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  • Comeback von Schlierenzauer am Wochenende in Titisee

    Gregor Schlierenzauer fühlt sich nach einer Seitenbandverletzung bereit für sein Comeback im Skisprung-Weltcup. Der 27-Jährige wurde von ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin in das siebenköpfige Aufgebot für die vierte Station des Olympia-Winters am Wochenende in Titisee-Neustadt (Deutschland) nominiert. “Ich bin echt gespannt, was mich erwartet”, sagte Schlierenzauer am Dienstag.

    APA

    Nach der Anfang November beim Gleittraining in Ramsau erlittenen Blessur im rechten Knie hat Schlierenzauer keine Beschwerden mehr (“Es ist alles tipp top”). Zuletzt absolvierte er gemeinsam mit der Stamser Gruppe von Trainer Christoph Strickner und dem für ihn abgestellten ÖSV-Cotrainer Harald Rodlauer erste Schneesprünge in Lillehammer.

    “Ich habe vier Einheiten super absolviert, die Sprünge sind immer besser geworden, es hat mir extrem getaugt”, erklärte Schlierenzauer. Die Vorfreude, im Weltcup endlich wieder dabei zu sein, sei sehr groß.

    Ein Einschätzung, was für ihn möglich sei, wagte der Rekord-Gewinner im Weltcup aber nicht. “Die letzten Sommer-Wettkämpfe waren sehr gut, aber nach der Verletzung ist noch ein Rückstand im Training und bei den Sprüngen da”, betonte der Stubaier. “Und die anderen sind auf einem hohen Niveau.”

    Sein Ziel sei es, die Leistungen des Trainings weiter auszubauen. “Nach dem Wochenende werde ich sehen, wo ich stehe”, sagte Schlierenzauer. Er ersetzt im ÖSV-Aufgebot den Oberösterreicher Markus Schiffner, der bisher auch seine eigenen Erwartungen nicht zu erfüllen vermochte. In der großen Schanze Titisee-Neustadt sind ein Teambewerb und eine Einzelkonkurrenz angesetzt.

    Die Rückkehr von Schlierenzauer sei auch wichtig für die Mannschaft, betonte ÖSV-Cheftrainer Heinz Kuttin. “Einfach vorne hineindonnern wird es aber nicht spielen. Man darf nicht vergessen, dass er direkt von einer Verletzung zurückkommt. Im Moment ist die Dichte so hoch, dass selbst topfitte Springer mit einem kleinen Fehler keine Chance auf ein Topergebnis haben”, sagte der Coach.

    Für Schlierenzauer sei es wichtig, mit Ruhe und dem Fokus auf seine Stärken in die Wettkämpfe einzusteigen. “Die Krafttests haben gezeigt, dass er schon sehr spritzig ist, die volle Power wie vor der Verletzung ist aber noch nicht da. Die kommt dann erst mit regelmäßigen, intensiven Trainingseinheiten”, erklärte Kuttin.

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