von fe 21.12.2017 15:22 Uhr

„Süd-Tirol dankt Österreich“

„Süd-Tirol dankt Österreich“ steht in großen Lettern auf den Plakaten des Südtiroler Heimatbundes, die demnächst in der Wiener Innenstadt prangen werden. „Denn auch nach knapp 100 Jahren haben unsere österreichischen Landsleute Südtirol nicht vergessen. Dafür sagen wir Danke“, so Obmann Roland Lang.

Bild: SHB

Mit dieser Aktion will die Organisation, gegründet von den ehemaligen politischen Häftlingen und Freiheitskämpfern, ihren Dank für die Bereitschaft Österreichs bekunden, interessierten Südtirolern die österreichische Staatsbürgerschaft wieder zu verleihen. Österreich habe sich als „verlässliches Vaterland aller Südtiroler“ erwiesen.

Die Zustimmung der Österreicher zum Doppelpass der Südtiroler war bereits seit Jahren vorhanden. In einer Umfrage des Instituts Spectra, durchgeführt 2014 im Auftrag des Südtiroler Heimatbundes, haben 83% der Österreicher erklärt, eine österreichische Staatsbürgerschaft für Südtiroler zu befürworten. Die Bundesregierung könne sich also auf einen breiten Konsens der österreichischen Bevölkerung stützen, stellt der SHB fest.

Österreich folgt nun dem „weitherzigen Beispiel Italiens“, das europäisch orientiert bereits 1992 seinen vielen Millionen italienischer Emigranten die Staatsbürgerschaft ermöglicht habe. Diesem Beispiel wird nun auch unser Vaterland folgen. Es handelt „aus einem zutiefst europäischen Geist“ und fügt damit „ein weiteres Element der Vertiefung der guten österreichisch-italienischen Beziehungen“ hinzu.

Österreich ist neben Italien eines der „europäisch aufgeschlossensten Länder der Europäischen Union“, schreibt Obmann Lang in der Pressemitteilung.

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