von ih 17.12.2016 15:46 Uhr

„Meilenstein für gefährlichste Straße des Landes“

Die neuen Tunnels der Sarntaler Straße sind fertig. Damit sei die wichtige Sarner Lebensader sicherer, ist das Land überzeugt. 

Mit dem Banddurchschneiden haben Durnwalder, LH Kompatscher, BM Locher, LR Mussner und Kofler die neuen Tunnels symbolisch eröffnet -Foto: Roman Clara/LPA

15 alte und gefährliche Tunnels der Sarntaler Straße werden nun durch die zwei neuen Tunnels „Rafenstein“ und „Goldegg“ umfahren. Über den neuen Verkehrweg kommen die rund 1400 Pendler und rund 400 Schüler aus dem Sarntal laut Landeshauptmann Arno Kompatscher und Tiefbaulandesrat Florian Mussner schneller und sicherer in die Landeshauptstadt und zurück. Gekostet hat das geländemäßig besonders schwierige neue Teilstück der Sarntaler Straße rund 63 Millionen Euro.

„Heute ist ein Freudentag, aber nicht nur für das Sarntal, denn der neue Verkehrsweg, der die flächenmäßig größte mit der einwohnerzahlenmäßig größten Gemeinde nun angemessen verbindet, hat für das ganze Land symbolischen Charakter“, betonte Landeshauptmann Kompatscher bei der Feierstunde zur Fertigstellung der Tunnels.

„Gute und sichere Verkehrsverbindungen sind nicht nur ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft, sondern – zusammen mit verschiedenen Einrichtungen vor Ort – die Garantie für Arbeitsmöglichkeiten und für Lebensqualität in den Tälern und Dörfern“, sagte Kompatscher. Das Land werde sich weiterhin für Lebensqualität in den Orten sowie für Mobilität und Verbindungen z.B. auch durch das Glasfasernetz einsetzen, so der Landeshauptmann.

„Moderne Verkehrsanbindung des Sarntals“

„Jahrzehnte lang war die Straße ins Sarntal eine der gefährlichsten des Landes, aber nun, genau elf Jahre nach der Eröffnung des Teilstücks Halbweg, ist mit den zwei neuen Tunnels ein weiterer Meilenstein für eine moderne Verkehrsanbindung des Sarntals, der flächenmäßig größten Gemeinde Südtirols, gewährleistet“, sagte der Sarner Bürgermeister Franz Locher.

In diesem Zusammenhang dankte er dem Land und allen Steuerzahlern für „diese wichtige Investition in Erreichbarkeit und Verkehrssicherheit“ nachdem er einige Episoden der unfallträchtigen Geschichte des Verkehrswegs durch die Sarner Schlucht Revue passieren ließ.

Mit der neuen Straße sei etwas Wunderbares geschaffen worden, das Menschen miteinander verbinde, hob auch der Bürgermeister der Sarner Partnergemeinde Rückersdorf Manfred Hofmann hervor.

LPA/Land Südtirol

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