Archive for date: Dezember 4th, 2017

Foto: RT Deutsch/Youtube

Gewalttätige Afrikaner gehen auf Polizisten los – VIDEO

Als die aufgebrachte Menge in bedrohlicher Weise auf die Polizisten zustürmte, mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Mit der Protestaktion auf dem Bahnhof Gare du Nord wollten die Afrikaner auf den Tod des Kameruners Massar D. aufmerksam machen.

Der Mann soll angeblich nach der Festnahme durch die französische Polizei am 9. November einen Herzinfarkt erlitten haben. Die Beamten nahmen ihn fest, weil er auf dem Bahnhof dabei erwischt wurde, als er Drogen verkaufte.

Dabei soll der Festgenommene angeblich 30 Säcke Crack ausgespuckt haben. Diese hatte er offenbar geschluckt, um sie vor den Polizisten zu verstecken. Als die Rettungskräfte eintrafen, konnte nur noch der Tod des Afrikaners festgestellt werden. Gerüchten zufolge sollen die Ärzte zu diesem Zeitpunkt zwei weitere Päckchen Drogen in seinem Magen entdeckt haben.

Die protestierende Masse wirft der Polizei jedoch vor, für den Tod ihres Landsmann verantwortlich zu sein. So werfen sie den Beamten vor, einen so schweren Druck auf Massars Brustkorb ausgeübt zu haben, der schließlich zum Tod geführt habe.

Hier geht es zum Video von RT Deutsch, auf dem die gewalttätigen Zusammenstoße mit der Polizei zu sehen sind:

Symbolbild: Pixabay

Pensionistin (85) von Trickdieben bestohlen

Bereits vor etwa drei Wochen war eine Bettlerin in Begleitung eines Kindes an der Wohnungstüre der Frau. Diese konnte der Pensionistin ebenfalls bereits 20 Euro aus einem Kuvert stehlen.

Ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten ist daher anzunehmen. Die Frau konnte keinen der beiden Männer beschreiben. Beide sollen jedoch nur ein gebrochenes Deutsch gesprochen haben.

Die beiden Übeltäter konnten der Frau auf diese Weise mehrere hundert Euro entwenden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

UT24 hat Südtirols Bürgermeister zur doppelten Staatsbürgerschaft befragt - Fotomontage: UT24

Südtirols Bürgermeister für Doppelpass

In einer Umfrage, die an zahlreiche Gemeinden im Land versandt wurde, hat sich UT24 bei Südtirols Bürgermeistern schlau gemacht, wie sie zu einer möglichen Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft stehen.

Nachfolgend lesen Sie die wichtigsten Antworten jener Ortschefs, die von der Redaktion für eine Stellungnahme gewonnen werden konnten:


2015 Prugger Christoph[1]

Christoph Prugger (SVP), Bürgermeister der Gemeinde Mühlbach, zählt sich persönlich zu den Befürwortern einer doppelten Staatsbürgerschaft. Er sieht die Vorteile vor allem in der dadurch neu entstehenden „Bindung zum Vaterland“.


fritz-egarter

Über die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft freuen würde sich auch Sextens Bürgermeister Fritz Egarter (SVP). Als „deutschsprachiger Südtiroler“ stehe er eigenen Aussagen zufolge „positiv einer eventuell möglichen doppelten Staatsbürgerschaft gegenüber“.


gabriela-kofler

Auch die Bürgermeisterin von Unsere liebe Frau im Walde – St. Felix, Gabriela Kofler (SVP), begrüßt die Möglichkeit einer doppelten Staatsbürgerschaft für Südtiroler. „Die österreichische Staatsbürgerschaft dient unserer Identitätsstärkung und bekräftigt den Minderheitenschutz“, so Kofler.


luis-kroell

Der Bürgermeister von Schenna, Luis Kröll (SVP), steht einer möglichen Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler „positiv gegenüber“. Bislang habe er sich allerdings noch nicht ausführlich genug mit der Thematik befasst, gibt er zu.


maria-gasser

Die Bürgermeisterin von Klausen, Maria Gasser (SVP), würde sich einen sogenannten europäischen Pass wünschen. „Wir müssen nach vorne schauen“, so ihr Appell.


fritzkarlmessner

Für Fritz Karl Messner (unabhängig), Bürgermeister der Stadtgemeinde Sterzing, wäre eine doppelte Staatsbürgerschaft ein emotionales Anliegen, das er mit seiner eigenen Familiengeschichte verbindet. Bis zur Einführung einer „europäischen Staatsbürgerschaft“ sei es für Messner erstrebenswert, den Südtirolern auch den österreichischen Pass zu verleihen. Er schreibt dazu:

Zum Zeitpunkt als Tirol noch nicht geteilt war, wurde meine Mutter in Innsbruck 1912 und mein Vater in Brixen 1918 geboren. Damit waren beide Österreicher. Als Angehöriger der tiroler/österreichischen Minderheit jenes Landesteils, der heute zu Italien gehört, ist es für mich das natürlichste, sowohl die österreichische als auch die italienische Staatsbürgerschaft zu besitzen. Dies sollte so bis zur offiziellen Einführung einer europäischen Staatsbürgerschaft der Fall sein. Im Übrigen war der italienische Staat immer im Umgang mit seinen Staatsbürgern sehr großzügig. Italiener in Istrien (Kroatien, Slovenien) oder aber in Argentinien, Brasilien, Deutschland usw. sind jeweils italienische Staatsbürger und Staatsbürger dieser Länder. Genauso sollte auch meine Familie, so wie unsere Verwandten in Nordtirol die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen.


manfred-mayr

Manfred Mayr (SVP), Bürgermeister der Gemeinde Kurtinig, ist „absolut für eine doppelte Staatsbürgerschaft. Seine Beweggründe, warum er sich als Befürworter des Doppelpasses sieht, schildert er folgendermaßen:

Als Tiroler ist es eine Pflicht sich für eine doppelte Staatsbürgerschaft einzusetzen, denn unser Land wurde gegen unseren Willen von unserem Vaterland Österreich gewaltsam getrennt. Auch wenn die Autonomie zum Wohlstand und zum Schutze unserer Sprache und Kultur beigetragen hat, ist eine Doppelstaatsbürgerschaft ein zusätzliches Instrument, um unsere Eigenständigkeit und Identität zu bewahren. Deshalb hoffe ich sehnlichst, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht.


walter-baumgartner

Zu den Befürwortern einer Doppelstaatsbürgerschaft zählt sich auch der Bürgermeister von Villanders, Walter Baumgartner (SVP). Er sieht darin vor allem eine Stärkung der „Bindung an Österreich und an Tirol“. Wichtig sei ihm ebenfalls, dass die internationale Schutzmachtfunktion Österreichs nicht geschwächt werde.


armin-gorfer

Für den Gargazoner Bürgermeister Armin Gorfer (SVP) hätte die Verleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft „große Symbolkraft und wäre sicher im Sinne vieler Südtirolerinnen und Südtiroler“. Gorfer hofft weiters, dass durch die Anerkennung der doppelten Staatsbürgerschaft die Autonomierechte Südtirols gestärkt werden können.


Foto: Südtirols Katholische Jungschar

Heiliger Nikolaus – ein Freund der Kinder

Die Gestalt des Heiligen Nikolaus geht auf den Bischof von Myra zurück. Er gehört bis heute zu den beliebtesten Heiligengestalten in der Vorweihnachtszeit und übt sowohl auf Kinder als auch auf Erwachsene eine besondere Faszination aus. Am 6. Dezember – dem Gedenktag des Hl. Nikolaus – wird er verehrt und verschiedene Bräuche haben eine lange Tradition. Als Hoffnungsträger und Helfer der Armen und Schwachen gilt er als Schutzpatron der Kinder.

Der 6. Dezember ist vor allem für Kinder ein besonderer Tag, denn der Heilige Nikolaus ist ein Gabenbringer. Seine Geschenke sollen an die guten Taten des Heiligen erinnern und gleichzeitig die frohe Botschaft vom baldigen Kommen des Christkindes übermitteln. „Wir möchten hervorheben, dass der Heilige Nikolaus kein Erziehungshelfer oder Mahner ist, sondern ein Freund der Kinder, der Freude und Wärme bringt“, erklärt Verena Dariz, erste Vorsitzende der Jungschar.

Friedvoll und angstfrei soll demnach auch die Nikolausfeier stattfinden. Das goldene Buch, das der Heilige auf vielen Darstellungen in der Hand trägt, enthält keine Auflistung mit den Verfehlungen der Kinder, sondern symbolisiert die Heilige Schrift. „Der Heilige Nikolaus straft nicht, sondern er hört zu und vermittelt durch seinen Besuch die Liebe Gottes, um den Kindern ihre liebenswürdigen Seiten bewusst zu machen und zu stärken“, sagt Verena Dariz.

Ein schöner Brauchtum

Nur wenn die Gestalt des heiligen Nikolaus als positive Figur erlebt wird, kann auch das Brauchtum zu einem angenehmen und schönen Erlebnis für die ganze Familie werden. Deshalb fand auch in diesem Jahr im Pastoralzentrum in Bozen eine Nikolausschulung statt.

Die Teilnehmer lernten zusammen mit Patrick Schmalzl, Nikolausdarsteller aus Marling und Hannes Rechenmacher, Leiter des Katholischen Bildungswerks den Hl. Nikolaus als einen Adventheiligen, der auf das kommende Weihnachtsfest hinweist, kennen. Es ging aber auch um einen Austausch der erfahrenen Nikolausdarsteller, um gemeinsam Lösungsmöglichkeiten für knifflige Situationen zu finden.

Das Seminar für Nikolausdarsteller wurde gemeinsam von der Katholischen Jungschar Südtirols, vom Katholischen Bildungswerk, dem Katholischen Familienverband und der Katholischen Frauen- und Männerbewegung angeboten.

