von ih 11.10.2018 09:33 Uhr

Kritik an „linken Multi-Kulti-Träumereien“ an Schulen

Entsetzt zeigt sich FPÖ-Bildungssprecher Christofer Ranzmaier angesichts des in der Bildungsregion Imst präsentierten Jahresthemas „Sprachsensibler Unterricht & kulturelle Vielfalt“. „Es darf nicht sein, dass hier ein paar Lehrer – wohl nicht ohne Unterstützung der zuständigen Landesrätin Palfrader – ihre gesamte Kollegenschaft sowie in weiterer Folge alle Schüler für ihre linken Multi-Kulti-Träumereien in ideologische Geiselhaft nehmen“, kritisiert der freiheitliche Landtagsabgeordnete.

APA/dpa

„Gerade in Zeiten wie diesen, in denen mit der türkis-blauen Bundesregierung auf Bundesebene endlich die essenzielle Bedeutung der Schule im Bereich der Integration entdeckt wurde und – etwa mit den Deutschförderklassen – wichtige Maßnahmen in diesem Bereich gesetzt werden, wäre es höchst an der Zeit, auch in Tirol in diesem Bereich Akzente zu setzen und die Lehrer dafür zu sensibilisieren“, stellt Ranzmaier klar, der sich als Schuljahresthema eher ‚Deutsch als Schulsprache‘ wünschen würde.

Mit einem solchen Thema könnte etwa verhindert werden, dass sich die Diskussion an den Schulen im linken Meinungsklima in die falsche Richtung entwickeln, wie der Zusatz der beabsichtigten Sensibilisierung „für die kulturelle Vielfalt“ angeblich befürchten lasse.

„Deutsch als Schulsprache“ im Landtag abgelehnt

„Verwundern können einen solche Jahresthemen samt Zwangsfortbildung für die Lehrerschaft allerdings nicht mehr. Der links-ideologische Kulturkampf an den Schulen wird von rot-grünen Lehrern und Grün-Verbindern wie Frau Palfrader immer intensiver geführt“, meint Ranzmaier.

Er vermisse auf politischer Ebene im Land Tirol den entsprechenden Willen zu einer vernünftigen Integrationspolitik, erklärt der Freiheitliche und verweist hierzu auf den in der vergangenen Woche im Tiroler Landtag abgelehnten Antrag ‚Deutsch als Schulsprache‘ sowie die erschütternden politischen Reaktionen auf die kürzlich erst thematisierten türkischsprachigen Elemente in Deutsch-Lehrbüchern für Volksschüler.

„Ich glaube, dass es viele Eltern zu Recht als Selbstverständlichkeit ansehen, dass an Tiroler Schulen Deutsch gesprochen und in Deutsch-Schulbüchern auch auf die deutsche Sprache gesetzt wird. Dass dies leider oft nicht der Realität entspricht, führt in letzter Zeit vermehrt dazu, dass uns immer mehr entsetze Eltern mit solchen unerwünschten Multi-Kulti-Blüten, die teilweise in Unterrichtsmaterialien ihrer Kinder zu finden sind, konfrontieren. Die Politik aber auch die Lehrer sind deshalb gefordert, die berechtigten Erwartungen der Eltern endlich umzusetzen und – auch wenn es nicht in ihr eigenes Weltbild passt – für mehr Integrationsdruck und weniger ‚Sensibilisierung für kulturelle Vielfalt‘ zu sorgen“, fordert der Freiheitliche ein und kündigt gleichzeitig an, sich im Zuge einer Anfrage an die zuständige Bildungslandesrätin Beate Palfrader mit der Auswahl derartiger Multi-Kulti-Unterrichtsmaterialien an Tiroler Schulen auseinanderzusetzen.

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