Archive for date: November 7th, 2017

APA (AFP)

#18#DiarioCatalano! I sindaci catalani a Bruxelles

 


UT24 OSSERVATORE CATALANO


Il Presidente Puigdemont insieme ai ministri del governo  in “esilio” a Bruxelles,  ha ricevuto oggi la visita di duecento (!!) sindaci, arrivati appositamente dalla Catalunya nella capitale belga.  Davanti a loro e a diversi parlamentari ed eurodeputati belgi, Puigdemont, visibilmente emozionato, ha tenuto un discorso forte e chiaro.

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Ricordando le azioni poliziesche del primo ottobre ma soprattutto l’arresto dei rappresentanti civili e politici del popolo catalano, nonchè i maltrattamenti che gli stessi stanno subendo, Puigdemont si è rivolto direttamente ai vertici della Comunità Europea:

I cittadini si chiedono perché l’Europa non reagisca di fronte a questi abusi. Signor Juncker, Signor Tajani, è questa l’Europa che volete? Quella che ci invitate a costruire? Con un governo imprigionato? Con un paese che non ha il diritto di avere il Presidente che ha scelto democraticamente? O le leggi che i cittadini hanno votato? E’ questa l’Europa che ci proponete?

 

APA (AFP)

Russische Anwältin berichtet über Treffen mit Trump-Sohn

Die russische Anwältin Natalia Veselnitskaya ging nach eigenen Angaben mit zwei Zielen in das Treffen mit Trump Jr. und weiteren Mitarbeitern des damaligen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump: Sie habe potenziell belastende Materialien über Trumps Gegenkandidatin Clinton anbieten wollen, und sie habe für eine Aufhebung eines 2012 erlassenen Gesetzes mit Sanktionen gegen Russland werben wollen, sagte sie nun zur Nachrichtenagentur Bloomberg.

Trump Jr. habe sich offen für eine Zusammenarbeit gezeigt, sagte Veselnitskaya. Im Hinblick auf das Sanktionsgesetz habe er gesagt: „Wenn wir an die Macht kommen, können wir auf die Angelegenheit zurückkommen und schauen, was wir tun können“. Im Gegenzug habe er explizit um schriftliche Belege über illegale Wahlkampffinanzierung zugunsten Clintons gebeten. Sie habe dann aber entgegnet, dass sie solche Belege nicht liefern könne, sagte Veselnitskaya.

Der Trmup-Sohn soll demnächst öffentlich vor einem Kongressausschuss aussagen, der möglichen russischen Manipulationen im US-Präsidentschaftswahlkampf nachgeht. Bei dem Treffen mit der russischen Anwältin, das bereits vor Monaten bekannt wurde, hatte er sich auf ein potenzielles rechtliches Minenfeld begeben: Die Annahme von ausländischer Hilfe für eine US-Wahlkampagne ist nach Angaben vieler Experten unter Umständen strafbar.

Anfang September hatte Trump Jr. bei einer Befragung hinter verschlossenen Türen vor dem Ausschuss bestätigt, dass er bei dem Treffen mit der russischen Anwältin Informationen über Clinton einholen wollte. Dieses Treffen habe aber zu nichts geführt.

Die Affäre um mutmaßliche russische Einmischungen zugunsten Trumps im Wahlkampf und eine mögliche Verwicklung des Trump-Teams in diese Interventionen setzt dem Präsidenten seit seinem Amtsantritt im Jänner schwer zu. Sie wird von mehreren Kongressausschüssen sowie einem vom Justizministerium eingesetzten Sonderermittler untersucht.

APA

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Wasserkocher verursacht Feueralarm

Nach Eintreffen der Berufsfeuerwehr Innsbruck mit 19 weiteren Feuerwehrbediensteten wurde die Wohnung mit einem Gebläse durchgelüftet.

Es mussten keinerlei Löschmaßnahmen durchgeführt werden. Bei dem Vorfall gab es keine Verletzten. Es entstand Sachschaden in derzeit unbekannter Höhe.

