von ih 13.01.2018 06:59 Uhr

Durchbruch: Medikament gegen Bienensterben entdeckt

Forscher an der Universität Stuttgart haben ein Mittel gegen einen gefährlichen Bienenschädling entdeckt. Laut einem Bericht der Tiroler Tageszeitung können befallene Bienenstöcke über die Fütterung der gefürchteten Varroamilbe durch die Chemikalie Lithiumchlorid befreit werden.

Die Varroamilbe zählt eigentlich zu den größten Gefährdern von Bienen. So mussten Imker bislang befallene Bienenstöcke mit aggressiven Chemikalien behandeln, um den Bienenschädling wieder loszuwerden. Wurde dies nicht gemacht, so war ein Bienenvolk stets gefährdet, komplett ausgerottet zu werden.

Lithiumchlorid sei hingegen einfach herzustellen und relativ preiswert, so die Forscher aus Stuttgart. Auch habe das Mittel nach bisherigen Erkenntnissen keine gefährliche Nebenwirkungen für Bienen und komme bereits in der Natur vor. Damit würde sich dies auch nicht negativ auf den Honig auswirken.

Bevor der Wirkstoff aber endgültig als Medikament für Bienen auf den Markt kommen kann, sind noch weitere Tests notwendig. So ist die genaue Dosierung, welche benötigt wird, noch ein offenes Thema. Lithiumchlorid kommt bereits seit Jahren in der heimischen Humanmedizin zur Anwendung. So wird das lösliche Mittel als Trocknungsmittel und Enteiserlösung verwendet.

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