Foto: ÖVP Tirol

Doppelpass: ÖVP und SVP wollen bereits Details abklären

Nord- und Osttirols Landeshauptmann Günther Platter zeigte bei dem Zusammenstreffen mit den SVP-Vertretern Verständnis für den Wunsch der österreichischen Minderheit in Italien. Es sei daher das Ziel, die Möglichkeit für eine Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler zu schaffen.

Es sei daher nun das Ziel, die rechtlichen Rahmenbedingungen für einen Südtiroler Doppelpass prüfen zu lassen. Dies müsse jedoch „im europäischen Geist“ geschehen, so Platter und sein Südtiroler Amtskollege Arno Kompatscher. Eine solche Prüfung würden auch die Abgeordneten von SVP und ÖVP unterstützen.

Darüber hinaus wollen sich beide Parteien gemeinsam, für die Verankerung der Schutzmachtfunktion in der österreichischen Verfassung, einsetzen. Diese wäre für den rechtlichen Schutz der Südtiroler „ungleich bedeutender“, so die ÖVP in einer Aussendung.

Vinschgau: Adventskränze aus Kirche gestohlen

Die Beamten der Ordnungskräfte konnten die beiden Diebinnen allerdings stoppen. So konnte die gestohlene Dekoration dem örtlichen Pfarrer zurückgegeben werden.

Die beiden Faruen wurden auf freiem Fuß wegen Diebstahl angezeigt.

Landbevölkerung schätzt Lebensqualität hoch ein

Südtirols Dorfbewohner sind mit der Lebensqualität auf dem Land sehr zufrieden. „Ein Drittel der über 500 Befragten schätzt das Leben auf dem Land generell als sehr gut ein, und weitere 50 Prozent als gut“, sagte Thomas Streifeneder von der EURAC. Besonders attraktiv bewertet werden die Verkehrsanbindungen, die besonders in den letzten zehn Jahren deutlich verbessert wurden, erkannten 80 Prozent der Interviewten an. Für die Lebensqualität ebenfalls wichtig sind den Befragten die Landschaft und die Nähe zur Natur. Auch damit sind die Dorfbewohner überaus zufrieden.

Etwas weniger erfreulich ist das Ergebnis bei den Wohnkosten. „Fast jeder Vierte empfindet die Kosten für Wohnungen als zu hoch und knapp die Hälfte glaubt, dass die Kosten in den letzten zehn Jahren gestiegen sind. Besonders junge Menschen sowie Familien sehen diese Situation als kritisch an. Aber auch die ältere Bevölkerung bewertet die Wohnkosten als zu hoch“, stellte Streifeneder fest. Als sinnvoll sehen über der Hälfte der Befragten Kooperationen zwischen den Gemeinden an. Etwa ein Drittel der Befragten ist zudem der Meinung, dass es in der touristischen Entwicklung noch Potential für den ländlichen Raum gibt.

Auch bei der Frage nach den Faktoren, die die Attraktivität des ländlichen Raumes fördern, waren die Antworten klar. Die Befragten wünschen sich die Finanzierung von Wohnmöglichkeiten besonders für junge Menschen, den Ausbau einer nachhaltigen Landwirtschaft, den Erhalt der Nahversorgung und die Vermeidung von „Schlafdörfern“. Um das Dorfleben vital zu halten, brauche es kulturelle Veranstaltungen und weitere Events und eine Stärkung des Ehrenamtes. Für den Präsidenten der Plattform Land, Andreas Schatzer, ist das Ergebnis erfreulich. „Als Fazit lässt sich festhalten, dass die Situation im ländlichen Raum in Südtirol sehr positiv ist und auch so wahrgenommen wird. Lediglich bei einzelnen Punkten besteht Handlungsbedarf.“ Schatzer betonte auch die Wichtigkeit der Studie. „Es wäre gut, diese Studie in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, um einen Trend ablesen zu können.“

Leerstandsmanagement ist Arbeitsschwerpunkt 2018

Zweiter Schwerpunkt der Mitgliederversammlung der Plattform Land, die sich für einen attraktiven Lebensraum einsetzt, war die bessere Nutzung leerstehender Gebäude. Auch in Südtirol gewinnt dieser besondere Aspekt der Raumplanung an Bedeutung – vor allem deshalb, weil das potentielle Dauersiedlungsgebiet begrenzt ist und der Schutz wertvollen Kulturgrundes daher oberste Priorität haben muss. Denn wenn bereits bestehende Gebäude, die leer stehen, genutzt werden, braucht es keine neuen Gebäude und damit auch keine neuen Bauzonen.

„Wenn wir Sanierung und Ausbau von alten Gebäuden im Zentrum fördern, steigert das die Lebensqualität. Dafür beanspruchen unsere nördlichen Nachbarn nicht nur EU- und Landesgelder, sondern nehmen auch selbst Gelder in die Hand“, sagte Plattform-Präsident Andreas Schatzer. Laut Vizepräsident Leo Tiefenthaler ist zwar nicht alles auf Südtirol übertragbar: „Aber von der Methodik können wir viel lernen – vor allem, dass Innenentwicklung keine Gefahr, sondern eine Chance ist: Wir wissen inzwischen, dass sowohl die Wohnbevölkerung als auch die Wirtschaft durch eine Grundsparpolitik nicht verliert, sondern gewinnt.“

Beim Leerstandsmanagement will die Plattform Land verstärkt Akzente setzen und hat auf der Mitgliederversammlung daher das Jahresmotto „Land..Raum“ beschlossen. Die Jahrestagung im Mai wird sich dem Thema „Leerstand – (Innen – Raum)“ widmen wird sich ebenfalls mit dem Leerstandsmanagement beschäftigen und Vorschläge für eine bessere Flächen- und Bestandsnutzung vorstellen. Zudem sollen erste Ergebnisse eines Pilotprojektes zum Leerstandsmanagement präsentiert werden, das die Plattform Land im letzten Jahr initiiert hat. Fünf Gemeinden – Klausen, St. Leonhard, Tramin, Kaltern und Truden – haben sich daran beteiligt. In diesen Gemeinden werden die Leerstände erhoben und in einer einheitlichen Daten.

171115_Dorfstudie EURAC2017_Gesamtbewertung Lebensqualität

Heimatbundobmann Roland Lang bei der Begrüßung. Links davon Landeskommandant Elmar Thaler - Foto: www.schuetzen.com / Efrem Oberlechner

Gedenkfeier für Sepp Kerschbaumer in St. Pauls

Die Gedenkrede wird Reinhard Olt halten. Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Olt, geb. 1952 in Haingrund (Odenwald)  Studium der Germanistik, Volkskunde, Geschichte, Politikwissenschaft sowie Publizistik in Mainz, Gießen, Freiburg;  anschließend Assistent; von 1985 bis 2012 Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (F.A.Z), von 1994 bis 2012 politischer Korrespondent für Österreich, Ungarn, Slowenien und die Slowakei mit Sitz in Wien. Zudem: Lehraufträge an Hochschulen in Gießen, Frankfurt, Innsbruck sowie Graz. Gastprofessor in Budapest. Autor zahlreicher Fachpublikationen.

Für seine Arbeiten erhielt Dr. Olt viele Auszeichnungen und Preise, unter anderem  den Adler-Orden des Landes Tirol (1990); den Verdienstorden der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol (2009); den „Niveau“-Preis des ungarischen Außenministeriums (2010) und den Großer Adler-Orden des Landes Tirol (2013). Akademische Ehrungen: „Doctor honoris causa und Professor“ der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE), Budapest (2012); Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst (2013).

Vor 53 Jahren stand ganz Südtirol klagend und trauernd am Grab des Kaufmanns aus Frangart, Sepp Kerschbaumer. Weit über 20.000 Tiroler gaben ihm das letzte Geleit. Niemand hatte die Menschen gerufen, sie kamen einfach. Die wenigsten hatten Sepp Kerschbaumer persönlich gekannt. Aber sie kamen. „Mit ihm sein Land Tirol“ stand auf der Schleife eines riesigen Kranzes. Deutlicher konnte damit nicht die Trauer und Achtung für einen Mann bekundet werden, der im Leben nie an sich gedacht, dem das Schicksal seiner Tiroler Heimat mehr am Herzen lag und der die Heimat mehr geliebt hat als sein Leben. Das Begräbnis des im Leben allzeit bescheidenen Sepp wurde zu einer Großkundgebung für einen aufrechten Tiroler, für einen Märtyrer der Heimat.

Sepp Kerschbaumer stand mit 90 anderen Südtiroler Freiheitskämpfern am 9. Dezember 1963 in Mailand vor Gericht. Kerschbaumer hat dabei jegliche Verantwortung für die Demonstrationsaktionen auf sich genommen.

Der Südtiroler Heimatbund möchte bei dieser Gedenkfeier allen verstorbenen Freiheitskämpfern, aber auch der Frauen und Mütter gedenken, die in diesen Jahren plötzlich auf sich allein gestellt waren. So sei an die Aussage von Lina Steger aus Mühlen in Taufers erinnert die in der „Dolomiten“ vom 16. Dezember 2001 unter dem Titel „Wichtige Opfer für unsere Heimat“ veröffentlicht wurde und in welchem sie schilderte, was sie und ihre Familie durchmachen mussten, erklärte:

Die Heimat braucht für ihre Existenz Opfer. Je mehr wir Opfer bringen, umso mehr gehört sie uns.

Lina Steger war als Schwester von einem Puschtra Buam wegen angeblicher politischer Verschwörung 3 Jahre inhaftiert.

Foto: Zeitungsfoto.at

Einbrecher schlagen in Geschäftslokal zu

Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Den Tresor der Firma befördeten die Täter zwar noch bis in den Gang, konnten diesen allerdings nicht öffnen.

