von ih 04.10.2017 11:18 Uhr

Megastau vom Brenner bis nach Bozen

Auf der Südtiroler Seite der Brennerautobahn ist am Mittwoch ─ zum wiederholten Male ─ das totale Chaos ausgebrochen. Während man sich in Nordtirol auf das erhöhte LKW-Verkehrsaufkommen nach dem deutschen Feiertag gut vorbereitet habe und seit fünf Uhr nur mehr 300 LKW pro Stunde über die Autobahn fahren lässt, sei man in Südtirol völlig planlos vorgegangen. Dadurch hätte man einen Megastau verursacht, der inzwischen vom Brenner bis nach Bozen reicht, kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit.

LKW-Stau auf der A22 (Symbolbild) - Foto: STF

Die LKW-Kontingentierung in Kufstein habe sich am Mittwoch bestens bewährt. Auf der gesamten Autobahn kam es zu überhaupt keinen Verkehrsbeeinträchtigungen. „Umso unverständlicher ist es daher, dass die A22 wieder einmal nicht in der Lage war sich mit Nordtirol abzusprechen und eine gemeinsame Verkehrskoordinierung vorzunehmen“, kritisiert der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll.

Die Leidtragenden dieser chaotischen Verkehrspolitik der A22 seien die Menschen im Wipptal und Eisacktal, die in einem Ausmaß belastet würden, das nicht länger zumutbar sei. Im Bundesland Tirol erwägt man auf Grund des wachsenden Verkehrsaufkommens zukünftig auch eine LKW-Kontingentierung am Brenner. Eine gemeinsame Planung sei daher laut Knoll absolut notwendig, damit es nicht zu einem Rückstau auf der Südtiroler Seite der Brennerautobahn kommt.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert daher eine umgehende Umsetzung des Beschlussantrag des Südtiroler Landtages, welcher ein verkehrstechnisches Gesamtkonzept zwischen dem Bundesland Tirol und Südtirol vorsieht. Damit sollen zukünftig Staus auf der Autobahn verhindert werden, hofft Knoll.

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