von red 13.02.2018 13:51 Uhr

Langlauf: Für den 35. Gsieser ist alles angerichtet

An diesem Wochenende hat das lange Warten ein Ende: Am Samstag, 17. Februar (klassische Lauftechnik) und Sonntag, 18. Februar (Freistil) geht mit dem Gsieser das größte Langlaufevent Südtirols über die Bühne. Es handelt sich um die 35. Ausgabe des renommierten Sportevents, das in seiner seit dreieinhalb Jahrzehnten währenden Geschichte noch nie abgesagt werden musste – europaweit eines der Alleinstellungsmerkmale des Gsieser Tal Laufs.

Symbolbild - Foto: Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Dietenheim

Die diesjährige Ausgabe des Gsiesers verspricht aufgrund der exzellenten Schneesituation eine ganz besonders gelungene zu werden. Schließlich ist die Loipe, auf der die Rennen über 30 und 42 Kilometer ausgetragen werden, seit vielen Wochen auf ihrer gesamten Streckenlänge in Betrieb. Diesen Umstand nutzten zahlreiche Amateursportler, um sich bestmöglich auf den 35. Gsieser vorzubereiten.

OK-Chef Walter Felderer und sein engagiertes Team fiebern dem Startschuss für die Klassik-Rennen am Samstag um 10.10 Uhr bereits entgegen. „Bei uns in Gsies ist alles angerichtet. Wir sind bereit und freuen uns auf die mehr als 2000 Teilnehmer aus über 30 verschiedenen Nationen. Natürlich gibt es noch Einiges zu tun, aber im Großen und Ganzen sind die Vorbereitungen abgeschlossen. In den kommenden Tagen geht es vorwiegend um die Feinabstimmung“, erklärt Felderer. Die Freistil-Rennen am Sonntag werden 100 Minuten lang direkt auf Rai Sport übertragen. Der Start erfolgt deshalb ein wenig früher als gewohnt, und zwar bereits um 9 Uhr.

An die 450 freiwillige Helfer werden auch am kommenden Wochenende alles daransetzen, damit der Gsieser Tal Lauf wie gewohnt reibungslos über die Bühne geht. „Ich möchte jetzt schon allen danken, die auch in diesem Jahr wieder zum guten Gelingen des Gsiesers beitragen. Sie sind einer der wichtigsten Pfeiler, auf dem der Erfolg unseres einmaligen Langlaufevents aufgebaut ist. Die Teilnehmer loben Jahr für Jahr ausdrücklich die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft unserer großen Langlauf-Familie und das macht mich ungemein stolz“, so Felderer weiter.

Kommt Petter Northug?

Zahlreiche Spitzenathleten haben sich für den 35. Gsieser gemeldet, wie etwa die Russen Sergej Ustjugow und Yevgeny Dementyev, der Schwede Robert Eriksson, der Österreicher Thomas Steurer oder der „Azzurro“ Sergio Bonaldi. Bei den Frauen sind mit Antonella Confortola und den deutschen Renate Forstner und Franziska Müller drei ehemalige Siegerinnen des Gsiesers am Start. Mit Petter Northug kann OK-Chef Walter Felderer möglicherweise sogar eine der prägendsten Persönlichkeiten der internationalen Langlaufszene im Gsieser Tal begrüßen. Er hat sich bereits Informationen über das Rennen eingeholt und entscheidet kurzfristig über eine Teilnahme.

Gute Nachrichten gibt es auch für alle Hobbyathleten: Anmeldungen sind an den beiden Renntagen vor Ort noch möglich. Damit haben auch Kurzentschlossene die Gelegenheit, die Faszination Gsieser Tal Lauf hautnah mitzuerleben.

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