Foto: Schuler

Schuler: Mehrwert für alle durch Reformen

In seinen Ausführungen ging Landesrat Arnold Schuler auf die großen Veränderungen der letzten 4 Jahre ein. Im Bereich der Gemeinden ist dies laut Schuler sicher die Reform der Gebietskörperschaften und die neue Form der Gemeindenfinanzierung. Die Reform sieht vor, dass Gemeinden künftig mehr kooperieren und neue Zuständigkeiten den Gemeinden vom Land übertragen werden. „Die politische Eigenständigkeit jeder einzelnen Gemeinde ist mir wichtig, um die Effizienz der Verwaltung zu steigern ist eine Zusammenarbeit auf dieser Ebene jedoch notwendig“, ist Schuler überzeugt. Beispiele für solche gemeindeübergreifende Zusammenarbeiten sind etwa die Personal-verwaltung, die Buchhaltung oder auch das Bauamt. „Wichtig ist eine Steigerung der Qualität und Effizienz der Dienste der öffentlichen Hand. Nur durch Kooperationen ist dies in unserem Land erreichbar“, so Schuler.

Im Bereich des Bevölkerungsschutzes sieht Schuler die Zusammenlegung der drei Bereiche Zivilschutz, Wasserschutzbauten und Berufsfeuerwehr als große Leistung. Die Agentur wurde gegründet um Kompetenzen zu bündeln und einen schlankeren Aufbau zu ermöglichen. „Diese Agentur verwaltet nun ca. 500 Mitarbeiter und ein Budget von ca. 75 Millionen Euro jährlich. Durch die Agentur ist die bestmögliche Effizienz gewährleistet und das Netz der Freiwilligen Feuerwehren und andere Rettungskräfte haben einen einheitlichen Ansprechpartner. Eine solche Agentur ist europaweit einzigartig“, erklärt Schuler.

Abschließend ging Schuler auf den Bereich Land- und Forstwirtschaft ein. Wenn es auch anfangs Schwierigkeiten bei der Auszahlung der Förderungen für die Landwirtschaft gab, konnten in diesem Bereich neue zukunftsfähige Maßnahmen erlassen und alte Rückstände abgebaut werden. „Heute gibt es bei den meisten Förderungen nur noch die technischen Wartezeiten. Am Anfang dieser Legislatur waren es teilweise noch über vier Jahre!“, berichtet Schuler. Ebenso konnte eine Steigerung der Geldmittel aus dem Europäischen Haushalt für die Landwirtschaft für die aktuelle Programmperiode erreicht werden. „Von ehemals 100 Millionen Euro aus diesem Geldtopf bekommt die Südtiroler Berglandwirtschaft nun rund 200 Millionen Euro. Diese Geldmittel kommen fast ausschließlich der Berglandwirtschaft zugute“, so Schuler. Der wichtigste Bereich in der Landwirtschaft ist für den Landesrat jedoch die Wertschätzung der Bevölkerung gegenüber der Landwirtschaft, damit diese die nötigen Spielräume hat. Die Gesellschaft muss die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft als Lebensmittelproduzent und als Landschaftspfleger anerkennen. In diesem Zusammenhang sprach Landesrat Schuler auch die Problematik des Großraubwildes, speziell Wolf und Bär, an. „Ich habe erst kürzlich in Rom einen Antrag für die Möglichkeit der Entnahme von Wölfen in entsprechenden Situationen gefordert und einige Regionen Italiens von unserer Linie überzeugen können. Es ist aber noch ein hartes Stück Arbeit bis unsere Forderungen umgesetzt werden können“, erklärt Schuler. Der Landesrat ist derzeit bemüht Verbündete in ganz Europa zu gewinnen.

Die Anliegen der anwesenden Ausschüsse umspannten, ebenso wie der Vortrag des Landesrates, den gesamten Zuständigkeitsbereich von Schuler. Angefangen von den Anliegen der Gemeindeverwaltung über die Finanzierung der Gemeinden für neue Kompetenzen und Investitionen, Nachfragen über die Reform der Gebietskörperschaften und die Problematik der Verwaltungsüberschüsse über Fragen zum Feuerwehrwesen bis hin zu Anliegen der Landwirte, wie Bagatelleingriffe, Mindestrente, Junglandwirteförderung, Rentenregelung und Umstellung auf biologischen Anbau. Ein spezielles Anliegen war auch die Erläuterungen zum neuen Landesgesetz für Raum- und Landschaft.

Abschließend gingen alle Anwesenden mit neuen Informationen und Anregungen nach Hause. „Der Austausch mit den Bürgen, den Vereinen und der Gemeindeverwaltung ist mir wichtig, um Informationen und Hilfestellungen anzubieten, aber auch selbst die Anliegen der Südtirolerinnen und Südtiroler noch besser kennenzulernen“, so Landesrat Arnold Schuler abschließend.

APA (KEYSTONE)

Österreicher nach Amok-Drohung in Zürich festgenommen

Die Kriminalisten leiteten sofort Ermittlungen zu dem vorerst unbekannten Facebook-Poster ein. Er wurde von den Fahndern identifiziert und im Hauptbahnhof Zürich gefasst. Der 36-Jährige war allein auf Reisen, hieß es auf Anfrage der APA bei der Kantonspolizei Zürich.

Zu den Hintergründen der Drohung waren keine näheren Details bekannt. „Nach ersten polizeilichen Ermittlungen kann davon ausgegangen werden, dass der Mann seine Drohung nicht wahr machen wollte”, teilte die Polizei jedoch in der Aussendung weiter mit.

Der Beschuldigte wurde der Staatsanwaltschaft zugeführt, sagte ein Sprecher der Kantonspolizei zur APA. Gegen den Österreicher werde nach dem Schweizerischen Strafgesetzbuch wegen “Schreckung der Bevölkerung“ ermittelt. Wer die Bevölkerung „durch Androhen oder Vorspiegeln einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum in Schrecken versetzt“, ist demnach mit Haft von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe zu belegen.

Bereits am Mittwoch war die Schweizer Polizei laut der Aussendung darüber informiert worden, dass ein anderer Mann in einer geschlossenen Facebook-Gruppe Andeutungen gemacht habe, die auf einen möglichen Amoklauf schließen lassen. Der junge Täter wurde im Kanton Aargau ausfindig gemacht und zu Hause kontrolliert. Eine Ausführung der angedrohten Tat wurde auch in diesem Fall ausgeschlossen.

APA

  • Foto: Polizei Tirol
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Mutmaßliche Ski- und Snowboard-Diebe gesucht

Dem Sportgeschäft fehlen seither ein Paar Skischuhe der Marke „Fischer“, ein Snowboard der Market „Burton“, ein Paar Snowboardschuhe der Marke „Head“, ein Snowboard der Marke „Head“, sowie ein Paar Snowboardschuhe der Marke „Salomon“.

Der dadurch enstandene Gesamtschaden beläuft sich auf etwa tausend Euro. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und hofft dabei auf nützliche Hinweise aus der Bevölkerung. Die mutmaßlichen Übeltäter sind von einer Überwachungskamera aufgezeichnet.

Wer glaubt, die drei Männer zu erkennen, wird darum gebeten, sich umgehend bei der Polizeidienststelle in Ischgl zu melden. Sämtliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +43 059133 7421 entgegen genommen.

Tradizioni: i rami di Santa Barbara


Quella dei “Barbarazweige”, i rami di Santa Barbara é una tradizione antica che si riallaccia alla devozione cristiana.

Il padre della giovane donna, per punire la sua conversione al Cristianesimo, la imprigiono’ in una torre e la condanno’ al martirio. Si racconta che mentre il padre trascinava Santa Barbara nella torre per rinchiudervela, un ramo di ciliegio rimase impigliato nella veste della ragazza. Giunta nella torre, ella pose il ramo in un vaso ed esso fiorì dopo 20 giorni.

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(von li.): Projektleiter Stefan Walder und Prof. Markus Aufleger mit dem Modell des Retentionsraums Kramsach/Voldöpp im Wasserbaulabor der Uni Innsbruck. - Foto: Land Tirol

Unterinntal schützt sich vor Hochwasser

Im Hochwasserfall werden die Verschlüsse des Einlaufbauwerks für den Retentionsraum geöffnet und das Wasser gezielt in den Retentionsraum geleitet, um die Hochwasserwelle zu kappen und Überschwemmungen im Siedlungsgebiet zu verhindern. Die Leistungs- und Funktionsfähigkeit des Einlaufbauwerkes wird nun auf der Uni im Modellversuch untersucht. „Wir greifen auf das Know-how und die Möglichkeiten der Universität zurück, um unsere Planungen auf Herz und Nieren zu prüfen“, erklärt Projektleiter Stefan Walder von der Abteilung Wasserwirtschaft. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen Aufschluss darüber geben, ob das geplante Einlaufbauwerk optimal dimensioniert ist und wann und wie die Verschlüsse zu öffnen sind, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Die Versuchsanordnung im Maßstab 1:35 umfasst den Bereich des Inn bei der Einmündung der Brandenberger Ache, das Einlaufbauwerk sowie Teile des Retentionsraums Kramsach/Voldöpp. „Der wasserbauliche Modellversuch ist die beste Methode, um Vorhersagen zu treffen, wie es in der Natur aussieht“, bekräftigt Univ.-Prof. Markus Aufleger, Leiter des Arbeitsbereiches Wasserbau an der Uni Innsbruck. Untersucht wird, bei welchem Wasserspiegel des Inns die Verschlüsse des Einlaufbauwerks zum Retentionsraum am besten geöffnet werden, um die Hochwasserwelle zu kappen. Dazu werden verschiedene Szenarien sowohl im Modell als auch am Computer simuliert. Welche Auswirkungen Treibgut auf das Einströmen des Wassers in den optimierten Retentionsraum hat, wird ebenfalls untersucht. Die Ergebnisse werden bis Mitte 2018 vorliegen.

