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  • SVP feiert Jubiläum zu „60 Jahre Sigmundskron“

    Mit vielen Mitgliedern, Zeitzeugen und Freunden hat die Südtiroler Volkspartei am Freitag auf Schloss Sigmundskron einen bedeutenden Tag gefeiert: Vor genau 60 Jahren fand jene Großkundgebung statt, die den Weg zur Südtirol-Autonomie geebnet habe.

    Foto: Südtiroler Volkspartei

    An historischer Stelle trafen sich am Freitag zahlreiche Mitglieder der Südtiroler Volkspartei, um an den 17. November 1957 zu erinnern: Damals wurde auf Schloss Sigmundskron, unter dem neuen SVP-Obmann Silvius Magnago, angeblich das „Los von Trient“ gefordert. Der Tag war entscheidend für die Südtiroler Geschichte: In der Folge wurde die Südtirol-Frage vor den Vereinten Nationen diskutiert, es kam zur Feuernacht und – nach langwierigen und zähen Verhandlungen – zur Verabschiedung des „Paketes“. Gekrönt wurden die Bemühungen mit dem Inkrafttreten des Zweiten Autonomiestatutes, welches den bei der Großkundgebung geforderten Schutz der deutsch- und ladinischsprachigen Bevölkerung brachte.

    Zeitzeuge Bruno Hosp gab auf Schloss Sigmundskron viele persönliche Eindrücke der Großkundgebung 1957 wieder. Stellvertretend für die vielen anwesenden Zeitzeugen trugen auch Walter Weiss, Rosa Roner, Marjan Cescutti, Hugo Valentin, Sepp Innerhofer und Luis Vonmetz ihre Erinnerungen vor. SVP-Obmann Philipp Achammer ging in seiner Rede auf „Erbe und Auftrag von Sigmundskron“ in der heutigen Zeit ein. Landeshauptmann Arno Kompatscher referierte über die weiterzuentwickelnde ‘dynamische Autonomie’ und „ein starkes Südtirol im Europa der Regionen“. Hausherr Reinhold Messner bezeichnete den 17. November 1957 als „wichtigsten Moment unserer Geschichte im vergangenen Jahrhundert“.

    Umrahmt wurde die Jubiläumsveranstaltung „60 Jahre Sigmundskron“ von der Stadtkapelle Bozen und der Seniorenkapelle „Goldies“ des Bezirks Bozen.

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