von lf 21.06.2017 16:37 Uhr

Muslimischer Scheißesturm ereilt Lidl

Die deutsche Discounter-Kette Lidl wollte pünktlich zum muslimischen Fastenmonat Ramadam einer Religionsgruppe ein ganz spezielles Angebot machen: Im Rahmen der „orientalischen Wochen“ wurden lauter Spezialitäten aus dem nahen und mittleren Osten angeboten. Bei der Auswahl eines Produkts hat der Konzern zu wenig aufgepasst, und promt einen Shitstorm kassiert.

Foto: Facebook/Lidl Deutschland

„Mehr Freude am Zauber des Orients“ lautet das Motto: Börek, Pide, Falafel, Bulgur und Tajine. Insgesamt 1001 Spezialitäten aus dem Orient werden während der Zeit des Ramadam vom Discounter angeboten.

Anstatt muslimische Mitbürger anzusprechen, hat sich Lidl mit der Aktion einen Bärendiest erwiesen: In den „Frischkäseschnecken“ für 3,99 Euro ist nämlich eine Zutat versteckt, die jener Zielgruppe rein nicht schmeckt: Schweinefett.

Nur wer sich die Etikette auf der Rückseite der Verpackung genau durchliest, kann die Zutat Schweinefett erkennen. Für Mohammedaner ein absoluter Tabubruch. In den sozialen Netzwerken hagelt es nun heftige Kritik gegen die Supermarktkette.

Wie etwa diese hier:

Lidl entschuldigte sich mittlerweile über Facebook. Das Social-Media-Team ließ mitteilen: „Wir werden wir die Rezeptur des Artikels für die nächste Aktion überarbeiten.“

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