von red 17.02.2017 07:58 Uhr

Südtiroler Band von Festival geschmissen

Die Südtiroler Rockband Unantastbar ist von den Veranstaltern des Festivals „Spirit from the Streets“ in Niedergörsdorf (Brandenburg) kurzfristig wieder aus dem Programm gestrichen worden. Der Grund: einige Künstler und Besucher der Veranstaltung haben gegen einen geplanten Auftritt der Südtiroler mobil gemacht.

Unantastbar - Foto: Youtube

„Faschistisches Verhalten“ 

Vor allem die Tatsache, wie die Fans von Unantastbar von gewissen Gruppen angefeindet worden seien, hätte dazu geführt, die Band wieder aus dem Programm zu nehmen.

Die Südtiroler Rocker selbst haben inzwischen mit einer Stellungnahme auf den Vorfall reagiert. Darin heißt es:

Wenn wir und vor allem unsere Fans im Vorfeld so angefeindet werden, macht das alles keinen Sinn. Das möchten wir niemandem zumuten. Dazu möchten wir den Veranstalter und unseren langjährigen Wegbegleiter nicht in eine existenzielle Gefahr bringen. Was kann er und seine Familie dafür, wenn Bands, die von Freiheit und Meinungsvielfalt singen, ihm diktieren wie er sein Festival zu organisieren hat. Böse Zungen könnten das Verhalten dieser Bands als faschistisch bezeichnen.

So hätten vor allem linksorientierte Punkbands und deren Anhänger in den vergangenen Tagen vehement Stimmung gegen einen geplanten Auftritt von Unantastbar auf dem Festival im August 2017 gemacht.

Kritiker werfen Band Nähe zu Frei.Wild vor

Die Kritiker begründeten ihr Vorgehen mit einer angeblichen Nähe von Unantastbar zur Brixner Deutschrock-Band Frei.Wild.

Ebenso soll Sänger Joggl Bergmeister in seinen Jugendtagen zusammen mit Philipp Burger der umstrittenen Band Kaiserjäger angehört haben. In diesem Zusammenhang stellen Unantastbar jedoch klar:

Die Geschichte von Unantastbar ist durch Joggl auf alle Zeit mit der persönlichen Geschichte von Ihm verwoben. Gleichzeitig war und ist die Geschichte der Kaiserjäger niemals Bestandteil von Unantastbar.

(…)

Eine Vergangenheit eines einzelnen Bandmitglieds über zwei Dekaden als Spiegel vorzuhalten zeugt nicht von persönlicher Weiterentwicklung der Kritisierenden.

Somit müssen die Fans von Unantastbar in Brandenburg nun leider auf einen Auftritt ihrer Lieblingsband verzichten.

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