von fe 23.04.2016 19:55 Uhr

Attacke auf Stadtpolizisten – Aufenthaltsverbot erteilt

Am Mittwoch vergangener Woche, attackierte ein 23-jähriger Mann einen Stadtpolizisten in einem Lokal in Bozen. Nun verhängte der Quästor ein südtirolweites Aufenthaltsverbot über den albanischen Staatsbürger. Der Polizist wurde von einem Komplizen des 23-jährigen mit einem Glas im Gesicht und am Hals verletzt.

Bild: UT24/fe

Mit dem Leben bedroht

Die Geschichte begann am Dienstag vergangener Woche. Der 23-jährige Muhaj Fatmir wurde vom Stadtpolizisten, ohne Führerschein, hinter dem Steuer eines Wagens erwischt. Um einer Identifizierung zu entgehen, machte der junge Mann falsche Angaben zu seiner Identität und flüchtete, teilt die Quästur am Samstag mit.

Tags darauf, traf der Beamte den Albaner in einem öffentlichen Lokal. Als er versuchte, die Identität des Mannes herauszufinden, bedrohte ihn dieser laut Quästur mit dem Leben und versuchte den Polizisten offenbar mit Fausthieb-Gesten einzuschüchtern.

Mit Trinkglas an Hals und Gesicht verletzt

Zum dritten Aufeinandertreffen kam es am Mittwochabend in einem Gastbetrieb im Bozner Zentrum. Dort eskalierte die Situation. Der Stadtpolizist wurde vom jungen Mann und vier weiteren Personen bedroht und herumgeschubst. Eine Person verletzte den Polizisten mit einem Trinkglas am Hals und im Gesicht.

Der Albaner war bereits aktenkundig. Ihm werden bereits Drogenhandel, Angriffe auf Personen, sowie Gewalt in der Familie und Stalking vorgeworfen. Darum hatten der Quästor und der und der Gerichtspräsident eine dreijährige Spezialüberwachung.

Zwei weitere Beteiligte ausgeforscht

Die Ordnungskräfte konnten auch zwei weitere mutmaßliche Angreifer ausmachen. Dabei handelt es sich um einen 23-jährigen Pakistaner und einen 22-jährigen Albaner. Der pakistanische Staatsbürger, welcher in St. Jakob bei Leifers ansässig ist, erhielt eine mündliche Verwarnung des Quästors. Der 22-jährige hingegen ein dreijähriges Aufenthaltsverbot für die Stadt Bozen.

Die Ermittlungen nach den zwei weiteren Komplizen seien noch im Gang, teilt der Quästor mit. Darunter befinde sich auch die Person, welche dem Polizisten Verletzungen mit dem Trinkglas zugefügt hätte.

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