von red 13.02.2018 12:09 Uhr

Start der Pflegeberatung in Tirol

Die Tiroler Landesregierung hat am Dienstag, die Installierung von „Beratungsstellen“ als Drehscheiben für die Beratung und Hilfe für pflegende Angehörige in Tirol beschlossen. Damit soll die Pflege in Tirol nochmals gestärkt werden, sagt Landeshauptmann Günther Platter.

Symbolbild / Quelle: APA

„Als Teil des ‚Pflegestrukturplans 2012-2022‘ werden damit die bereits vorhandenen guten, wohnortnahen und flächendeckenden Beratungen und Hilfestellungen weiter ausgebaut“, erklärt Platter, dass die Pflege in Tirol damit nochmals gestärkt werden soll: „Mein ausdrücklicher Dank gilt den Mitarbeitenden in den Sozialsprengeln und Pflegeeinrichtungen in Tirol. Sie leisten tagtäglich hervorragende Arbeit, die für unser funktionierendes Miteinander und dem Zusammenleben von Jung und Alt unverzichtbar sind. Die Pflegeberatung soll eine stärkende und unterstützende Wirkung haben, von welcher der gesamte Pflegebereich profitiert.“

„Die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen bzw. den Sozial- und Gesundheitssprengeln wie zum Beispiel dem Stanzertal, Landeck-Zams-Fließ-Schönwies sowie dem Planungsverband Brixental-Wildschönau, als auch die Selbsthilfe Osttirol und die Pflegeberatung Außerfern leisten schon jetzt Außerordentliches in der Angehörigenberatung. Mit der neuen Maßnahme sollen die Beratungsangebote ausgebaut, noch besser vernetzt und rasch flächendeckend in ganz Tirol umgesetzt werden“, führt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg aus.

Die Vernetzung zwischen den Sozial- und Gesundheitssprengeln, Wohn- und Pflegeheimen, Spitälern bzw. Entlassungsmanagement, ehrenamtlichen Strukturen und Selbsthilfe-Vereinen steht dabei im Vordergrund. Gestartet wird das Projekt in den Pilotregionen Landeck und Kufstein. „Dort können die bisherigen Erfahrungen und die gewonnenen Expertisen sehr gut in die ‚Beratungsstellen für Pflege‘ eingebracht und vernetzt werden“, betont Tilg.

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