von fe 10.08.2018 10:45 Uhr

Atz Tammerle: „Bürger haben Recht auf öffentliche Sicherheit“

Öffentliche Sicherheit darf nicht zum Luxus in bestimmten Zonen werden. Davor warnt Myriam Atz Tammerle von der Süd-Tiroler Freiheit. Die Landtagsabgeordnete reichte einen Beschlussantrag mit zahlreichen Forderungen nach Maßnahmen für mehr öffentliche Sicherheit ein.

Foto: UT24/lf

Raubüberfälle, Gewaltdelikte und Vergewaltigungen gehören mittlerweile auch in Südtirol schon fast zum Alltag. „Die zunehmende Brutalität, meist von Ausländern verursacht, beeinträchtigt nicht nur die Alltagsgewohnheiten in Südtirol negativ, sondern schadet auch dem guten Ansehen Südtirols als Tourismusregion. Denn die zunehmende Kriminalität macht auch vor Touristen keinen Halt“, so Atz Tammerle.

„Vor allem in den Städten gibt es immer mehr Zonen wie beispielsweise den Bahnhofspark in Bozen, in denen das Kriminalitätsrisiko und die Brutalität zunehmen. Bereits am helllichten Tag meiden viele Menschen den Gang durch diese Zonen. Ganz zu schweigen davon, diese Risikozonen bei Dunkelheit zu durchqueren“, sagt Atz Tammerle.

Auch in Südtirol habe jeder Mensch das Recht auf öffentliche Sicherheit. Und jeder solle sich sicher fühlen können. Genau darauf ziele der Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit ab. Er beinhalte zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit und wird im September im Landtag zur Behandlung kommen. So fordert Atz Tammerle unter anderem eine Versicherung des abgehobenen Bargeldes auf dem Heimweg für Rentner, eine verstärkte Bewerbung des Frauennachttaxis, die verstärkte Präsenz der Polizeikräfte in Zivil und verstärkte Kontrollfahrten in den Nachtstunden, gut sichtbare und gut beleuchtete bewachte Nachtparkplätze sowie eine grenzüberschreitende Vernetzung der polizeilichen Datenbanken, damit Kriminelle schneller ausfindig gemacht werden können.

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