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  • Experte: Keine rechtlichen Bedenken für Südtiroler Doppelpass

    Die Frage, ob die Südtiroler ihre österreichiche Staatsbürgerschaft zurück bekommen sollen, beschäftigt seit Tagen das politische Geschehen in Österreich. Laut einem Bericht der APA hat sich der Europa- und Völkerrechtler Peter Hilpold erneut mit den zirkulierenden Gerüchten gegen eine doppelte Staatsbürgerschaft auseinandergesetzt. Dabei kommt er zum Schluss, dass es völkerrechtlich überhaupt keine Bedenken gegenüber einen Südtiroler Doppelpass gibt.

    Bereits vergangene Woche hat UT24 mit Peter Hilpold über eine mögliche Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler gesprochen. „Nach dem bisherigen Stand der Diskussion muss man sagen, dass wir in Fachkreisen eindeutig der Auffassung sind, dass eine einfache Mehrheit im österreichischen Parlament genügen würde, um ein solches Vorhaben in die Tat umzusetzen“, so Hilpold. Alles andere seien lediglich „Missverständnisse“.

    Auch in völkerrechtlicher Hinsicht würde es kein stichhaltiges Argument geben, das gegen die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft an Südtiroler sprechen würde. „Es gibt völkerrechtlich überhaupt keine Notwendigkeit mehr, im Verhältnis zwischen Italien und Österreich eine Mehrstaatigkeit zu verhindern“, argumentiert der Europa- und Völkerrechtler an der Universität Innsbruck.


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