von ih 29.07.2017 18:20 Uhr

Das Wiedererstarken des Faschismus in Italien

In einem mehrseitigen Bericht unter dem Titel “Nazitalia” behandelt die italienische Wochenzeitung L`Espresso die Aktivitäten der Neofaschisten in Italien. Anhand von Episoden, wie der Störung von Gemeinderatssitzungen und Gedenkveranstaltungen sowie Übergriffen und Gewalt in den letzten Wochen und Monaten wird aufgezeigt, dass die Faschisten wieder in Italien mehr als präsent und folglich salonfähig sind. Die Zeitung wird ab Sonntag im Zeitungshandel erhältlich sein.

Rechtsextreme Anhänger von Casapound bei einer Demonstration - Foto: CP

Anfang Februar, so die Wochenzeitung, wird von CasaPound eine Strafaktion gegen den 24-jährigen Paolo durchgeführt. Das „Vergehen des Jugendlichen: Er hatte mit einem Plakat die Faschisten des nächsten Jahrtausends lächerlich gemacht. Er wird mit Faustschlägen und Hieben verdroschen. Unter den Schlägern befindet sich Jacopo Polidori, Funktionär der extremen Rechten. Er wird sich dafür am 20. Oktober vor Gericht verantworten müssen.

Die italienische Zeitung berichtet unter anderem von der Störung der Feier zur Umbenennung des „Parco A. Mussolini“ in „Parco Falcone e Borsellino“ am 19. Juli. Auch hier das erschallten Duce-Rufe, die von zahlreichen „Saluti Romani“ flankiert wurde.

Der Südtiroler Heimatbund sieht im umfangreichen Bericht in der italienischen Wochenzeitung L`Espresso die Bestätigung des Wiedererstarkens des Faschismus in Italien. „Für Südtirol ist und bleibt diese Entwicklung sehr gefährlich. Ein Abschied von Italien wäre die beste Lösung, um diesen italienischen nationalistisch gesinnten Ewiggestrigen zu entgehen“, unterstreicht SHB-Obmann Roland Lang.

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