Archive for date: November 9th, 2017

Bild: SHB

11. November: Das Land Tirol in Trauer

Heldenhaft waren die Grenzen unserer Heimat in den vorausgegangenen Kriegsjahren verteidigt worden. Keine Handbreit Tiroler Boden konnte auf Dauer vom untreuen Bündnispartner Italien im Kampfe erobert werden. Erst nach geschlossenem Waffenstillstand konnten das italienische Heer und seine Verbündeten ohne militärischen Widerstand in Tirol einrücken. Bis heute wird jener Tag, der 4. November in Italien als großer Siegestag gefeiert.

Im Jahre 1998, 80 Jahre danach, hat der Südtiroler Schützenbund den 11. November zum jährlichen Aktionstag “Das Land Tirol in Trauer” ausgerufen. In stillem Gedenken an die Opfer dieses Krieges mit all seinen Folgen für die Tiroler Bevölkerung und im festen Glauben, dass Unrecht nicht ewig währen kann, wird an diesem Tage die Tiroler Fahne mit Trauerflor gehisst und damit ein Bekenntnis zur historisch gewachsenen Einheit Tirols im europäischen Geiste abgelegt.

Der Südtiroler Schützenbund ruft seine Kompanien auf, am 11. November an gut sichtbarer Stelle von 6 bis 18 Uhr die Tiroler Fahne mit Trauerflor zu hissen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es keine Bestimmung gibt, die das Hissen der Tiroler Fahne samt Trauerflor verbieten würde. Lediglich für das Aufstellen von Fahnenmasten, die eigens für diese Aktion auf öffentlichem Grund dort neu aufgestellt werden, sei eine Genehmigung der zuständigen Gemeindeverwaltung erforderlich. Auf Privatgrund hingegen nicht.

Unfall mit einem Bus auf der A22 - Bild: FF Klausen

Zahlreiche Verletzte auf Südtirols Straßen

Ein Auffahrunfall zwischen einem Bus und einem Lkw forderte gegen 14.30 Uhr auf der Südspur der Brennerautobahn sieben Verletzte. Das Unglück trug sich auf Höhe von Blumau zu. Mit Schere und Spreizer musste die Freiwillige Feuerwehr Klausen den Busfahrer aus dem Fahrzeug befreien (UT24 berichtete). Es staute mehrere Kilometer.

Der nächste Unfall passierte nur wenig später auf der Schnellstraße MeBo zwischen Lana und Sinich. Gegen 15.00 Uhr verlor ein Autofahrer die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser kam auf dem Dach zu liegen. Der Autofahrer kam laut Landesnotrufzentrale mit leichten Verletzungen davon.

Auch in der Landeshauptstadt forderte ein Unfall zwei Verletzte. Ersten Informationen zufolge prallte gegen 18.30 Uhr ein Scooter an der Kreuzung Drususstraße/Venedigerstraße gegen ein Auto.

APA (AFP)

U-Haft oder Kaution für katalanische Parlamentspräsidentin

Knapp zwei Wochen nach dem Unabhängigkeitsbeschluss des katalanischen Parlaments sagten Forcadell und weitere fünf Ex-Abgeordnete des Regionalparlaments vor Gericht aus. Die Staatsanwaltschaft hatte für sie und drei weitere Angeklagte Untersuchungshaft ohne Möglichkeit einer vorläufigen Freilassung gegen Kaution gefordert. Allen Politikern werden Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung öffentlicher Gelder vorgeworfen. Allein auf Rebellion stehen in Spanien bis zu 30 Jahre Haft.

Forcadell hatte am Morgen zwei Stunden lang ausgesagt und die Fragen der Staatsanwaltschaft beantwortet, berichtete die spanische Zeitung “El Mundo”. Dabei habe sie betont, der Unabhängigkeitsbeschluss des Regionalparlaments von Ende Oktober habe lediglich “symbolischen” Charakter gehabt.

Das Gericht hatte die eigentlich für vergangene Woche geplante Vernehmung auf Antrag der Anwälte um eine Woche vertagt. Bereits am vergangenen Donnerstag hatten acht Angehörige der von Madrid entmachteten Regionalregierung vor dem Staatsgerichtshof ausgesagt. Sie sitzen seither in Untersuchungshaft.

Forcadell – die anders als der Rest der Regierung noch im Amt ist – und ihre fünf Kollegen müssen hingegen vor den Obersten Gerichtshof, weil sie weiterhin parlamentarische Immunität genießen und deshalb nur dort verurteilt werden dürfen.

Der ehemalige katalanische Regionalpräsident Carles Puigdemont und vier weitere Politiker hatten sich kurz vor Anklageerhebung nach Brüssel abgesetzt. Trotz eines europäischen Haftbefehls sind sie in Belgien weiterhin unter Auflagen auf freiem Fuß, müssen aber eine Auslieferung befürchten. In der kommenden Woche ist eine Anhörung vor einem Untersuchungsgericht angesetzt.

Nach dem Unabhängigkeitsbeschluss hatte die spanische Zentralregierung die katalanische Führung Ende Oktober entmachtet und die Kontrolle über die Region übernommen. Forcadell habe vor Gericht betont, sie erkenne die Entscheidung der Zentralregierung an, berichteten spanische Medien.

Am 21. Dezember sollen in Katalonien Neuwahlen stattfinden. Puigdemonts Partei PDeCat will am Samstag bekanntgeben, wen sie als Spitzenkandidaten aufstellen wird. In einem Interview des belgischen Fernsehens hatte der 54-Jährige erklärt, er sei bereit, sich erneut als Kandidat zur Verfügung zu stellen.