Die grünen Landtagsabgeordneten Hans Heiss, Brigitte Foppa und Riccardo dello Sbarba - Foto: Grüne

Toter Migrant: Grüne haken bei LR Stocker nach

„Mit der heutigen Fragestunde im Landtag hätte sich der LR Stocker erneut die Chance geboten, im Falle Adans endlich Klartext zu reden. Warum wurde die Familie nicht aufgenommen? Was hat in den internen Strukturen der Verwaltung nicht funktioniert? Es wäre eine Gelegenheit gewesen, Fehler offen zu benennen und Mängel anzusprechen. Nichts davon ist leider eingetroffen“, kritisieren die Abgeordneten Foppa, Heiss und Dello Sbarba.

Kein Wort der Selbstkritik, noch eine Klärung der Rechtsnormen und- prozeduren, welche zur Nichtaufnahme der kurdischen Familie geführt haben, seien gemacht worden. In ihrer kurzen Beantwortung habe Stocker lediglich die Aussagen der Pressekonferenz vom 10. Oktober wiederholt. Darauf hakte der Landtagsabgeordnete Riccardo Dello Sbarba mit einer weiteren Frage nach.

Darin wollte er wissen, obder Landesrätin mittlerweile bekannt sei, dass von Seiten der Beauftragten des Sanitätsbetriebs für Migranten eine E-Mail vorliege, in der diese ausdrücklich um die Aufnahme der Familie gebeten hätte. Dies sei bereits drei Tage vor dem Tod des Jungen passiert. Der grüne Abgeordnete frage deshalb ob, die Landesrätin denn wisse, ob es dieses E-Mail gäbe und ob das Land darauf geantwortet habe.

Darauf sei Stocker nach Ansicht der Grünen erneut ausgewichen, und habe lediglich gemeint, dass diesen Informationen gerade nachgegangen werde und etwaige Neuigkeiten dann kommuniziert werden würden. „Wir Grünen finden diese Art und Weise auf Fragen zu reagieren inakzeptabel. Das Land hat die Pflicht die Karten auf den Tisch zu legen und alle nötigen Maßnahmen zu ergreifen um hier Klarheit zu schaffen, sowohl von politischer als auch von administrativer Seite“, schließen die grünen Abgeordneten.

Foto: Snapchat

Fake-Wahrsager verlangt Vagina-Fotos von Mädchen

Auf dem Instant-Messaging-Dienst Snapchat treibt ein angeblicher Wahrsager sein Unwesen. Eine 15-Jährige aus Zürich hat das Angebot aus Langeweile ausprobiert.

Der Chat beginnt zunächst harmlos. „Was ist dein Alter?”, fragt der Fake-Wahrsager die Minderjährige. Das Mädchen antwortet: „Ich bin 15“. Darauf schreibt der angebliche Wahrsager, dass er ein Bild des Mädchens für die Analyse benötigt. Die 15-Jährige fragt nach, ob er ein Bild vom Gesicht wolle.

Seine Antwort: „Normalerweise zeigen Frauen ihren Vaginalbereich und ich sehe anhand dessen ihre Zukunft voraus. Natürlich ist das anonym“. Nachdem das Mädchen auf die Antwort des vermeintlichen Wahrsagers äußerst skeptisch reagiert, schickt sie dennoch ein Bild ihres Gesichts.

Unbekannter beharrt auf Vagina-Bilder

Daraufhin antwortet ihr der vermeintliche Wahrsager „Für mich am einfachsten für die Analyse ist, so wie es alle anderen machen, ein Bild deines Vaginalbereichs“. Die 15-Jährige wird stutzig und schreibt, dass sie sich selber verarschen könne. Der Unbekannte erwirdert: „Es geht lediglich um eine Analyse. Es ist anonym. Ausprobieren und staunen“.

Nachdem der Unbekannte erneut darauf beharrte, Intimbilder der 15-Jährigen zu bekommen, bricht sie den Chat ab. „Das hat mich extrem angeekelt und schockiert“, so das Mädchen gegenüber 20 Minuten. Sie habe den Kontakt sofort blockiert und sich an einen Bekannten gewandt, um ihm vom Vorfall zu erzählen. Dieser habe bereits am nächsten Tag Anzeige bei der Polizei erstattet.

Staatsanwaltschaft eingeschalten

Hanspeter Krüsi von der Kantonspolizei St. Gallen bestätigte gegenüber 20 Minuten, dass man in diesem Fall nun aktiv geworden ist. Die Polizei hat bereits einen Rapport an die Staatsanwaltschaft geschickt. Noch ist unklar, wer genau hinter der Aktion steckt.

