von red 30.10.2016 18:21 Uhr

Tiroler Schüler wehren sich: Kreuz bleibt

Künftig sollen Schuldirektoren über Kreuze in Klassenzimmern entscheiden, wenn es nach Bildungsministerin Sonja Hammerschmid (SPÖ) geht. Die ÖVP ist dagegen, und auch Tiroler Landesschülervertretung bezieht in einer Aussendung klar Stellung.

Hammerschmied hatte in der ORF-„Pressestunde“ am Sonntag gesagt, dass die Schulstandorte vor Ort definieren sollten, wie sie es mit den Kreuzen in den Klassenzimmern halten wollen. Die Tiroler Landesschülervertretung widerspricht. „Für uns steht das Kreuz als Zeichen unserer europäischen Kultur und Religion. Es ist ein Faktum, dass die Mehrheit der österreichischen Schülerinnen und Schüler christlich ist. Daher hat sie auch ein Recht darauf, dass ihr Symbol in den Klassenräumen hängt. Es wird auch akzeptiert, wenn beispielsweise Muslima in der Schule Kopftücher tragen. Das finden wir von der Landesschülervertretung auch gut so! Wir wollen keinesfalls ein Schulbild vermitteln, indem nur der römisch-katholische Glaube Platz findet. Wir stehen für Vielfältigkeit, für Interkulturalität und für Akzeptanz. Doch genau diese Akzeptanz muss es in beide Richtungen geben.“ Mit einem Kreuz in den Klassenräumen komme es laut der Schülervertretung zu keiner Diskrimierung von Schülerinnen und Schülern aus anderen Religionsgemeinschaften oder solchen, die ohne Religionsbekenntnis sind. „Wir müssen das Kreuz nicht aus den Unterrichtsräumen verbannen, um den Eindruck einer freien und toleranten Gesellschaft zu vermitteln. Das Kreuz ist nicht nur Symbol für die christliche Religion. Es ist vor allem auch ein Symbol für überreligiöse Humanität und Barmherzigkeit“, heißt es in einer Presseaussendung am Sonntag. Die Landesschülervertretung Tirol ist die gesetzlich gewählte Vertretung aller Schülerinnen und Schüler in Tirol.

Hammerschmied hatte in der ORF-„Pressestunde“ am Sonntag gesagt, dass die Schulstandorte vor Ort definieren sollten, wie sie es mit den Kreuzen in den Klassenzimmern halten wollen.

Die Tiroler Landesschülervertretung widerspricht. „Für uns steht das Kreuz als Zeichen unserer europäischen Kultur und Religion. Es ist ein Faktum, dass die
Mehrheit der österreichischen Schülerinnen und Schüler christlich ist. Daher hat sie auch ein Recht darauf, dass ihr Symbol in den Klassenräumen hängt. Es wird auch akzeptiert, wenn beispielsweise Muslima in der Schule Kopftücher tragen. Das finden wir von der Landesschülervertretung auch gut so! Wir wollen keinesfalls ein Schulbild vermitteln, indem nur der römisch-katholische Glaube Platz findet. Wir stehen für Vielfältigkeit, für Interkulturalität und für Akzeptanz. Doch genau diese Akzeptanz muss es in beide Richtungen geben.“

Mit einem Kreuz in den Klassenräumen komme es laut der Schülervertretung zu keiner Diskrimierung von Schülerinnen und Schülern aus anderen Religionsgemeinschaften oder solchen, die ohne Religionsbekenntnis sind. „Wir müssen das Kreuz nicht aus den Unterrichtsräumen verbannen, um den Eindruck einer freien und toleranten Gesellschaft zu vermitteln. Das Kreuz ist nicht nur Symbol für die christliche Religion. Es ist vor allem auch ein Symbol für überreligiöse Humanität und Barmherzigkeit“, heißt es in einer Presseaussendung am Sonntag.

Die Landesschülervertretung Tirol ist die gesetzlich gewählte Vertretung aller Schülerinnen und Schüler in Tirol.

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