von ih 24.08.2016 20:39 Uhr

Andreas Gabalier reicht es

Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier hat endgültig die Nase voll. Nachdem der SPÖ-Politiker Christoph Baumgärtel den Musiker auf Facebook einen „Vollpfosten“ nannte und ihm indirekt den Tod wünschte, will sich der österreichische Superstar nun zur Wehr setzen.

Dr. Christoph Baumgärtel (SPÖ) und Andreas Gabalier werden wohl keine Freunde mehr - Fotomontage: UT24

Wie UT24 berichtete kam es vor wenigen Tagen zu wüsten Beleidigungen durch einen SPÖ-Politiker gegen den österreichischen Musiker Andreas Gabalier.

SPÖ-Politiker wünschte Gabalier (indirekt) den Tod

In Anspielung auf einen MTV-Unplugged-Auftritt, den Gabalier in Kürze absolvieren wird, wo er u.a. in die Fußstapfen von Kurt Cobain und vielen Anderen treten wird, meinte der stellvertretende SPÖ-Vorsitzende Christoph Baumgärtel aus Langenzersdorf in einem Facebook-Kommentar: „Da hat sich eindeutig der Falsche erschossen…“.

Daraufhin stellten sich zahlreiche berühmte Persönlichkeiten hinter Gabalier und verteidigten ihn gegen die geschmacklosen Angriffe des SPÖ-Mannes.

Nachdem sich Gabalier selbst bislang nicht zu den Beleidigungen äußerte, kontert er nun plötzlich mit einer Gegenattacke und kündigte an, gegen Baumgärtel rechtlich vorgehen zu wollen.

Gabalier und Management: Abrechnung mit Christoph Baumgärtel

In einer Stellungnahme auf Facebook unter dem Titel „Niveauloser geht es jawohl nicht mehr“ rechnet der Superstar mit dem SPÖ-Politiker ab.

Zu den Aussagen, er hätte sich lieber als Cobain erschießen sollen, meint Gabalier:

Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Das gilt umso mehr, wenn es um Vorlieben in der Musik geht. „Jeder Mensch soll die Musik hören, die ihm gefällt.
Das ist unsere feste Überzeugung und da lassen wir uns auch nicht beirren“. Wenn ein ausübender Künstler allerdings als “Vollpfosten“ bezeichnet wird und diesem im Zusammenhang mit dem tragischen Selbstmord von Kurt Cobain sinngemäß geraten wird, sich selbst zu erschießen, dann ist jede Grenze überschritten. Es ist unerträglich, wenn ein Arzt und SPÖ Funktionär einem Musiker, der in seiner Familie schwere ähnliche Schicksalsschläge erleiden musste, empfiehlt, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Gabalier: „Wir schaffen Arbeitsplätze und zahlen viele Steuern“

Ebenso stellt sich der Musiker schützend vor seine Fans und Mitarbeiter, die er in einem Atemzug vom SPÖ-Politiker in den Dreck gezogen sieht:

Unsere Konzerte und Veranstaltungen sind nicht nur in musikalischer Hinsicht ein Publikumsmagnet! Wir schaffen Arbeitsplätze und zahlen mit unseren Unternehmen und Projekten in diesem Land extrem viele Steuern. Nicht zu vergessen die tausenden Fans aus allen umliegenden Ländern als Touristen in Österreich. Wir stehen zu diesem Land und den Menschen welche, nachdem ihnen meine Musik gefällt indirekt ebenso als “Vollpfosten” beschimpft worden sind !

Es ist also davon auszugehen, dass in dieser Angelegenheit noch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist.

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  1. Hausherr
    25.08.2017

    Der Herr Baumgärtel ist ja schon öfter durch blöde Meldungen aufgefallen typisch SP so wie der Herr so das Gscher Gabalier soll diesen Blödisten niederklagen das er die Ohren anlegt

  2. Diandl
    25.08.2016

    Sie geben vor, gegen Rechts zu kämpfen, doch ihre eigene Intoleranz und Menschenverachtung hinterfragen sie nicht.
    Wie hat die Ärztekammer auf die Aussagen Baumgärtels reagiert? Findet sie, daß er durch seine Aussagen dem Ansehen des Ärztestandes schadet und entzieht ihm die Berufsbewilligung? Oder greift diese Bestrafung nicht, da der Herr nur noch durch Politisieren, aber nicht durch seiner Hände Arbeit lebt?

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