von ih 25.04.2017 06:49 Uhr

Burggrafenamt: 15-Jährige am Bahnhof belästigt

Am Montag haben sich am Bahnhof Lana-Burgstall erneut unschöne Szenen abgespielt. Ein 15-jähriges Mädchen ist von einem dunkelhäutigen Mann belästigt worden.

Bahnhof Lana-Burgstall - Foto: Google

Wie UT24 berichtete, ist vor zwei Wochen am Bahnhof Lana-Burgstall eine junge Frau von einem dunkelhäutigen Mann sexuell belästigt worden. Der Mann soll damals auf sein Opfer eingeschlagen haben, nachdem sie sich versucht hatte, zu wehren.

Nur wenige Tage später soll nun auch die 15-jährige Schwester der Betroffenen bedrängt worden sein. Laut Angaben des Vaters soll es sich um ein und denselben Täter handeln, der sich bereits vor zwei Wochen an seiner älteren Tochter vergriffen hatte.

Sofort nach der Tat hatte der Vater die Ordnungshüter alarmiert. Ob die Beamten den Übeltäter allerdings festnehmen konnten, ist nicht bekannt. Lanas Bürgermeister Harald Stauder meldete sich in einem Facebook-Posting zu Wort und versprach, umgehend in der Sache aktiv zu werden.

STF: Rasches Handeln gefordert

Nach den jüngsten Vorfällen am Bahnhof Lana-Burgstall fordert Dietmar Weithaler, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit im Burggrafenamt, auf rasche Aufklärung. Auch sollte es nun ein Umdenken beim Bürgerschutz geben.

„Die Südtiroler Politik darf sich bei der Frage für die Sicherheit seiner Bürger nicht in Endlosdebatten verzetteln, sondern muss endlich entschlossen handeln“, fordert Weithaler. Sollte die Sicherheit und Unversehrtheit der Bürger nicht gewahrt werden können, könne dies langfristig zu einem Desaster führen, warnt er.

Freiheitliche für Nachtsperre in Wartesälen

Der freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas fordert die Gewährleistung der Sicherheit auf den Bahnhöfen im Land und eine strikte Hausordnung für Wartsäle. Mit einer verbindlichen Nachtsperre sollen Unbefugte keinen Zutritt mehr ehrhalten.

„Neben dem Bahnhof von Lana-Burgstall waren die Bahnhöfe von Bruneck, Klausen und Meran-Untermais von Vagabunden und Obdachlosen betroffen“, erläutert Blaas und gibt zu bedenken, dass es ähnliche Meldungen vom Bahnhof Franzensfeste gibt.

Für jedes öffentliche Gebäude sollte laut dem Freiheitlichen daher eine Hausordnung gelten, die einzuhalten sei. Ungebührliches Verhalten oder das Dulden von asozialen Zuständen, wie dem Übernachten in den Wartesälen oder dem Belästigen von Fahrgästen, seien inakzeptabel.

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  1. Diandl
    25.04.2017

    Danke, liebe Bürgermeister und dazugehörige, alles abnickende Räte, daß Ihr nun mit Biegen und Brechen dieses “SPRAR”-Programm durchwinkt und wir noch mehr um unsere Kinder Angst haben müssen!

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