von red 13.02.2018 11:01 Uhr

Einheitliche Musik in ganz Tirol

Der freiheitliche Bildungssprecher Otto Mahlknecht begrüßt die Übernahme des Konservatoriums “Claudio Monteverdi” durch die Universität Bozen. Er sieht nun auch die Chance, eine enge Kooperation mit der Universität Mozarteum in Innsbruck einzugehen.

Symbolbild / Quelle: APA

“Bei der nun anstehenden Neuordnung und dem Streben nach Optimierung in den Bereichen Lehrerausbildung, Musikschulen und Exzellenzförderung sollte von Anfang an eine enge Kooperation mit der Universität Mozarteum in Innsbruck ins Auge gefasst werden. Gerade beim reichen Tiroler Musikleben in Nord und Süd könnte viel Gemeinsames aufgebaut werden.”, sagt der Freiheitliche.

“In der Vergangenheit wurde die deutsche Sprache am Konservatorium jahrzehntelang missachtet. Ob sich dies nun an der Uni Bozen bessern wird, ist allerdings mehr als fraglich, denn die sog. “Dreisprachigkeit” driftet dort in der Realität immer mehr in Richtung einer italienischen Einsprachigkeit, sodass sich im Sommer 2017 selbst LH Kompatscher zu einer Intervention bemüßigt sah. Deutsch ist an der Uni Bozen mittlerweile eine Randsprache geworden. Dabei hat eine Universität in Südtirol nur dann eine Existenzberechtigung, wenn sie einen geistig-kulturellen Mehrwert für die Südtiroler bringt. Das kann nur gelingen, wenn hier lehrende Professoren auch die deutsche Sprache beherrschen. Eine de facto immer mehr einsprachige italienische Provinzuni brauchen wir in Südtirol nicht.”, so Mahlknecht.

“Wir Freiheitliche werden uns weiterhin vehement für eine Kooperation mit Innsbruck einsetzen, im Sinne eines „Tiroler Forschungskorridors“ und einer Zusammenarbeit zwischen den Tiroler Landesteilen sowie einem effizienten und nachhaltigen Einsatz der Steuergelder unserer Bürger!” so der freiheitliche Bildungssprecher abschließend.

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