APA (Fohringer)

Pilz überlegt Rückkehr als parlamentarischer Mitarbeiter

“Dafür bin ich mir nicht zu gut. Ich muss ja nicht immer selbst fragen, sondern kann die Fragen für eine andere Abgeordnete vorbereiten”, meinte Pilz. Seinen Rückzug als Abgeordneter bezeichnete er als “vorläufig”, er werde “in den nächsten Monaten” seine Arbeit von außen erledigen. Bezüglich der Vorwürfe der sexuellen Belästigung vor allem im alkoholisierten Zustand sagte er, er wolle seine “Selbstkontrolle” verbessern.

APA (Symbolbild/AFP)

15-Jähriger entwendete Ferrari und brauste nach Wien

Der Jugendliche soll sich bei dem Autohändler im obersteirischen Bezirk Leoben als Millionärssohn und Verwandter eines bekannten Wiener Gastronomen ausgegeben haben, wie die Zeitung berichtete. Nach gemeinsamer Probefahrt mit dem Autohändler unterschrieb der Bursch, der sich als älter ausgab, den Kaufvertrag und brauste ohne zu zahlen mit dem rund 180.000 Euro teuren Ferrari 458 Italia davon.

Der Wiener Polizei fiel etwa vier Stunden später am Samstagabend der in der Wiener Innenstadt abgestellte Luxusschlitten auf. Da der 15-Jährige mit echtem Namen unterschrieben und der Händler die Polizei verständigt hatte, war er bald ausgeforscht und sein Mobiltelefon geortet worden. Nach der Festnahme stellte sich heraus, dass der Jugendliche kein Unbekannter war. Mit einem Freund soll er im September versucht haben, in Bad Vöslau (NÖ) ein Flugzeug zu stehlen. Als er schließlich gestoppt wurde, war er schon auf der Startbahn. Außerdem soll er im Golfklub “Fontana” in Oberwaltersdorf Sportwagenbesitzern mit Lügengeschichten ihre Fahrzeuge für Spritztouren abgeschwatzt haben.

APA (dpa)

„Muttersprache an Schulen und Kindergärten erheben“

„Die Sprachprobleme an Südtirols Kindergärten und Schulen, die unter anderem auf eine zunehmende Muttersprachenvielfalt zurückzuführen ist, sind seit geraumer Zeit bekannt und stellen eine Herausforderung für das pädagogische Personal und die Lehrpersonen dar. Das Zusammenwürfeln der verschiedensten Muttersprachen an den Bildungseinrichtungen macht nicht nur den Unterricht und den pädagogischen Alltag zur Herausforderung, weil die Vermittlung von Inhalten den Hürden der Sprachkenntnisse ausgesetzt sind, sondern auch das vom Autonomiestatut vorgesehene Recht auf den muttersprachlichen Unterricht wird von Jahr zu Jahr mehr beschnitten“, sagt die freiheitliche Landtagsabgeordnete Tamara Oberhofer.

„Gerade mit den sprachlichen Hürden im Unterricht und im Kindergarten fühlen sich Lehrpersonen und das pädagogische Fachpersonal alleingelassen. Seit langem hofft man auf zusätzliches unterstützendes Personal, wie beispielsweise Integrationslehrer und zusätzliches pädagogisches Personal das auf Sprachförderung spezialisiert ist, um der abnormen Situation Herr werden zu können und den Schulalltag gemäß den Programmsetzungen gestalten zu können. Es ist Aufgabe der Politik in Zusammenarbeit mit dem pädagogischen Personal, den Lehrpersonen, aber auch den Eltern, den mit den Sprachbarrieren zusammenhängendem Problem entgegenzuwirken und nach effektiven Lösungen zu suchen“, gibt Oberhofer zu bedenken.

„Die Erhebung der Muttersprache an Südtirols Kindergärten und Schulen, welche bei der Anmeldung für den Kindergarten und die Schule angegeben werden soll, ist eine Möglichkeit, um der problematischen Sprachsituation an Südtirols Bildungsstätten entgegenzuwirken. Mit dieser Maßnahme kann die konkrete Sprachrealität an den Südtiroler Bildungsstätten statistisch ausgewertet werden und klare politische Schritte ermöglichen, zum Wohle von Personal, Kinder und Jugendlichen“, so die freiheitliche Landtagsabgeordnete.

  • Unfall mit einem Bus auf der A22 - Bild: FF Klausen
  • Bild: FF Klausen

Sieben Verletzte auf Brennerautobahn

Der Unfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr auf der Südspur der Brennerautobahn auf Höhe von Blumau (UT24 berichtete). Im Einsatz standen vier Rettungswagen sowie ein Notarzt.

Die Verkehrsmeldezentrale meldete kurz nach 16.00 Uhr sechs Kilometer Stau auf der Südspur zwischen Klausen und Bozen Nord.

APA (Symbolbild/dpa)

Jeder dritte Österreicher sieht sich Burn-out gefährdet

Für die repräsentative Studie wurden 1.014 web-aktive Österreicherinnen und Österreicher zwischen 18 und 69 Jahren im Oktober 2017 befragt. Acht von zehn Österreichern (84,3 Prozent) fühlen sich zumindest hin und wieder gestresst, bei 42,4 Prozent der Befragten steht Stress sogar häufig oder (fast) dauerhaft auf der Tagesordnung. 36,7 Prozent der Befragten sehen sich selbst gefährdet, an einem Burn-out zu erkranken, 37,7 Prozent erkennen dieses Risiko bei engen Bezugspersonen. Als weitaus häufigster Auslöser für Stressbelastung wird der Job (36,8 Prozent) genannt, gefolgt von der finanziellen Lage (19,1 Prozent) und der Familie bzw. Beziehung (16,7 Prozent).