Foto: Süd-Tiroler Freiheit

STF will SPRAR-Programm bekämpfen

So stellte unter anderem der Gemeinderat Christoph fest, das Meran immer mehr ein Sicherheitsproblem hat. Besonders in Anbetracht der Ereignisse der letzten Monate. Einbrüche, Schlägereien, Messerstechereien, Vergewaltigungen und ähnliche Verbrechen trugen sich in letzten Wochen und Monaten auf dem Gemeindegebiet von Meran zu. Die Gemeindeverwaltung hat die Situation lässt nicht mehr im Griff.

Aggressives Betteln

Für Maßnahmen gegen aggressives Betteln haben sich mehrere Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit stark gemacht. So wurde das Thema im Gemeinderat von Lana (GR Peter Gruber und Philipp Holzner) auf Initiative der Süd-Tiroler Freiheit erfolgreich behandelt. Aggressive Bettler werden aber auch in den anderen Städten wie z.B. in Bruneck oder Meran immer mehr zu Problemfällen.

SPRAR-Programm

Völlig überfordert scheinen die Gemeinden bei der Unterbringung von Asylwerber zu sein. Die Bevölkerung wird nach wie vor kaum in die Entscheidungen eingebunden. Ohne konkret zu wissen, wo in den Gemeinden Asylwerber untergebracht werden sollten, haben vor Monaten vielen Gemeinden versprochen Unterkünfte bereitzustellen. Sehr oft fehlen sogar die urbanistischen Voraussetzungen. Teilweise müssen die Ansuchen um Unterbringung der Asylwerber wieder zurückgezogen werden. (z.B. in der Gemeinde Natz-Schabs) bzw. Unterkünftsplätze, wie in der Gemeinde Naturns, reduziert werden.

Verschiedene Erfolge

Die Erfolgsbilanz ist von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. In der Gemeinde Prad konnte dank der Süd-Tiroler Freiheit die TetraPak-Sammlung eingeführt werden, welche schließlich auf das ganze Vinschgau ausgeweitet worden ist. In der Gemeinde Naturns konnte die Unterbringung mittels SPRAR-Programm von zehn Asylwerbern in einem Mehrfamilienhaus zum Teil verhindert werden. In mehreren Gemeinden (so in Montan und Eppan) konnte der Beschlussantrag für den Jahrgangsbaum für die Neugeborenen erfolgreich umgesetzt werden. Ein großer Erfolg in vielen Gemeinden war auch die Einführung einer Bürgerfragestunde, sie ermöglicht es den Bürgern nach einer Gemeinderatssitzung Fragen an die Gemeinderäte, Referenten und den Bürgermeister zu stellen. In der Gemeinde Olang wurde der Beschlussantrag genehmigt, dass zukünftige Straßennamen nicht mehr übersetzt werden. Auch der Beschlussantrag “Sprachgruppenzugehörigkeit zurück an die Gemeinden” wurde in gar manchen Gemeinden angenommen, so in Olang, Montan, Naturns, usw. Aufgedeckt: In der Gemeinde Prad wurde ein 40-Prozent-Trinkwasserverlust publik gemacht.

Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung ist nicht überall gleich. So wird in der Gemeinde Ahrntal kategorisch alle Vorschläge der Opposition abgelehnt. Auch in der Gemeinde Prad ist die Zusammenarbeit schwierig. In anderen Gemeinden hingegen z.B. Kastelbell-Tschars, Schenna, Montan, Eppan, usw. ist die Zusammenarbeit sehr gut.

Einzige oppositionelle Kraft

In vielen Gemeinden kommt der Süd-Tiroler Freiheit eine besondere Rolle im Gemeinderat zu, zumal ist dort einzige oppositionelle Kraft ist. So unter anderem in den Gemeinden Prad, Stilfs, Graun, Laurein, Kastelbell/Tschars, Mühlwald, Schenna, Schnals, Taufers im Münstertal und Tirol.

Aufgaben in den Gemeinden

Die Aufgaben im Gemeinderat sind vor allem der einer Oppositionspartei: man kontrolliert die Arbeiten des Gemeindeausschusses und gibt wenn nötig Verbesserungsvorschläge ab oder bringt durch Beschlussanträge eigene Vorschläge ein. Auch Anregungen und Kritik aus der Bevölkerung bringt die Süd-Tiroler Freiheit im Gemeinderat ein und gibt die Informationen an den Gemeindeausschuss weiter.

Rückendeckung durch die Abgeordneten

Der Landtagsabgeordnete Bernhard Zimmerhofer verwies in seiner Stellungnahme, dass die Gemeindearbeit der Gemeinderäte der Süd-Tiroler Freiheit in mehrerlei Hinsicht sehr wertvoll ist. Einerseits üben sie eine wichtige Kontrollfunktion in der Gemeinde aus und zweitens können wir als Abgeordnete aufgrund der Rückmeldungen der Gemeinderäte gezielt Anträge und Anfragen im Landtag einbringen, die zur Lösung von Problemen vor Ort einen wichtigen Beitrag leisten können.

Gemeinden werden in mehrerlei Hinsicht erpresst

Landtagsabgeordnete Myriam Atz Tammerle beklagte, dass das kürzlich im Landtag verabschiedete Gesetz bezüglich der Zuständigkeiten der Gemeinden unter dem Deckmantel von „loyaler Zusammenarbeit“ verlockend klingt, dann aber die Gemeinden regelrecht dazu zwingt Dienste zusammenzulegen und bei Nichtbefolgung drohen finanzielle Sanktionen oder sogar die Einsetzung eines Kommissärs. Damit werden die Gemeinden in ihrer Autonomie beschnitten.

Auch das SPRAR-Programm, welches mit finanziellen Unterstützungen und im Gegensatz zum staatlichen Programm mit abgemilderten Maßnahmen zur Unterbringung von Asylwerbern in den Gemeinden lockt, entlarvt sich zunehmend als Trugschluss. Jenen Gemeinden, welche sich gegen die Aufnahme von Asylwerbern ausgesprochen haben, wird mit finanziellen Sanktionen gedroht. Der Landesgesetzentwurf zum Stabilitätsgesetz sieht vor, dass die Unterbringung von Asylwerbern zukünftig mit eigener Genehmigung des Landeshauptmannes direkt beschlossen werden kann und ersetzt sogar die Baukonzession bzw. Baugenehmigung des Bürgermeisters. Das bedeutet, dass Asylwerber, unabhängig von der urbanistischen Zweckbestimmung der betroffenen Zone und abweichend von geltenden Rechtsvorschriften im Bereich der Raumordnung in Betriebswohnungen, Wobi-Wohnungen, Lagerhallen usw. untergebracht werden.

Auch hier geht das Land gegenüber den Gemeinden und der Bevölkerung wiederholt absolut diktatorisch und erpresserisch vor und beschneidet massiv die Gemeindeautonomie.

Netzwerk Gemeinderäte

Der Erfahrungsaustausch unter den Gemeinderäte ist der Süd-Tiroler Freiheit besonders wichtig. Dieser erfolgt inzwischen vor allem online über Facebook und Whatsapp. Mit regelmäßigen Rundschreiben werden die Gemeinderäte informiert. Hier für ist eine eigene Arbeitsgruppe zuständig.

Arbeitsgruppe Gemeindepolitik

Die Arbeitsgruppe Gemeindepolitik kümmert sich um die Beratung und Betreuung der Gemeinderäte. In den letzten beiden Jahren wurden dafür Schulungen abgehalten, acht Beschlussanträge im Rahmen von landesweiten Aktionen bereitgestellt. Dabei ging es um Themen wie „Bär und Wolf“, Abschaffung des Regierungskommissariates, Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung zurück an die Gemeinden, einsprachige Straßennamen, usw. Darüberhinaus wurden zahlreiche Rechtsauskünfte eingeholt. Sehr oft betrifft es zu verweigerten Zugang zu Verwaltungsunterlagen.

Einige Daten

Die Süd-Tiroler Freiheit ist mit 44 Gemeinderäte in 28 Gemeinden vertreten. Darunter in den Städten Meran, Bruneck und Schlanders, ebenso in den größeren Gemeinden wie Eppan, Lana, Ahrntal, usw. Der jüngste Gemeinderat ist Peter Gruber (1995) in der Gemeinde Lana der älteste Gemeinderat ist Alfons Stocker (1951) in der Gemeinde Taufers im Münstertal. Der dienstälteste Gemeinderat ist Erich Kaiser (Ahrntal). Das Durchschnittsalter der Gemeinderäte beträgt 38 Jahre, 19 Gemeinderäte sind unter 30 Jahre.

Die Damen des ASKC Ratschings - Foto: hkmedia

Frauen-Kegeln: Ratschings ist das Überraschungsteam

Die Sterzingerinnen verteidigten den „Platz an der Sonne“ in der letzten Hinrunden-Partie dank eines 5:1-Heimsieges gegen Plose. Mit demselben Ergebnis setzte sich auch die Auswahl Ratschings durch, und zwar ebenfalls vor eigenem Publikum gegen Villnöß. Damit sammelte der Aufsteiger in der ersten Meisterschaftshälfte sagenhafte 16 Punkte und liegt aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Ratschings könnte im Klassement noch von Tirol Mutspitz überholt werden, das am 11. Spieltag Los Birillos 6:0 besiegte und am Montagabend die Partie der 10. Runde gegen Burggräfler nachholt.

Apropos Burggräfler: Die Keglerinnen aus Riffian präsentierten sich im Heimspiel gegen Pfalzen in Topform und setzten sich 6:0 durch. Siege gab es zum Ausklang der Herbstserie außerdem auch für Kiens (4:2 gegen Vöran Blecherne) und Passeier (5:1 im Derby gegen Meran).

In die Top-6 der Woche schafften es dieses Mal Annemarie Innerhofer (Vöran Blecherne/518), Doris Libardi (Passeier/563), Alina Platter (Burggräfler/596), Gabi Gamper (Tirol Mutspitz/582), Veronika Tock (Tirol Mutspitz/560) und Edith Pfattner (A. Ratschings/547).

