von st 09.09.2015 07:51 Uhr

Profilredakteurin Zöchling beleidigt FPÖ-Anhänger als “hässlichste Menschen Wiens”

Foto: YouTube/profil online

“Die FPÖ wird die Profilredakteurin Christa Zöchling für deren skandalöse Herabwürdigung und Beleidigung von FPÖ-Anhängern in ihrem Artikel in der Online-Ausgabe des Magazins beim österreichischen Presserat zur Anzeige bringen”, kündigte heute FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl an. Darüber hinaus prüfen wir gerade weitere juristische Schritte “gegen diese hetzerischen und verunglimpfenden Passagen”.

Zöchling hatte dort wörtlich geschrieben: “Es ist zum Heulen: die Menschen, die ihm (HC Strache, Anm. d. R.) zukreischen und wie sie aussehen. Es sind die hässlichsten Menschen Wiens, ungestalte, unförmige Leiber, strohige, stumpfe Haare, ohne Schnitt, ungepflegt, Glitzer-T-Shirts, die spannen, Trainingshosen, Leggins. Pickelhaut. Schlechte Zähne, ausgeleierte Schuhe. Die Flüchtlinge aus dem nahen Osten sind ein schönerer Menschenschlag. Und jünger. Und irgendwie schwant ihnen das, den abgearbeiteten, älteren Österreichern. Und sie werden sehr böse und würden die Flüchtlinge gern übers Meer zurück jagen. Aber das kann man ja nicht laut sagen. Sagen sie.” (Profil, 7.10.2015)

Osteuropäische Flüchtlinge seien schöner anzusehen

Angesichts dieser pauschalierend-herabwürdigenden Äußerungen gegen FPÖ-Anhänger könne man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, so der FPÖ-Generalsekretär. Zöchling und jene, die die Veröffentlichung der entsprechenden Passage in ihrer übergeordneten Verantwortung nicht verhindert hätten, hätten mit ihrer Vorgangsweise jede journalistische Ethik vermissen lassen. “Nicht auszudenken, welchen Aufschrei das Profil und die Zöchling-Verteidiger gemacht hätten, wäre in einer FPÖ-Zeitung in nur annähernd vergleichbarer abfälliger Art und Weise über Zuwanderer oder Wirtschaftsflüchtlinge geschrieben worden. Ich bin mir sicher, die Staatsanwaltschaft wäre schon aktiviert worden”, so Kickl.

Die FPÖ verlange eine umgehende Befassung des Presserats mit dieser Sache sowie eine Entschuldigung des Herausgebers des Profil. Unabhängig davon würden rechtliche Schritte geprüft und gegebenenfalls eingeleitet, so Kickl abschließend.

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