Männer lassen sich eher als Frauen von der Arbeit stressen (44,1 bzw. 29,7 Prozent), während Frauen wiederum stärker als Männer von der Familie bzw. Beziehung belastet werden (21,3 bzw. zwölf Prozent). Die häufigsten physischen Folgen der Stressbelastung sind nach Angaben der Befragten Müdigkeit, Schlappheit, Ein- und Durchschlafprobleme, Verspannungen im Nacken- und Rückenbereich sowie schlechte Laune. Dazu kommen bei fast einem Drittel der Gestressten Verdauungsprobleme wie Durchfall oder Verstopfung (31,6 Prozent) oder Magenbeschwerden (31,5 Prozent). Da viele der gestressten Österreicher vermehrt zu Süßigkeiten (49 Prozent), koffeinhaltigen Getränken (42,5 Prozent) und Fast Food (30,1 Prozent) greifen, scheinen letztere Symptome auch wenig verwunderlich.

Als ausgleichend empfinden die Befragten in erster Linie genügend Schlaf, der für 48 Prozent wichtig zur Stressreduktion ist. 44,8 Prozent setzen auf leichte Bewegung wie Spazierengehen, Walken oder Wandern. Etwas lieber als gemeinsam mit Freunden (42,3 Prozent) wird vor dem Fernseher entspannt (43,6 Prozent). Von ihren Arbeitgebern wünschen sich 63,3 Prozent der – berufstätigen – Stressbetroffenen mehr Anerkennung ihrer Leistungen bzw. Lob und 56,4 Prozent finanzielle Anreize für Mehrarbeit. Für rund die Hälfte wäre wichtig, Zeitausgleich zu ermöglichen bzw. den Zeitdruck bei der Arbeit zu verringern.

APA (AFP)

Reaktorblock in Dukovany nach Panne abgeschaltet

Der betroffene vierte Reaktorblock war erst im September nach einer 120-tägigen Pause wegen Revision und Brennelementewechsels wieder ans Netz gegangen. “Das zeugt von unzureichenden Kontrollen während der Betriebspause”, kritisierte der tschechische Atomkraftgegner Pavel Vlcek. Das mehr als 30 Jahre alte AKW Dukovany liegt rund 100 Kilometer nördlich von Wien.

APA (dpa)

Kriminelle zocken Südtiroler Unternehmen ab

Der moderne Betrüger sucht Informationen über die potentiellen Opfer hauptsächlich im Netz und benutzt sie dann, um sie zu täuschen.
In diesem Fall handeln die Betrüger, meist aus dem Ausland, auf folgende Weise:
Der Sachbearbeiter, der in einem Unternehmen für die Zahlungen zuständig ist, bekommt eine E-Mail – scheinbar von einer Person stammend, die befähigt ist einen Zahlungsauftrag zu veranlassen – indem ihm mitgeteilt wird eine Überweisung zugunsten ausländischer Bankkonten stattzugeben.

In Wirklichkeit wurde die oben genannte E-Mail aber von Betrügern versandt und ist dabei so geschickt abgefasst, dass der Sachbearbeiter in die Irre geführt wird.

(Beispiel: Im Unternehmensaufbau, erhält der Verwaltungsverantwortliche, eine E-Mail die scheinbar von der Führungsspitze des Unternehmens stammt, mit einem Überweisungsauftrag, indem auch noch die Daten des Begünstigten angegeben werden. Die Mail wurde aber gar nicht von der Unternehmensführung abgeschickt, sondern von Betrügern, die den Verantwortlichen der Verwaltung in die Irre führt);

oder:

Der Sachbearbeiter, der in einem Unternehmen für die Zahlungen zuständig ist, bekommt eine E-Mail – scheinbar von einem Zulieferer stammend, mit dem schon länger Geschäftsverbindungen bestehen – indem er ihm mitteilt einen Überweisungsauftrag zu veranlassen – aber auf ein neues Bankkonto, mit einer anderen Kontonummer als der vorher bekannten. In Wirklichkeit wurde die oben genannte E-Mail aber von Betrügern versandt und ist dabei so geschickt abgefasst, dass der Sachbearbeiter in die Irre geführt wird.

(Beispiel: Im Unternehmensaufbau, erhält der Verwaltungsverantwortliche, eine E-Mail die scheinbar von einem Zulieferer stammend, mit dem schon länger Geschäftsverbindungen bestehen. In dieser E-Mail wird dem Verantwortlichen mitgeteilt, dass er keine Zahlung mehr auf die bis jetzt verwendete Kontonummer veranlassen soll, sondern auf eine neue Kontonummer. Auf diese Weise hat das Unternehmen die Ware nicht mit Zahlungen auf die Kontonummer des Zulieferers bezahlt sondern auf die Kontonummer der Betrüger).

Früher konnten die Betrüger Informationen über ein Unternehmen erhalten, indem sie insbesondere in den Abfällen des Unternehmens stöberten.

Heutzutage, mit den neuen Technologien, erhalten die Betrüger die Informationen im Netz indem sie das “Social Engineering” betreiben, wie zum Beispiel OSINT (Abkürzung aus dem Englischen Open Source INTelligence, also eine Konsultation einer Informationssammlung in öffentlichen Quellen) oder durch das Phishing.