Männer: Tamas Kiss glänzt auch in der ersten Mannschaft

Vor zehn Tagen stand Tamas Kiss nach überstandenen Knieproblemen in der zweiten Liga mit Bahnrekord in Algund für Neumarkt II im Fokus. In der vergangenen Woche führte der Ungar Meister Neumarkt in der höchsten Liga mit der Tagesbestleistung von 635 Hölzern zum 7:1-Heimerfolg gegen Burggräfler (3594:3245). Siege gab es auch für die anderen Topteams der A1-Klasse: Fugger Sterzing, aktuell auf Rang zwei, besiegte etwa Jenesien auswärts 8:0 (3422:3229), bester Spieler war Thomas Weiskopf mit 598 Hölzern. Der Dritte Passeier nahm aus Naturns einen „Zweier“ mit, gewann dank des blendend aufgelegten Oswald Kofler (614 Kegel) 5:3 (3348:3259).

Der Tabellenvierte Sarnthein behielt gegen Aufsteiger Tirol Mutspitz mit 7:1 die Oberhand (3388:3221). Hier glänzte Sarntheins Kapitän Franz Obkircher (593), der seine aktuelle Topform bestätigte. Die mit den Sarnern punktegleichen „Jergina“ behielten auswärts bei der Auswahl Ratschings mit 5:3 die Oberhand (3268:3185). Peter Volgger (576) stemmte sich vergeblich mit aller Macht gegen die Heimpleite. Im Rahmen des 11. Spieltags kam es außerdem auch zum Abstiegskracher zwischen Rodeneck und Kurtatsch, den die Hausherren 5:3 an Land zogen (3289:3196). Der Rodenecker Stefan Kranebitter hatte mit 596 Kegeln maßgeblichen Anteil daran.

Südtiroler Sportkegelmeisterschaft 2017/18, 11. Hinrunde Männer – A1-Klasse

Rodeneck – Kurtatsch 5:3

A. Ratschings – St. Georgen 2:6

Jenesien – Fugger Sterzing 0:8

Sarnthein – Tirol Mutspitz 7:1

Neumarkt – Burggräfler 7:1

Naturns – Passeier 3:5

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NATO: Nordkoreas Raketen können Europa und Amerika erreichen

Deshalb müsse vor allem über Wirtschaftssanktionen „maximaler Druck“ ausgeübt werden, um Nordkorea zu einer Aufgabe seines Atomwaffenprogramms zu bewegen. Stoltenberg zeigte sich überzeugt, dass ein militärisches Eingreifen vorerst nicht notwendig sein wird. Die NATO habe es über Jahrzehnte hinweg geschafft, mit Abschreckung militärische Konflikte zu verhindern. „Wir haben die Fähigkeiten und die Entschlossenheit, jegliche Art von Angriff abzuwehren“, sagte er. Diese militärische Stärke ermögliche diplomatische Anstrengungen. Eine Neuausrichtung des vor allem gegen eine mögliche Bedrohung aus dem Iran aufgebaute Raketenabwehrschild in Europa sei derzeit nicht vorgesehen.

Die Nordkorea-Krise wird am Dienstag Thema bei einem NATO -Außenministertreffen in Brüssel sein. Die Diskussion hat durch den jüngsten nordkoreanischen Raketentest neue Brisanz bekommen. Mit der neuartigen Rakete des Typs Hwasong-15 sei das Land nun in der Lage, das gesamte Festland der USA mit Atomsprengköpfen anzugreifen, hieß es im Anschluss von der Führung in Pjöngjang.

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Linksextreme wollen Regierungsangelobung stören

„Eine breite Vernetzung formiert sich für den Tag X, den Tag an dem die neue Regierung, bestehend aus der rechtsextremen FPÖ und der sozialreaktionären ÖVP, angelobt wird“, teilten die Organisatoren in eine Aussendung mit. Getragen werden die Proteste gegen die künftige türkisschwarz-blaue Regierung demnach von der grünen ÖH-Spitze der Universität Wien, der Offensive gegen Rechts, der Plattform radikale Linke, der Plattform für menschliche Asylpolitik sowie einer Aktion Schulstreik.

Schon die erste ÖVP-FPÖ-Regierung war am Tag ihrer Angelobung mit massiven Protesten konfrontiert. Traditionellerweise spazieren neue Regierungen zur Angelobung vom Bundeskanzleramt in die gegenüberliegende Präsidentschaftskanzlei in der Hofburg über den Ballhausplatz. Bei Schwarz-Blau I hatte die Polizei am 4. Februar 2000 den Ballhausplatz gegen eine tobende Menge von rund 5.000 Demonstranten abriegeln müssen. Eier und Farbbeutel flogen damals. Die neue Regierung um ÖVP-Chef Wolfgang Schüssel marschierte deshalb unterirdisch durch ein mit Gängen verbundenes Kellersystem zum Bundespräsidenten.

Bei der Neuauflage von Schwarz-Blau beziehungsweise Türkis-Blau, wie es die neue Volkspartei lieber nennt, könnte es nun wieder zu Störaktionen kommen. In sozialen Medien wird der Protest gegen die künftige Regierung neben sozialpolitischen Argumenten derzeit vor allem mit angeblichen Verbindungen zwischen den Freiheitlichen sowie rechten Burschenschaften und Identitären begründet.

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Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer übergibt die Ethik-Charta den ehrenamtlichen Lebensberatern für die bäuerliche Familie. - Foto: SBO

Zeit schenken – Dank erhalten

Am Tag des Ehrenamtes möchte die Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer ganz besonders diesen Menschen danken. „Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt die bereit sind, für ein Vergelt´s Gott freie Zeit jenen Menschen zu schenken, die in einer schwierigen Situation stecken“. Eines ist die fachliche Beratung zu Tatsachen, Rechtsgutachten etc., etwas anderes ist aber die Begleitung bei Überforderung, Konflikten zwischen Generationen oder bei Krisen in der Partnerschaft. Die Nachfrage nach der Lebensberatung für die bäuerliche Familie nimmt weiter zu. Und so ist die Landesbäuerin von der Notwendigkeit des Dienstes überzeugt: „Hätten wir nicht unsere Ehrenamtlichen, dann könnten wir diese wertvolle Begleitung nicht anbieten.“

Um die Lebensberater und Lebensberaterinnen in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit zu unterstützen, hat der Landesbäuerinnenrat eine Ethik-Charta ausgearbeitet, die richtungsweisend für das ethische Handeln der Lebensberater sein soll. „Die Ethik-Charta steht für einen respektvollen Umgang mit den Ratsuchenden“, sagt die Psychologin Petra Schrott vom Forum Prävention, die die Ehrenamtlichen in der Weiterbildung begleitet. „Das Leitbild stärkt die Gruppe in ihrem Zusammenhalt, gibt den Lebensberaterinnen auch Sicherheit, wenn alle gemeinsame verbindliche Grundsätze verfolgen. Und die Ratsuchenden wissen woran sie sind und nach welchen Werten die Lebensberater handeln“, sagt Schrott.

Für Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer setzt die Ethik-Charta für die Lebensberatung für die bäuerliche Familie auch gewisse Qualität Standards: „Die Ethik-Charta soll die Lebensberaterinnen nach innen und nach außen in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit stärken. Die Ratsuchenden können so erkennen, mit welchen Werten und Grundsätzen unsere Lebensberater arbeiten. Vertrauen seitens der Ratsuchenden und Verantwortung seitens der Lebensberater machen dieses Angebot so wertvoll.“ Der Tag des Ehrenamtes ist genau der richtige Tag, allen Ehrenamtlichen im Lande ein großes Dankeschön zu sagen für ihre Zeit und Ihr Engagement: „Vieles wäre nicht möglich, wenn das Ehrenamt in Südtirol nicht einen so großen Stellen-Wert hätte.  Ein großer Dank daher allen im Ehrenamt tätigen Menschen. Ich hoffe, dass auch die Politik dieses Engagement weiterhin unterstützt und fördert – damit diese Säule nicht zunehmendes wegbricht“.

Kundgebung für die doppelte Staatsbürgerschaft am Brenner - Foto: STF

Doppelpass: Österreichische Politiker unterstützen Südtiroler

Die Initiative der Südtiroler Landtagsabgeordneten hat für großes Aufsehen in Österreich gesorgt und endlich Bewegung in die Thematik gebracht. Aus mehreren Bundesländern haben sich daraufhin Landtagsabgeordnete unterschiedlicher Parteien gemeldet, die Südtirol in dieser Sache unterstützen wollen.

In Anlehnung an die Petition der Südtiroler Landtagsabgeordneten richten sich die österreichischen Landtagsabgeordneten daher nun mit einer eigenen Erklärung an die ÖVP und die FPÖ und unterstützen damit die Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler.

„Die überparteiliche Initiative der österreichischen Landtagsabgeordneten ist ein wichtiger Beitrag, der den Koalitionsverhandlern aufzeigt, dass es in ganz Österreich Unterstützung für die Wiedererlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler gibt. Es ist aber auch ein schönes Signal an Südtirol, das zeigt, wie viel Wohlwollen Südtirol in Österreich erfährt“, freut sich Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

Foto: Autonomer Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB)

ASGB repräsentativste Gewerkschaft im Industriesektor

„Der Umstand, dass der ASGB, gemessen an den Betriebsräten im Industriesektor, erneut die stärkste Gewerkschaft in Südtirol ist, ist das Resultat der anhaltend guten Arbeit unserer Betriebsräte und Fachsekretäre, die vor Ort unglaublichen Einsatz für die Arbeitnehmer zeigen“, freut sich Tony Tschenett, Vorsitzender des ASGB, erfreut über das starke Abschneiden.

