von red 14.02.2018 18:36 Uhr

Mehr als 4 Millionen Euro für schnelles Internet

Das Land Südtirol hat Zuschläge in Höhe von 4,8 Millionen Euro für die Anschlüsse ans Glasfasernetz von Gewerbegebieten vergeben. Insgesamt sollen damit 471 Unternehmen in zwölf Gemeinden an das schnelle Internet angeschlossen werden.

APA (Symbolbild/dpa)

Insgesamt 13 Aufträge für die Verlegung von Rohren samt Glasfaserkabel hat das Landesamt für Infrastrukturen der Telekommunikation über die Vergabeplattform des Landes zugeschlagen. Ans Breitbandnetz angeschlossen und mit schnellem Internet versorgt werden damit die Gewerbegebiete von zwölf Gemeinden und damit insgesamt 471 Unternehmen. Der entsprechende Gesamtbetrag von 4.314.912 Euro wird aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung EFRE finanziert. Drüber hinaus wurden auch die Arbeiten zur Erweiterung des B-Block des Verteilerzentrums PoP-Bozen im Wert von 487.400 Euro zugeschlagen. Zehn der Aufträge gingen an Unternehmen, die entweder ihren Sitz oder eine Niederlassung in Südtirol haben, einige davon auch in Bietergemeinschaft mit weiteren Unternehmen.

Die zwölf Gemeinden, in denen sich die Gewerbezonen (in Klammer) befinden, sind: Wolkenstein (Plan und La Poza), Kastelbell-Tschars (Galsaun), Kurtatsch (Z3,Z5 und Z15), Neumarkt, Kaltern (Moos), Rasen/Antholz (Niederrasen), Riffian (Moar), Salurn, Truden (Lugano-Neuradein), Mals (Mals, Laatsch und Burgeis), Vintl (Lodenwelt), Rodeneck (St. Pauls und Pardell). Es geht hier um die letzte Meile direkt in die Unternehmenssitze.

Anders als bei der letzten Meile zu den Wohngebieten, die jeweils die einzelnen Gemeindeverwaltungen verwirklichen müssen, ist es im Falle der Gewerbegebiete das Land, das für die Glasfaserverbindungen sorgt und dafür Mittel aus dem EFRE bestmöglich einsetzt. “Die Pläne zu den Verbindungen stammen hingegen von den Gemeinden”, betont der Direktor im Landesamt für Infrastrukturen der Telekommunikation, Marco Springhetti.

Die jüngsten Auftragsvergaben bezeihungsweise deren Finanzierung aus dem EFRE erfolgt im Rahmen des zweite Sammelaufrufs (Call) zur Projekteinreichung in dieser europäischen Programmperiode. Der erste Call zur Einreichung von Projekten für den Anschluss von Gewerbegebieten an das Glasfasernetz war im vergangenen Sommer erfolgt. Die Arbeiten, berichtet Amtsdirektor Springhetti, seien im Herbst aufgenommen worden, stünden wegen des Winters bis März still. Bis zum Sommer aber sollen die betroffenen 776 Unternehmen über schnelles Internet verfügen. Die 471 Betriebe, für deren Breitbandanschluss nun die Auftragevergabe erfolgt ist, können etwa gegen Jahresende 2018 damit rechnen.

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