Um das Risiko zu reduzieren, Opfer dieser Betrüger zu werden rät die Postpolizei Unternehmen bei deren Zahlungsvorgängen ein sorgfältigeres Verfahren einführen, um mit Sicherheit zu überprüfen, wer die Überweisungsempfänger sind.

APA (Symbolbild/KEYSTONE)

Kälte und Schnee im Anmarsch

Die Prognose der nächsten Tage im Detail: Am Freitag liegen über Becken und Tälern zunächst verbreitet Nebel oder Hochnebel. Mit auffrischendem Wind aus westlichen Richtungen wird die feuchte Schicht allerdings rasch dünner und das Wetter präsentiert sich zunehmend sonnig. Etwas zäher sind die Nebel lediglich im Süden, im Mur- und Mürztal sowie auch im Wald- und Mühlviertel. Im Laufe des Nachmittags ziehen allerdings von Westen langsam Wolken heran. Abends kommen außerdem vom Bregenzer Wald bis ins westliche Niederösterreich erste Niederschläge auf. Die Schneefallgrenze liegt noch zwischen 1.000 und 1.400 Metern Seehöhe. Von minus vier bis plus sieben Grad in der Früh steigen die Temperaturen auf sechs bis zwölf Grad tagsüber.

Am Samstag regnet es unter Störungseinfluss von Vorarlberg bis nach Niederösterreich aus dichten Wolken immer wieder. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 900 und 1.500 Metern Seehöhe. An der Alpensüdseite und am Alpenostrand ist hingegen ruhiges Wetter zu erwarten. Es gibt etwas Sonne und auch wenn einige ausgedehnte Wolkenfelder durchziehen, so bleibt es doch weitgehend trocken. Der Wind aus West bis Südwest bläst vor allem im Donauraum teils lebhaft. Minus zwei bis plus acht Grad zeigt das Thermometer in der Früh, sechs bis zwölf Grad nachmittags.

Am Sonntag sind spärliche Auflockerungen am ehesten noch im Süden und Südosten möglich. Im Großteil des Landes überziehen hingegen dichte, mehrschichtige Wolken den Himmel und bringen immer häufiger und schließlich verbreitet Regen, Schneeregen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze sinkt an der Alpennordseite bis zum Abend bereits bis etwa 600 Meter Seehöhe ab. Ganz im Süden bleibt es vorerst milder mit nur wenig Niederschlag. Der Wind weht in der Früh im Donauraum und im Nordburgenland teils lebhaft aus westlichen Richtungen, tagsüber kommt der Wind dann aus sehr unterschiedlichen Richtungen und bläst dabei oft nur schwach bis mäßig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus ein bis plus sieben, die Tageshöchsttemperaturen erreichen nur noch drei bis elf Grad.

Am Montag bleibt es großteils stark bewölkt oder bedeckt mit Schneefällen, in tiefen Lagen auch Regen, wobei die Niederschläge vor allem in Nordstaulagen und anfangs auch im äußersten Süden und Südosten recht ergiebig ausfallen können. Tagsüber bewegt sich die Schneefallgrenze meist um 500 Meter Seehöhe. Dazu bläst teils mäßiger bis lebhafter, im Wiener Becken, im Nordburgenland und am Alpenostrand oft sogar kräftiger Wind aus nordwestlicher Richtung. Von minus zwei bis plus vier Grad in der Früh erwärmt sich die Luft nur mehr auf ein bis sechs Grad.

Am Dienstag zieht sich das Adriatief langsam weiter zurück, sein Niederschlagsfeld könnte allerdings den äußersten Süden und Südosten Österreichs noch für einige Stunden streifen. Alpennordseitig klingt die Niederschlagstätigkeit im Laufe des Vormittags weitgehend ab, in der Früh schneit es hier allerdings teilweise noch bis unter 500 Meter Seehöhe herab. Gebietsweise geht sich am Nachmittag noch die eine oder andere Sonnenstunde aus. Der Wind bläst sowohl im östlichen Flachland als auch am Alpenostrand und in einigen Nordföhnstrichen wiederholt lebhaft bis kräftig aus Nordwest bis Nord. Die Frühtemperaturen liegen bei minus bis plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen kommen kaum über zwei bis sieben Grad hinaus.

Zum bevorstehenden Wintereinbruch machte die Asfinag darauf aufmerksam, dass bei den Wetterbedingungen das Auto und das Fahrverhalten angepasst werden sollten. Winterreifen sollten mittlerweile am Wagen die Pneus der Wahl sein, Lkw-Fahrer müssen auch Ketten dabei haben. Abgesehen davon sind die Geschwindigkeit und der Abstand zu reduzieren. Eine Faustregel für den richtigen Abstand ist die Zwei-Sekunden-Regel: Wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen markanten Punkt passiert, sollte man langsam “21, 22” zählen. Erst dann sollte man selbst diesen Punkt passieren, sonst ist der Abstand zu gering.

Hier der Wetterbericht für ganz Tirol: Wettervorschau

APA

FPÖ wechselt im Nationalrat auf antifaschistisches Edelweiß

Die Kornblume galt in der Romantik als Symbol für Natürlichkeit, zwischen 1933 und 1938 diente sie in Österreich auch als Erkennungszeichen illegaler Nationalsozialisten. Vor allem deshalb gab es in der Vergangenheit wiederholt Kritik am Blumenschmuck der Freiheitlichen. Das Edelweiß hat gleich eine ganze Reihe von Bedeutungen, wie IG-Autoren-Chef Georg Ruiss erklärt. Ruiss beschäftigt sich seit eineinhalb Jahrzehnten mit der Pflanze und bezeichnet sich selbst als “Edelweiß-Zusammenhangsammler”.