„Obwohl die Struktur des ASGB im Vergleich mit den konföderierten Gewerkschaften bescheiden ausfällt, zeigt sich, dass Leidenschaft und Hingabe die wichtigste Basis für Erfolg ist und bestätigt uns dahingehend, weiterhin massive Präsenz in den Betrieben zu zeigen und zugleich für jeden einzelnen Lohnabhängigen da zu sein. Insofern bin ich überzeugt davon, dass die Weichen dafür, auch in den nächsten Jahren die repräsentativste Gewerkschaft im Industriesektor zu sein, erfolgreich gestellt sind“, zeigt sich Tschenett überzeugt.

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Studie: Zwei Mal pro Woche betrinken, ist gesund

Laut dem Psychologen Robin Dunbar, der die Studie verfasst hat, soll das allerdings nicht bedeuten, dass man sich hemmunglos betrinken sollte.

In Wirklichkeit sei nämlich nicht der Alkohol gut für die Gesundheit, sondern der soziale Kontakt mit Freunden. Wer sich also mindestens zwei Mal in der Woche mit Freunden auf ein oder zwei Bier trifft, tut so automatisch auch etwas für seine Gesundheit.

So wirken sich laut der Studie Männer-Freundschaften gut auf das Immunsystem aus, sorgen für die Freisetzung von Endorphinen und verringern Angstzustände. Die Forscher kommen außerdem zum Schluss, dass Männer, die öfters in Bars unterwegs sind, grundsätzlich ein großzügigeres Verhalten an den Tag legen.

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Katalanischer Vizeregierungschef bleibt in Haft

Ex-Innenminister Joaquim Forn und die Anführer der einflussreichen katalanischen Gruppierungen Katalanische Nationalversammlung (ANC) und Òmnium Cultural, Jordi Sánchez und Jordi Cuixart, müssten ebenso weiter im Gefängnis bleiben, berichtete das spanische Fernsehen unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.

Sechs der insgesamt acht festgenommenen Ex-Minister der abgesetzten Regierung dürfen hingegen auf Kaution auf freien Fuß, wie Richter Pablo Llarena entschied. Die Politiker waren vor einem Monat festgenommen worden und hatten in der vergangenen Woche um ihre Freilassung gebeten, um sich am Wahlkampf für die Neuwahlen in Katalonien am 21. Dezember beteiligen zu können. Junqueras und seinen Mitstreitern werden Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung öffentlicher Mittel vorgeworfen.

APA

Foto: © UT24

„Südtiroler Gemeinden werden massiv unter Druck gesetzt“

„Die Landesregierung ist weit über das Ziel hinausgeschossen, mit der Androhung die Investitionsbeiträge den Gemeinden zu verweigern, wenn sie keine Asylantenunterkunft bereitstellen. Weder sind derartige Zwangsmaßnahmen demokratisch, noch im Sinne einer bürgernahen Verwaltung zu rechtfertigten. “, kritisiert Mair in einer Presseaussendung. „

Die Südtiroler Gemeinden würden massiv unter Druck gesetzt, sich dem SPRAR-Programm anzuschließen und sogenannte Flüchtlinge aufzunehmen. Den Gemeinderäten werde geradezu die demokratische Entscheidung vorweggenommen, da drakonische Strafen unwillige Gemeinden in die Knie zwingen sollen, warnt die Freiheitliche.

„System Südtirol zeigt sein wahres Gesicht“

„Die unumgänglichen Investitionsbeiträge, auf welche die Gemeinden schlichtweg angewiesen sind, werden zum Zuckerbrot für die sich zierenden Bürgermeister umgewandelt. Mit einer beispiellosen Druckausübung auf die Gemeinden wird mit kommunistischem Stil versucht eine Zwangssolidarität zu vollstrecken, der sich niemand verweigern kann“, so Mair. „Das „System Südtirol“ zeige dadurch wieder einmal sein wahres Gesicht.

„Politik durch Zwang mit undemokratischen Methoden lässt sich nicht rechtfertigen, genauso wenig wie den Bürgern dringend notwendige Investitionen, wie für Trinkwasserleitungen oder Schutzmaßnahmen, vorzuenthalten“, kritisiert Ulli Mair abschließend, und fordert von der Landesregierung, eine Ende dieser Maßnahmen.

Foto: Land Tirol/Kathrein

„Stille Nacht, heilige Nacht“: Von Tirol in die Welt

Doch seinen Siegeszug durch die ganze Welt hat „Stille Nacht! Heilige Nacht“ von Tirol, genauer gesagt vom Zillertal aus, angetreten: Der Fügener Orgelbauer Karl Mauracher hat nicht nur die Orgel im Salzburgischen Oberndorf repariert, sondern dürfte auch die Noten des heute weltberühmten Liedes mit nachhause genommen haben. Die Zillertaler Nationalsänger – die Geschwister Strasser und die Familie Rainer – haben „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in die ganze Welt getragen.

„Die Verbreitung von ‚Stille Nacht‘ ist untrennbar mit Tirol verbunden. Wir nehmen das 200-Jahr-Jubliäum zum Anlass, um daran zu erinnern, alte Traditionen neu zu beleben und ganz Tirol in den Bann dieser Friedensbotschaft zu ziehen“, erklären LH Günther Platter und LH-Stellvertreter Josef Geisler. Zur Einstimmung auf das Jubiläumsjahr 2018 findet bereits am 16. Dezember 2017 um 17 Uhr eine Auftaktveranstaltung der Tiroler Blasmusikkapellen im Stadtpark der Silberstadt Schwaz statt. Dazu werden rund 300 Musikanten erwartet.

Der Zillertaler Musiker und Kapellmeister der Musikkapelle Fügen, Michael Geisler, hat eigens für das Jubiläum eine Komposition für Blasorchester verfasst. Diese wird am 16. Dezember in Schwaz uraufgeführt. Ebenfalls noch im heurigen Jahr gibt es in der Festhalle Fügen „Mauracher & Mohr – Geschichten und Lieder rund um Stille Nacht“ von Hakon Hirzenberger. Der fiktive Briefwechsel von Carl Mauracher und Josef Mohr gibt Einblick in das Leben zweier großer Persönlichkeiten (Termine: 7., 9.,10., 15., 16. und 17.12.2017). Der bekannte Autor Martin Reiter hat ein Lese-, Bilder- und Reisebuch verfasst, das am 9. Dezember im Schloss Fügen präsentiert wird.

Tradition der Wirtshaussänger wiederbeleben

Am endgültigen Programm für das Jubiläumsjahr 2018 wird noch gefeilt. Fest steht, dass Tirol die Tradition der Wirtshaussänger wieder aufleben lassen will. Wie einst die berühmten Rainersänger in ihren Gasthäusern musiziert und die Lieder in die Welt hinaus getragen haben, so werden sich die musikalischen Wirtshäuser Tirols zusammenschließen und die Adventzeit mit musikalischen Darbietungen erhellen. „Hier laden wir Schulen, Musikschulen, Blasmusiken und Vereine herzlich ein, mitzumachen und Teil des Jubiläumsjahres zu sein. Jede Idee ist willkommen“, freut sich LH Platter über Vorschläge.

„Stille Nacht! Heilige Nacht!“ für Bevölkerung und Gäste erlebbar mit Geschichten und Aufführungen machen, möchte man mit dem Projekt  „Lebendiger Adventkalender“.  Diesen soll es in möglichst vielen Tiroler Gemeinden geben.  Für 2018 stehen unter anderem Sonderausstellungen im Schloss Fügen und in der Fügener Widumspfiste, das Theaterstück „Die Stillen Nächte des Ludwig Rainer“ von Hakon Hirzenberger sowie weitere kulturelle Highlights auf dem Programm.

„‘Stille Nacht! Heilige Nacht!‘ kennt man auf der ganzen Welt. Wir wollen dieses Lied auch in der Wahrnehmung unserer Gäste noch stärker mit unserem Land verknüpfen und einmal mehr zeigen, dass Tirol neben Sport und Natur auch in der Kultur viel zu bieten hat“, sehen Claudia Knab von der Tirol Werbung und Ernst Erlebach, Obmann des TVB Erste Ferienregion im Zillertal, Chancen für den Tourismus. Das Jubiläumsjahr wird im Schulterschluss mit Salzburg und Oberösterreich begangen.

Foto: UT24

Heftiger Crash auf der MeBo

Bei dem Zusammenstoß haben sich drei Fahrzeuginsassen verletzt, einer von ihnen mittelschwer.

Nach dem Unfall blockierten alle Unfallfahrzeuge die komplette Fahrbahn. Die Freiwillige Feuerwehr Vilpian musste sich deshalb um die Bergung kümmern.

Ebenfalls im Einsatz stand das Weiße und Rote Kreuz und die Ordnungshüter.

Weihnachts-Beleuchtung (Symbolbild) - Foto: Pixabay

So sparen Sie Strom im Advent

Stromsparen mit LED (Leuchtdioden)

Lichtschläuche, Lichterketten und jegliche andere Weihnachtsbeleuchtung sollte mit LEDs ausgestattet sein. Die höheren Anschaffungskosten für die LED-Technik machen sich meist schon nach kurzer Zeit bezahlt. So verbraucht ein 9 Meter langer Lichtschlauch mit LEDs um rund 80 Prozent weniger Energie im Vergleich zu herkömmlichen Lichtschläuchen. Auch für den Weihnachtsbaum gibt es energiesparende Kerzen mit LED-Technik. Eine noch energiesparendere Adventsbeleuchtung ist mit Solarprodukten möglich.

Weihnachtsbeleuchtung mit Köpfchen benutzen

Damit die Weihnachtsbeleuchtung nicht durchaus brennt und Strom verbraucht, sollte sie mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet werden. Auch dies hilft beim Energie sparen.

