „Bis 2019 werden weitere 4.000 Plätze dazu kommen.“

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