Das Edelweiß ist ein asiatischer Einwanderer und im gesamten asiatischen Raum verbreitet, vor allem auch in seiner alpinen Form, erklärt Ruiss. Und: “Das Edelweiß ist eine antifaschistische Blume, sie wurde als Erkennungszeichen der von den Nazis als ‘Edelweißpiraten’ bezeichneten und verfolgten autonomen Jugendgruppen in der NS-Zeit unter dem Revers getragen.” Es ist auch das Partei-Logo der Südtiroler Volkspartei und der Partito Autonomista Trentino Tirolese. Die Südtiroler Volkspartei wird auch als Edelweißpartei bezeichnet.

Laut Ruiss werde dem Edelweiß auch nachgesagt, die Lieblingsblume von Adolf Hitler gewesen zu sein. Das sei aber zu keinem Zeitpunkt der Fall gewesen. Der Nazi-Diktator hatte keine Lieblingsblume, so Ruiss, allenfalls noch Orchideen. “Edelweiß” ist zudem der populärste Song aus dem weltweit erfolgreichen Musical “Sound of Music”, der in englischsprachigen Ländern unter Ausbuhen und Auspfeifen der Nationalsozialisten als antifaschistisches Widerstandslied stehend mitgesungen wird.

“Ob die FPÖ diese Bedeutungen bei der heutigen Angelobung mitgetragen hat, ist nicht bekannt, schön wäre es, und es gibt natürlich auch noch nachträglich die Möglichkeit, sich auch zu diesen Bedeutungen des Edelweiß zu bekennen”, meinte Ruiss.

APA

Erdbeben im Stubaital

Zu dem Beben kam es um 11.14 Uhr südöstlich von Fulpmes. Die Erschütterungen wurden von der Bevölkerung im Bereich des Epizentrums vereinzelt leicht verspürt. Laut ZAMG handelte es sich dabei um ein Nachbeben vom 3. November (UT24 berichtete). Schäden an Gebäuden sind keine bekannt und der Magnitude nach nicht zu erwarten, hieß es.

APA/UT24

APA (Archiv/dpa)

Deutscher Schauspieler Hans-Michael Rehberg gestorben

Rehberg wurde am 2. April 1938 in Fürstenwalde bei Berlin geboren. An der Folkwang-Schule in Essen absolvierte er seine Schauspielausbildung. Seine Berufslaufbahn begann an den Vereinigten Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, anschließend ging er von 1963 bis 1972 an das Bayerische Staatsschauspiel in München. Schon mit 30 Jahren wurde er hier Kammerschauspieler. 1971 war er auch als Regisseur tätig und inszenierte im Residenztheater Molières “Tartuffe”.

Nach diesem längeren Festengagement in München war er fortan vorwiegend frei tätig und spielte an fast allen großen deutschsprachigen Häusern, etwa an den Münchner Kammerspielen, am Thalia Theater Hamburg, an der Freien Volksbühne Berlin, am Schauspielhaus Zürich, am Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und an der Berliner Schaubühne.

Egal ob Tragödie oder Komödie, Rehbergs Bandbreite war riesig. Er spielte auch die großen Rollen: den Hamlet, den Mephisto und den Herzog Orsino. Er arbeitete dabei mit Regisseuren wie Ingmar Bergman, Luc Bondy, Andrea Breth, Dieter Giesing, Matthias Hartmann, Heinz Hilpert, Günter Krämer, Franz Xaver Kroetz, Hans Lietzau, Claus Peymann, Volker Schlöndorff, Peter Stein, Philipp Stölzl und Peter Zadek.

Auch in Film und Fernsehen war der vielseitige Charakterdarsteller häufig zu sehen und arbeitete dabei u. a. mit den Regisseuren Klaus Maria Brandauer, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Wolfgang Murnberger, Wolfgang Petersen, Julian Pölsler, Andreas Prochaska, Ulrich Seidl, Steven Spielberg und Margarethe von Trotta. Für den mit dem Oscar prämierten Film “Liebe” von Michael Haneke synchronisierte Rehberg den französischen Schauspieler Jean-Louis Trintignant.

Zu seinen vielen Auszeichnungen zählten die Kainz-Medaille, die er 1994 für die Darstellung des Mendel Krik in “Sonnenuntergang” von Isaak Babel im Wiener Akademietheater bekam. Am Residenztheater übernahm er 2015 die Rolle des Teiresias in Mateja Kolezniks Inszenierung von “König Ödipus”. Als Teiresias hatte Hans-Michael Rehberg am 28. Oktober 2017 auch seinen letzten Bühnenauftritt.

Rainer Sturm / pixelio.de

Diesen tödlichen Fehler macht fast jeder

Wer im Winter das Haus verlässt, tut das meist mit angezogener Jacke. Ebenso setzen sich viele samt dieser hinters Lenkrad, zumindest solange, bis die Innenraumheizung auf Touren kommt.

Experten der Verkehrssicherheit warnen: Wegen Mantel oder Anorak liegt der Sicherheitsgurt oft nicht eng genug am Körper. Beim abrupten Bremsen kann dieser tief in den Bauchraum einschneiden. Dies kann schwerwiegende Verletzungen der Weichteile wie Darm, Leber oder Milz verursachen und sogar zu inneren Blutungen führen.