Backofen mit Bedacht benutzen

Kekse und Braten besetzen in der Advents- und Weihnachtszeit so manche Stunden den Backofen. Um auch hier die Stromkosten im Rahmen zu halten, sollte wo möglich auf die Vorheizzeiten verzichtet werden. Durch die gezielte Nutzung der Restwärme kann zusätzlich einiges an Strom eingespart werden. In der Regel ist das Backen mit Umluft effizienter als mit Ober- und Unterhitze, da die erforderlichen Temperaturen um etwa 20 bis 30 Grad niedriger sind. Zudem kann auf mehreren Ebenen gleichzeitig gebacken werden.

Energiesparendes Heizen

In der kalten Jahreszeit verbringt man gerne seine Zeit in den warmen Wohnräumen. Um die Heizkosten nicht unnötig zu strapazieren, sollte gezielt geheizt werden. Angemessene Raumtemperaturen schonen den Geldbeutel und die Gesundheit. Ein Grad weniger Raumtemperatur bringt beispielsweise rund 6 Prozent an Energieeinsparung mit sich.

Energieeffizient Lüften

Vor allem das falsche Lüften kann im Winter den Energieverbrauch stark erhöhen. Die effizienteste und energiesparendste Lüftungsmethode ist das kurze Querlüften. Dabei wird durch das Öffnen der Fenster und Türen Zugluft produziert und damit kann die Raumluft innerhalb kürzester Zeit (1-2 Minuten) durch frische Luft ersetzt werden.

Weihnachtsgeschenke ohne hohe Nachfolgekosten

Mit einem tollen Elektrogerät oder moderner Unterhaltungselektronik kann man auch zu Weihnachten punkten. Nur sollte bei der Wahl der Geräte nicht nur auf deren Optik und technische Ausstattung, sondern auch auf die Energieeffizienz, also den Stromverbrauch geachtet werden. Das auf den Geräten oder der Verpackung aufgedruckte EU-Effizienzlabel gibt bereits einen ersten Hinweis auf den Energieverbrauch.

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Südkorea und USA beginnen bisher größte Luftwaffenübung

Laut bisher unbestätigten südkoreanischen Medienberichten könnten daran auch US-Langstreckenbomber des Typs B-1B teilnehmen. Im November des vergangenen Jahres hatten mehr als 16.000 Soldaten und mehr als 200 Flugzeuge an der jedes Jahr stattfindenden Übung teilgenommen. Vor wenigen Tage hatte Nordkorea eine weitere Interkontinentalrakete gestartet, der Test war international scharf kritisiert worden. Das diplomatisch isolierte Land erklärte kurz danach, es könne jetzt das gesamte Festland der USA mit Atomsprengköpfen angreifen.

Das nordkoreanische Komitee für die Friedliche Wiedervereinigung des Landes warf den USA und Südkorea am Sonntag vor, mit dem gemeinsamen Luftmanöver Nordkorea „komplett zerstören“ zu wollen. Nordkoreas Außenministerium hatte am Samstag die US-Regierung beschuldigt, „um einen Atomkrieg zu betteln“. Pjöngjang wirft den USA regelmäßig vor, durch ihre Militärmanöver mit Südkorea einen Angriff vorzubereiten, was beide Länder bestreiten.

Der republikanische US-Senator Lindsey Graham forderte indes den Abzug von Familienangehörigen des amerikanischen Militärs aus Südkorea gefordert. „Angesichts der Provokationen Nordkoreas ist es verrückt, Kinder und Ehefrauen nach Südkorea zu schicken“, erläuterte Graham im Fernsehsender CBS am Sonntag. Seiner Einschätzung nach steigt nach den jüngsten nordkoreanischen Raketentests die Gefahr eines militärischen Konflikts zwischen den USA und Nordkorea.

China mahnt zu einer geschlossenen Haltung gegenüber Nordkorea im Streit über das Atom- und Raketenprogramm des stalinistischen Landes. Die Regierung in Peking sei offen für verschiedene Lösungen, sagte der chinesische Außenminister Wang Yi am Montag vor Journalisten. Aber alle Beteiligten sollten sich abstimmen. Es sei bedauerlich, dass die Spannungen nach einer vergleichsweise ruhigen Phase zuletzt wieder zugenommen hätten.

Nordkorea hatte vergangene Woche mit einem erneuten Raketentest für Aufregung gesorgt. Nach Angaben der Führung in Pjöngjang handelte es sich erstmals um eine Interkontinentalrakete, mit der das gesamte Gebiet der USA in die Reichweite nordkoreanischer Atomwaffen gerät. Damit steht US-Präsident Donald Trump unter verstärktem Handlungsdruck.

Am Montag begannen die USA und Südkorea ihre bisher größten gemeinsamen Luftmanöver, bei denen nach Angaben der US-Armee die Einsatzbereitschaft auf der koreanischen Halbinsel getestet werden soll. Nordkorea bezeichnete Trump am Sonntag als „verrückt“ und erklärte, dass die Übungen die Region an den „Rand eines Atomkriegs“ brächten.

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Gemeinde Lajen (Symbolbild) - Foto: By This Photo was taken by Wolfgang Moroder. Feel free to use my photos, but please mention me as the author and send me a message. This image is not public domain. Please respect the copyright protection. It may only be used according to the rules mentioned here. This specifically excludes use in social media, if applicable terms of the licenses listed here not appropriate. Please do not upload an updated image here without consultation with the Author. The author would like to make corrections only at his own source. This ensures that the changes are preserved. Please if you think that any changes should be required, please inform the author. Otherwise you can upload a new image with a new name. Please use one of the templates derivative or extract. (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

„Wir lassen uns nicht erpressen“

 

Bereits im April ist das SPRAR-Programm dem Gemeinderat von Lajen vorgestellt worden. Damals hätte es noch große Zurückhaltung der einzelnen Räte gegeben.

Nachdem das Thema dann jedoch Ende November auf der Agenda stand, sei das Thema sehr offen von allen vertretenen Gemeinderäten diskutiert worden. „Es hat eine lange, offene Diskussionsrunde gegeben, bei der alles Platz gehabt hat. Das hat mich schon sehr überrascht“, erzählt Gerlinde Vikoler, Gemeinderätin der Freiheitlichen.

SPRAR-Programm mehrheitlich abgelehnt

Die meisten Gemeinderäte hätten vor allem den Druck kritisiert, den der Staat derzeit auf das Land in Sachen Migrationskrise ausübe. Dementsprechend fiel auch das Ergebnis aus: 8 Räte stimmten gegen das SPRAR-Programm, es gab fünf Enthaltungen und eine Ja-Stimme.

„Wir lassen uns einfach nicht erpressen. Auch die angedrohten Beitragskürzungen wird unsere Gemeinde gerne in Kauf nehmen. Denn es muss auch einmal ein ‘Nein’ akzeptiert werden. Ja, leben wir wirklich noch in einem demokratischen Land, wenn Gemeinden bestraft werden, die nicht Folge leisten? Aber Lajen hat hier Gott sei Dank Mut bewiesen“, so Vikoler.

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Zehn Syrer sterben bei Flucht vor Polizei

Sechs der getöteten Syrer seien Kinder gewesen. Auch der Fahrer sei gestorben, so dass insgesamt elf Menschen bei dem Unfall getötet wurden.

„An dem Kontrollposten leistete der Kleinbus der Aufforderung zum Halt nicht Folge und floh“, sagte Provinzgouverneur Erdal Ata zu Anadolu. „Leider ist er dann in einer Kurve mit einem Lkw zusammengestoßen.“

Viele Menschen aus Syrien suchen derzeit eine Bleibe in der Türkei. Seit 2011 hat das Land schätzungsweise mehr als drei Millionen Migranten aufgenommen.

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Einbrecher wüten in Hotel in St. Johann

Nach Aufbrecher einer Tür durchwühlten die unbekannten Täter das gesamte Zimmer. Dabei entwendeten sie einen Tresor mit Schmuck, zwei Computer, einen Bilder sowie einen Typenschein.

Ihre Beute wickelten sie in einem Tischtuch ein und ergriffen anschließend die Flucht. Der entstandene Schaden dürfte mehrere tausend Euro betragen.

Symbolbild

Ausländerbande schlägt 22-Jährigen brutal zusammen

Der Innsbrucker befindet sich derzeit in der Klinik Innsbruck und muss operiert werden. Drei der vermutlich 7 – 10 Täter konnten inzwischen ausgeforscht werden.

Es handelt sich dabei um einen 20, einen 23 und einen 24-jährigen Mann mit ausländischer Herkunft, welche vermutlich aus Ex-Jugoslawien stammen. Die Fahndung nach den restlichen Gewalttätern ist noch im Gange.

Doppia cittadinanza: chi ne ha diritto?

Continua il dibattito sulla Doppia Cittadinanza, con ogni giorno nuovi interventi e prese di posizione, sia a favore che contro.   L’ex governatore sudtirolese Luis Durnwalder dichiara che “sarà il primo a richiederla” ed il presidente austriaco Van der Bellen conferma che  “non ci vede nulla di male, anzi, se ne può parlare”, lanciando così un preciso segnale ai partiti impegnati nei colloqui programmatici per il nuovo governo.

Per contro, il senatore Francesco Palermo (eletto quale indipendente per PD, PATT ed SVP e in procinto di ricandidare) in una lunga intervista apparsa venerdì su Il Salto, vede  la doppia cittadinanza  “come un elefante in un negozio di cristalleria”. Interessante il titolo dato da Il Salto all’articolo in questione: “E perché non ai Trentini?”

Ancor prima che venga posta, a questa domanda ha già risposto Hartmuth Staffler: il suo intervento (qui il link all’articolo ) pubblicato giovedì scorso nella sezione Debatte di UnserTirol24,  smonta in primis alcune supposizioni giuridiche apparse sulla stampa nei giorni precedenti. Quindi, fa un’importante precisazione.

