von fe 10.08.2018 10:22 Uhr

Trientner kämpfen für ihre Krankenhäuser

Die Trientner setzten sich für die Wiedereröffnung der geschlossenen Geburtenabteilungen ein und versuchen sich den römischen Vorgaben zu widersetzen. Vorbildfunktion für Südtirol?

APA (dpa)

„Ausgerechnet die Trentiner zeigen, wie man um die Autonomie kämpft: Während hierzulande die Geburtenstationen in Innichen und Sterzing kampflos geschlossen wurden, unternimmt das Trentino alles, um die kleinen Geburtenstationen aufrecht zu erhalten“, sagt Stefan Zelger von der Süd-Tiroler Freiheit. „Vielleicht mit Erfolg: Die Krankenhäuser in Arco, Tione und Cavalese könnten aufgrund einer Ausnahmegenehmigung ihre Geburtenabteilungen wiedereröffnen, so wie auch schon einige Abteilungen in Süditalien.“

„Der Kampf um die Geburtenabteilungen ist ein Kampf um die Autonomie“, betont Zelger, „denn der italienische Staat zahlt keinen einzigen Cent für die Südtiroler Krankenhäuser. Unser Gesundheitswesen wird zu 100 Prozent von unserem Steuergeld bezahlt. Was geht es deshalb Italien an, wie in Süd-Tirol die Krankenhäuser organisiert werden?“

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