Simulationen von alltäglichen Verkehrssituationen ergaben, dass sowohl Erwachsene als auch Kinder bereits bei niedrigen Geschwindigkeiten gefährdet sind, da das querliegende Gurtband tief in den Bauch einschneidet.

Sehen Sie im Video, wie Sie sich und ihren Nachwuchs korrekt und sicher angurten, ohne dabei frieren zu müssen.

Bildkomposition UT24

Harry Potter ist Nachfolger von Pokémon Go

„Harry Potter: Wizards Unite“! soll der nächste Augmented-Reality-Hit heißen. Wie schon bei „Pokémon Go“ soll sich die reale Welt zum Spielfeld verwandeln, die Magie von Harry Potter „in deine Nachbarschaft“ kommen.

Die Spieler sollen Zaubersprüche lernen, gegen Monster und mächtige Gegner kämpfen und sich in Teams zusammenschließen können, um die Schlacht gegen das Böse aufzunehmen

Fotomontage UT24

Jungsozialisten: Förderung von Pornos gefordert

Die Jungpolitiker stören sich an den „Mainstream-Pornos“, die mit der Realität wenig zu tun hätten. Vor allem die weibliche Lust würde in Pornofilmen zu kurz kommen, weshalb der Gesetzgeber regelnd eingreifen müsse: „Wenn wir über die Gleichstellung der Frau reden, dann müssen wir auch solche Dinge thematisieren,“ meint Juso-Landeschefin Annika Klose (25).

Finanziert werden sollen die alternativen Erwachsenenfilme mit Steuergeld. In dem Antrag heißt es: „Auch feministischer Porno muss gebührenfrei, dauerhaft und niedrigschwellig verfügbar sein.“

Harald Seppi

Harald Seppi ist wohlauf

Seit Mittwochnachmittag war der junge Mann abgängig, der sich zuletzt in der Seeburg, der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, in Brixen aufgehalten. Die Feuerwehren starteten deshalb am Abend eine Suchaktion (UT24 berichtete).

  • Foto: Polizei Oberösterreich
  • Foto: Polizei Oberösterreich
  • Foto: Polizei Oberösterreich

Drama: Mann fünf Tage in Felsspalte gefangen

Wie durch ein Wunder gelang es dem Opfer am Donnerstag ein Notruf abzusetzen, anhand dessen er geortet werden konnte. Die Alpinpolizei schaffte es, den Verletzten trotz widriger Wetterverhältnisse, die dem Wintereinbruch geschuldet waren, zu retten. Es soll ihm den Umständen entsprechend gut gehen.

„Draußen liegen die Temperaturen natürlich deutlich im Minusbereich, in dem Loch selbst hat es aber Plusgrade gehabt. Der Mann ist zum Glück auch gut ausgerüstet gewesen, er hat auch etwas Proviant bei sich gehabt. Und es ist auch Wasser in die Höhle getropft, das hat er genutzt,“ so einer der Bergretter gegenüber dem Kronehit Radio.

Foto: Polizeipräsidium Sterzing

Junger Bozner mit Drogen erwischt

Insgesamt neun Patrouillen der Polizei waren im Einsatz, insgesamt 60 Fahrzeuge wurden gefilzt. Bei den durchgeführten Alkoholtests konnte von dem Beamten bei keinem der Personen ein erhöhter Wert gemessen werden.

APA (dpa)

FPÖVP: Aus für Rauchverbot

In den Gesundheitsverhandlungen beharrt die FPÖ auf Rücknahme des strikten Rauchverbots in der Gastronomie. Wie bereits jetzt nach außen durchgeklungen ist, wird sich der Widerstand der Kurz-ÖVP in Grenzen halten. Unterstützung für die FPÖ-Position kommt seit Beginn der Debatte aus der Gastronomie- und Tourismusbranche.

Wenn die Informationen sich bewahrheiten sollten, so können Lokale künftig wieder selbst über ein Rauchverbot entscheiden.

APA (epa/Symbolbild)

Wespen-Alarm in Wohnung

Am Einsatzort angekommen, wurden die Feuerwehrleute bereits vom Hausbesitzer erwartet, welcher die Wespenstiche glücklicherweise ohne größeren Schaden überstand.

Mit einem besonderen Mittel wurden die Wespen auf Grund „Gefahr im Verzug“ fachmännisch entfernt.

Bild: Facebook/Zukunft@Kaltern

Kaltern: Asylwerber auf Bauernhof?

„Wir prüfen zur Zeit noch die Sachlage. Diese Bindung zum Schutz und Erhalt des bäuerlichen Eigentums lässt eine Vermietung/Zweckentfremdung eigentlich nicht zu“, informiert Zukunft@Kaltern. „Ob die Landesregierung dies bei ihrer verzweifelten Suche nach einer Immobilie in Kaltern vergessen hat oder ob die Anmietung auf Biegen und Brechen umgesetzt werden soll, werden wir versuchen, sobald als möglich zu erfahren.“

Der zuständige Amtsdirektor, Luca Critelli, war auf Anfrage von UT24 für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Bildschirmfoto: Youtube/RT Deutsch

„Mama Merkel, open the doors“ – Proteste in Athen

Rund 150 Menschen waren es diesmal, die vor der deutschen Botschaft für die Zusammenführung von Flüchtlingsfamilien demonstriert. Sie skandierten „Deutschland, Germany!“ und „Mama Merkel, open the doors!“ (zu Dt.: „Mama Merkel, mach die Tür auf!“). In ihrer Forderung unterstützt wurden die Demonstranten von Aktivisten und Flüchtlingshelfern.