I Sudtirolesi non hanno diritto alla cittadinanza austriaca perché, come tanti altri, furono sudditi dell’Imperatore, ma perché, a differenza di quei “tanti altri”, dopo la Prima Guerra Mondiale divennero cittadini della Repubblica Austriaca. E tali restarono, almeno fino alla sottoscrizione del trattato di Saint-Germain nel settembre 1919 oppure, secondo un’altra interpretazione,  addirittura fino al 10 ottobre 1920, quando la parte meridionale del Tirolo, fino ad allora militarmente occupata dall’Italia, fu annessa con una risoluzione del Parlamento italiano. Solo dopo questa data i sudtirolesi ottennero la cittadinanza italiana.

Tanto per aggiungere alcuni dettagli, nella legge sull’ordinamento statale austriaco, è chiaramente specificato che la Repubblica non può essere considerata quale “successore legale” del dissolto Impero austriaco.  Quindi, come argomenta Staffler, la cittadinanza austriaca  non spetterebbe a tutti i discendenti dei sudditi imperiali.  Ma la  Repubblica Austriaca  fu proclamata il 12 novembre 1918, il giorno successivo alla rinuncia al trono da parte dell’Imperatore Carlo, e comprendeva anche i territori occupati dal Regio Esercito e passati all’Italia solo dopo il settembre 1919 (oppure ottobre 1920): le odierne province autonome di Bolzano e Trento, inclusi due comuni nell’odierna provincia di Brescia, due comuni nell’odierna provincia di Vicenza  e tre comuni nell’odierna provincia di Belluno.

Il diritto alla doppia cittadinanza spetta  quindi ai Sudtirolesi, conclude Staffler, specificando che:

Con il termine “Sudtirolesi” si intendono naturalmente tutte le persone che allora risiedevano nel Tirolo meridionale, indipendentemente dalla loro lingua, dalla religione e dal colore della pelle.

Tirolo meridionale, appunto. Dal Brennero a Borghetto, con Magasa e Valvestino, Pedemonte e Casotto, Ampezo, Fodom e Col.

Pelz (Symbolbild) - Foto: Pixabay

Südtiroler Verkaufsposting sorgt für Empörung

 

Eigentlich wollte die Südtirolerin nur einen Beitrag in einer Facebook-Verkaufsgruppe posten – wie tagtäglich viele andere Nutzer auch. Doch ihr Artikel sollte die Aufmerksamkeit der Community von 2ter Hand Kaufen und Verkaufen besonders auf sich ziehen.

Der Grund: beim Objekt der Begierde handelt sich um eine Weste aus echtem Tierfell, die „wegen Nichtgebrauch“, für einen stolzen Preis von 190 Euro, einen neuen Besitzer finden soll. Doch anstatt eines interessierten Käufers melden sich bei der Frau vor allem empörte Tierfreunde.

„Armes Tier“

Binnen kürzerster Zeit bricht ein regelrechter Shitstorm auf die Unternehmerin nieder. Von Kommentaren wie „Mir fällt ein, wer das Fell ganz gut hätte brauchen können“, „Armes Tier“ oder „grauenhaft unnötig“ ist alles dabei. Vereinzelt sind auch Beschimpfungen und Beleidigungen gegen die Verkäuferin zu lesen.

Vor allem die Tatsache, dass die Weste, die original angeblich über 500 Euro kosten soll, „wegen Nichtgebrauch“ verkauft wird, scheint die Tieraktivisten besonders auf die Palme zu bringen.

Ob sich durch die Shitstorm-Welle nun auch ein interessierter Käufer gefunden hat, ist nicht bekannt

verkaufsbeitrag

Foto: Screenshot Facebook/2ter Hand Kaufen und Verkaufen

Eduard Habsburg-Lothringen - Foto: By Wolfgang Zarl (Übermittlung durch Eduard Habsburg) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Habsburg: „Eine Frage der Identität“

Für Eduard Habsburg-Lothringen sei der Wunsch der Südtiroler nach einer Doppelstaatsbürgerschaft auch eine „Frage der Identität“, wie er in einem Twitter-Posting mitteilt.

Er persönlich binde seine zwar nicht an ein staatliches Dokument. Dennoch sollte man in einem vereinten Europa laut Habsburg-Lothringen „keine Probleme mit doppelten Staatsbürgerschaften haben“.

Eduard Habsburg-Lothringen ist ein direkter Nachfahre von Kaiser Franz Joseph I. und Sissi. Sein Großvater väterlicherseits war Erzherzog Josef Franz von Habsburg-Lothringen (1895–1957), ein Sohn des Erzherzogs Joseph August (1872–1962) und der Prinzessin Auguste Maria Luise von Bayern (1875–1964). Augusta von Bayern war eine Tochter von Erzherzogin Gisela, der Tochter des Kaiserpaars Franz Joseph I. und Elisabeth.

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Sensations-Comeback von Hirscher mit RTL-Sieg in Beaver

Hirscher hatte wegen seiner Verletzung Monate der Vorbereitung auf den neuen RTL-Ski verpasst und in der Woche vor dem Rennen in den USA täglich hart daran gearbeitet, seinen Rückstand zu reduzieren. Dann überraschte der Weltmeister schon mit Platz drei zur Halbzeit ebenso wie der krank gewesene Feller als Vierter.

Dem nicht genug setzte Hirscher im Finale alles erfolgreich auf eine Karte. Er schnallte einen im Rennen noch nie gefahrenen Ski an und schaffte mit Laufbestzeit noch den Sprung zum 46. Weltcupsieg. Seinem 23. im Riesentorlauf und dem insgesamt vierten in Beaver Creek. Sein dortiger Dauerrivale, der fünffache Beaver-RTL-Sieger Ted Ligety war zwar Halbzeit Zweiter, fiel dann aber auf Platz sieben zurück. Luitz verpasste den ersten deutsche RTL-Sieg seit langem knapp.

Hirscher hingegen bewies einmal mehr, dass der „der beste der Welt“ (Kristoffersen) ist. „Anfangs der Woche haben mich die Jungs noch ordentlich hergewatscht. Das, viel Erfahrung und mein starkes Team haben mir sehr geholfen,” erklärte Hirscher. “Wir haben ganz schnell ein Mittel gefunden, um schneller zu werden.“

Hirscher war schon beim Slalom-Comeback in Levi als Halbzeit-Dritter stark gefahren, dann aber auf Platz 17 zurückgefallen. Gefahr auf Wiederholung bestand nicht. „Mein Fuß ist nun deutlich besser, ich spüre ihn unterm Fahren überhaupt nicht mehr“, sagte Hirscher.

Der erste Saison-Riesentorlauf – nach Sölden-Absage – war aufgrund der extrem Höhenlage von fast 3.000 Metern Seehöhe in Beaver Creek wie immer eine kräfteraubende Angelegenheit. Dazu kam so heftiger und böiger Wind, dass sogar das Zielbanner abgebaut werden musste.

Hirscher und Feller sorgten mit den Plätzen drei und vier trotzdem schon zur Halbzeit beim ersten Einsatz der RTL-Ski mit 30 statt 35 Meter Radius für Überraschungen. Hirscher hat wegen seiner Knöchelverletzung Riesen-Testrückstand. Feller war die ganze Woche krank gewesen, japste in der Pause nach Luft und musste gestützt werden. „Es war ein Gefühl, als würdest du fast ersticken“, sagte der Tiroler.

Hirscher setzte dann dort, wo er 2015 hinter Ligety WM-Zweiter geworden war und im Dezember danach zum zweiten Mal gewonnen hatte, noch einen drauf. Als es im Finale trotz eines kleinen Fehlers grün aufleuchtete, kam beim Salzburger sofort die Faust weil klar war, dass ein Podest fix ist. „Sensationell“, kommentierte er dann seinen Sieg.

Nicht ganz so perfekt lief es für Feller. „Ich habe viel Tee getrunken und inhaliert und so viel Ruhe wie möglich gegeben“, berichtete der Tiroler. Sein erstes Podest verpasste er dennoch lediglich um nur eine Hundertstelsekunde. „Sowas ist immer ärgerlich. Ich bin aber angesichts der Verkühlung sehr zufrieden“, sagte er. „Der Mut zur Lücke hat sich ausgezahlt. Das Hundertstel hole ich mir bei einem wichtigeren Rennen zurück.“

In Abwesenheit des verletzten Philipp Schörghofer schaffte neben Hirscher und Feller aus dem ÖSV-Lager gerade noch Marcel Mathis den Sprung in das Finale. Neben den beiden Speed-Spezialisten Matthias Mayer und Hannes Reichelt erwischte es schon in Lauf eins auch Roland Leitinger.

„Ich bin auf einer Welle zu weit gekommen und am Innenski hergefallen. Es war leider fast schon ein Anfängerfehler”, ärgerte sich Leitinger. „Ewig schade, ich war megagut drauf“, sagte der Vizeweltmeister. “Aber so ist eben das Skifahrerleben.“ Leitinger tröstete sich damit, dass es “in sechs Tagen in Val d’Isere schon wieder weiter geht und ich dort einige Male schon gut gefahren bin.“

Für Reichelt und Mayr endete die Rückkehr zum Riesentorlauf schon in Lauf eins. Ein einmaliges Comeback müsse es dennoch nicht bleiben, sagte Reichelt. „Ich muss aber mehr mit den Spezialisten trainieren und schauen, ob ich konkurrenzfähig bin. Dann probier’s ich nochmal.“ Dass der erste Lauf von ÖSV-Coach Janez Slvnik stark drehend gesetzt war, quittiert der Salzburger so: „Mir kommt vor, sie wollen uns nicht dabei haben.“

Mathis kam nach einem verpatzten Finale über Platz 27 nicht hinaus. „Das waren wieder die alten Muster. Auf diesem Level kannst du nicht irgendwie runterwedeln.“

Nach dem Rennen begann sofort ein neues Rennen. Weil die Maschine aus Frankfurt wetterbedingt ausgefallen war, mussten Hirscher und Co. in Denver Ersatzflüge suchen.

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