von red 20.02.2017 14:07 Uhr

Tag der Muttersprache: STF warnt vor falscher Politik

Zum internationalen Tag der Muttersprache am 21. Februar fordert die Südtiroler Freiheit die Verantwortlichen der Politik dazu auf, ihre Sprach- und Ortsnamenpolitik zu überdenken. Romgefällige Experimente sollten in Zukunft unterlassen werden.

Bild: Esther Stosch / pixelio.de

„Die Muttersprache ist ein hohes Gut, das es in einem fremdnationalen Staat besonders zu schützen gilt!“, so Cristian Kollmann, Sprecher der bei der Süd-Tiroler Freiheit angesiedelten Arbeitsgruppe „Recht auf Muttersprache“.

Die Arbeitsgruppe stellt eine Reihe von Forderungen an die Landesregierung: „Die Landesregierung muss sich entschiedener für das Recht der Südtiroler auf Gebrauch ihrer Muttersprache einsetzen und damit aufhören, den muttersprachlichen Unterricht zu Gunsten des fragwürdigen CLIL-Unterrichts aufs Spiel zu setzen.
Ebenso muss insbesondere die Südtiroler Volkspartei endlich erkennen, dass auch die historisch fundierten Orts- und Flurnamen – die deutschen, ladinischen und echten italienischen – eines besonderen Schutzes bedürfen.“

Dies unterstreicht Kollmann mit einem Zitat des deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer: „Die Sudler sollten ihre Dummheit an etwas anderm auslassen, als an der deutschen Sprache.“

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