Der Prozess der Familienzusammenführung dauere viel zu lange, das durch die Dublin-Verordnung geltende Recht auf Familienzusammenführung würde verletzt, so die Vorwürfe.

Parallel zur Demo in Athen fanden sich in auch vor dem Bundesinnenministerium in Berlin eine kleinere Gruppe an männlichen Migranten zusammen, die für „Familienleben für alle“ demonstrierten.

Laut Amnesty International leben momentan in Griechenland insgesamt rund 60.000 Flüchtlinge, die auf eine Umsiedlung nach Europa warten.

APA (Archiv/dpa)

Treffen von Putin und Trump am Freitag zweifelhaft

Tillerson sagte dagegen, ein bilaterales Treffen zwischen Trump und Putin sei bisher nicht verabredet. Die Frage sei, ob es überhaupt “genügend Substanz” für eine solche Unterredung gebe. Wenn ein Treffen stattfinden solle, müsse es auch ein “sinnvolles Treffen” sein, sagte Tillerson mit Blick auf die Differenzen zwischen Washington und Moskau im Syrien- und Ukraine-Konflikt.

Der Kreml-Berater Uschakow hatte zuvor der Nachrichtenagentur Tass gesagt, das Treffen werde am Freitag am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) im vietnamesischen Danang stattfinden. Nur die konkrete Uhrzeit stehe noch nicht fest. Uschakow zufolge sollten mehrere Themenfelder diskutiert werden, darunter der Krieg in Syrien und der Atomkonflikt mit Nordkorea.

Trump hatte angekündigt, den russischen Präsidenten auf seiner Asien-Reise treffen zu wollen, um “Putins Hilfe” im Atomkonflikt mit Nordkorea zu erhalten. Seit der Amtsübernahme von Trump im Jänner sind der US-Präsident und Putin einmal zusammengekommen: Im Juli trafen sich die beiden Staatschefs beim G-20-Gipfel in Hamburg.

Die Beziehungen zwischen den USA und Russland sind wegen der Ukraine-Krise, des Syrien-Konflikts und der Vorwürfe einer russischen Einmischung in den US-Wahlkampf auf einem Tiefpunkt.

APA (Archiv/Techt)

60 Asylanten für Brixen

Ziel der Landesregierung ist es nach wie vor, die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen zu entlasten, indem Asylwerber mit einer staatlich festgelegten Quote von 0,9 auf die Gemeinden des Landes aufgeteilt werden. Das Land ist dazu verpflichtet, für ihre Unterbringung und Begleitung zu sorgen.

Die ehemalige Schenoni-Kaserne in Brixen ist die 30. Einrichtung für Asylbewerber in Südtirol. Führen wird sie das Sozialunternehmen SPES.

„In Brixen wurden alle Räume individuell eingerichtet, viel der Einrichtung ist aus zweiter Hand“, sagt Stocker, die sich ein Bild der Lage gemacht hat. Da es im Haus auch Unterrichtsräume gibt, könnten sogar Sprachenkurse direkt vor Ort stattfinden. „Auch deshalb ist diese Einrichtung vorbildlich. Wir wissen alle, wie wichtig das Erlernen der Sprache ist, um sich in einem fremden Land zurechtzufinden“, betont die Landesrätin.

  • Bei Jenbach zog ein Einheimischer dieses Boot aus dem Wasser – Bild: Polizei

Suchaktion im Inn

Die Wasserrettung, die Feuerwehr sowie ein Hubschrauber suchten den Inn von Jenbach nach Kundl ab. Etwa nach zwei Stunden wurde die Suche ergebnislos abgebrochen.

Die Polizeiinspektion Jenbach ersucht um zweckdienliche Hinweise zum Schlauchboot.

Harald Seppi

Eisacktal: Wo ist Harald (30)?

Update: Harald Seppi ist wohlauf

Zuletzt hat Seppi sich in der Seeburg, der Einrichtung für Menschen mit Behinderungen, in Brixen aufgehalten.

Er trägt ein weiß-blaues T-Shirt, eine blaue Latzhose, Pantoffeln und einen blauen Rucksack.

Informationen zum Aufenthalt des Vermissten bitte an die Freiwillige Feuerwehr Brixen unter der Telefonnr. 0472 831444.

APA

Briciole di Memoria 38: Maria Teresa d’Austria, la Landesmutter

Ricorre quest’anno il 300 anniversario della nascita di Maria Teresa d’Austria, che vide la luce il 13 maggio 1717 a Wien, dove morì il 29 Novembre 1780.  Vorrei ricordacatastore solo alcune delle mirabili cose che la Landesmutter fece e che donò al suo popolo.

La prima e forse la più conosciuta fu la creazione dell‘imperial regio catasto che riportava  il censimento delle proprietà immobiliari e nel contempo poneva fine  ai secolari privilegi concessi all’aristocrazia ed al clero. Concepito in maniera da rendere impossibile l’occultamento dei propri averi e delle proprie rendite, concepito  al fine di sottoporre il popolo dell’impero ad una tassazione equa e più giusta, che non gravasse sempre e solo sulle stesse persone diventando così un’opportunità  ed uno strumento per promuovere la crescita economica, civile e sociale dell’Impero in tutte le sue regioni.

Altro fatto ben conosciuto riguarda la costituzione della scuola obbligatoria e gratuita nel 1774, cosa che, prima nel m1774.Allgemeine.Schulordnung.Johann.Thomas.Edler.von.Trattnernondo, divenne una realtà  di avanzamento sociale e culturale per tutto il popolo. L’imperatrice  alla sua morte lasciò nel suo testamento l’importante somma di  centomila Gulden d’oro al fine di accelerare la costruzione di nuove scuole.

Con Maria Teresa  fu istituita la riforma sanitaria, fu promossa la formazione di medici ed ostetriche potenziando anche le università dalla storia più gloriosa come ad esempio quella di Pavia, promosse ed insistette sulla necessità delle vaccinazioni in particolare di quella contro il vaiolo

Sciolse e confiscò i beni della Compagnia di Gesù che si occupava dell’inquisizione nelle carceri e della censura dei libri.  Abolì la tortura, istituì la riforma agraria con la cancellazione della servitù feudale in quelle regioni dell’impero dove esisteva ancora.

220px-Theresiana-TitelAvvalendosi anche della collaborazione di Pietro Virgilio Barbacovi di Taio e di Carlo Antonio Martini di Revò,  riformò il codice penale e civile.

Sospese tutti gli ordini religiosi contemplativi giudicandoli uno spreco di risorse mentre lasciò al loro posto, sovvenzionandoli maggiormente, tutti gli ordini religiosi che si occupavano di conservazione dei beni culturali , dell’assistenza sanitaria e della beneficenza.  Inoltre,  definì e segnò con cippi  i confini del Tirolo.

Ricordo anche che, a Milano,  creò l’accademia di Brera, fece costruire il teatro della Scala e per sua volontà  venne issata sulla guglia del Duomo di Milano la famosa Madonnina in bronzo dorato che all’epoca portò feroci dichiarazioni come quella di Pietro Verri che la definì ” ridicola e bestiale”   o di chi sosteneva che essa avrebbe attirato i fulmini sulla città e sulla cattedrale.   Tutte queste asserzioni furono fatte da chi si sentiva attratto dallo spirito irredentistico italiano ma nonostante tutto la Madonnina è sempre rimasta sulla guglia più alta del Duomo: una delle tantissime eredità   di questa Imperatrice  che tanto bene fece al suo popolo mitteleuropeo,  dandogli  prosperità, cultura e giustizia sociale.

17311197_10209998791059012_2162300148535411140_oCon il suo operato, rese immortale la sua immagine di Arciduchessa Asburgica illuminata, nostra amata e sempre ricordata Landesmutter – madre della nostra terra- che, ricordiamocelo bene, allora era  terra austriaca e non italiana.  E che, in fondo, lo è ancora  oggi, nonostante tutto.

APA (AFP)

Barnier drängt London zu mehr Tempo bei Brexit-Verhandlungen

Barnier und der britische Brexit-Minister David Davis treffen sich am Freitag. Dieses Mal sind die Gespräche auf zwei statt vier Tage angesetzt. Einer der wesentlichen Streitpunkte sind die Finanzforderungen der EU, die EU-Parlamentspräsident Antonio Tarjani unlängst auf “50 bis 60 Milliarden Euro” geschätzt hatte.

Ferner geht es um die Rechte der in Großbritannien lebenden EU-Bürger sowie der Briten, die in anderen EU-Staaten leben. Geklärt werden muss schließlich der künftige Status des zu Großbritannien gehörenden Nordirland sowie der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland.

Überschattet werden die Brexit-Gespräche von den Skandalen um die Regierung der britischen Premierministerin Theresa May, die deren Position zunehmend schwächen. “Wir sind etwas besorgt” über die derzeitigen Geschehnisse in Großbritannien, sagte ein EU-Diplomat am Donnerstag. “Wir wollen einen starken Verhandlungspartner.”

Großbritannien hatte eigentlich gehofft, schon im Oktober in die zweite Verhandlungsphase einzutreten, in der es um die Beziehungen nach dem Brexit und Handelsfragen gehen soll. Beim EU-Gipfel im vergangenen Monat bemängelten die anderen 27 Staats- und Regierungschefs aber das Fehlen ausreichender Fortschritte bei zentralen Austrittsfragen aus Phase eins der Gespräche.

Es sei alles bereit, um ab dem 1. Jänner mit den Handelsgesprächen zu beginnen, hieß es am Donnerstag aus Brüsseler Diplomatenkreisen. Allerdings werde sich dies auf “Februar oder März” verschieben, wenn nicht “bis Ende November oder bis zur ersten Dezemberwoche” Einigkeit über die drei bisher ungelösten Themenkomplexe herrsche. Dann könnte der EU-Gipfel am 14. und 15. Dezember eine formale Entscheidung über Phase zwei treffen.

Nach dem Rücktritt von Priti Patel hat die britische Premierministerin May indessen die konservative Abgeordnete Penny Mordaunt zur Entwicklungshilfeministerin berufen. Das teilte die britische Regierung am Donnerstag mit. Mordaunt gilt wie ihre Vorgängerin Patel als Befürworterin eines harten Brexits und hatte sich vor dem Referendum im vergangenen Jahr für den EU-Ausstieg ihres Landes eingesetzt.

Mordaunt war zuletzt als Staatssekretärin für Menschen mit Behinderungen im Arbeitsministerium tätig. Patel musste am Mittwoch wegen nicht abgesprochener Treffen mit israelischen Regierungsvertretern ihren Hut nehmen. Sie war bereits das zweite Kabinettsmitglied, das innerhalb einer Woche zurücktrat.