APA (dpa)

Fast jeder dritte Drittklässler ist übergewichtig

Bei der Studie handelt es sich um eine repräsentative Statuserhebung, in der die Daten von 2.510 Drittklässlern erfasst wurden. Das erfolgte nach einer vorgegeben Methode der Childhood Obesity Surveillance Initiative (COSI) der WHO Europa, durch die vergleichbare Daten von 35 Ländern erhoben werden. Diese können als Basis für entsprechende Maßnahmen herangezogen werden.

“Die Ergebnisse sind ernüchternd“, meinte Daniel Weghuber, Kinderarzt am Universitätsklinikum Salzburg und Vorstandsmitglied der Österreichischen Adipositas Gesellschaft. „Der Anteil der stark übergewichtigen Kinder nimmt zu”, warnte der Experte. In der Studie kristallisierten sich mehrere Faktoren heraus, die offenbar beeinflussen, ob Mädchen und Buben zu viel Speck auf den Rippen haben. “Für mich überraschend war, dass die Verfügbarkeit von Gemüse in der Schule einen Einfluss hat“, sagte Weghuber. Wo Gemüse angeboten wird, sind weniger Kinder übergewichtig. „Und so banal es klingt: In Schulen ohne Turnsaal sind mehr Kinder übergewichtig“, erklärte der Mediziner. Außerdem macht es einen Unterschied, ob Kinder in der Stadt oder auf dem Land wohnen. Ein urbanes Lebensumfeld fördert die Entstehung von Übergewicht.

Dicke Kinder haben ein hohes Risiko, übergewichtige Erwachsene zu werden, und vermeidbare gesundheitliche Probleme zu entwickeln: Eine Vorstufe von Diabetes, Lebererkrankungen, orthopädische und nicht zuletzt psychische Probleme, wenn sie wegen ihres Übergewichts von anderen Kindern verspottet werden. „Wir müssen mit unseren Präventionsmaßnahmen früh begonnen, schon bei den Kleinsten”, erklärte Weghuber und fordert einen nationalen Aktionsplan gegen Adipositas.

Dass Maßnahmen funktionieren, erläuterte er am Beispiel einer Region in Finnland. Dort beschlossen alle Entscheidungsträger einen Aktionsplan, durch den die Rate an übergewichtigen Schulkindern von 17 auf zehn Prozent reduziert wurde. Eine der Maßnahmen: In den Schulstunden wird nicht mehr die meiste Zeit gesessen, sondern gestanden.

Unter den Erwachsenen in Österreich ist die Prävalenz für Übergewicht und Adipositas noch höher als bei den Kindern. 41 Prozent bringen zu viel auf die Waage. Männer sind häufiger betroffen als Frauen, die Rate der Übergewichtigen nimmt mit dem Alter zu. Das geht aus dem Ernährungsbericht hervor, für den mehr als 2.000 Menschen im Alter von 18 bis 64 Jahren freiwillig Auskunft über ihr Ernährungsverhalten gaben. Die Rate stagniert auf hohem Niveau, wie Jürgen König, der Leiter des Departments für Ernährungswissenschaften an der Uni Wien, erklärte.

Als Ursachen machte er unter anderem den hohen Konsum von Fleisch und Süßigkeiten aus. „Vor allem Männer essen viel zu viel Fleisch“, sagte König. Die Österreicher essen auch gern süß – “nicht nur Frauen, sondern auch Männer“. Die Aufnahme an Freiem Zucker sei deutlich zu hoch. Die positive Nachricht: Die Menschen nehmen im Großen und Ganzen in ausreichendem Maß Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe zu sich. Allenfalls bei Vitamin D gibt es Mängel. Um dem abzuhelfen, empfiehlt König den Aufenthalt an der frischen Luft. Zu niedrig sei die Zufuhr an Ballaststoffen, die unter anderem in Obst und Vollkornprodukten enthalten sind.

Mängel ortet der Ernährungswissenschafter beim Bewusstsein der Österreicher in Sachen Lebensmittelqualität. „Die Menschen essen gern was schmeckt und billig ist“, meinte er am Rand der Pressekonferenz. In anderen Ländern – etwa Italien und Frankreich – seien die Menschen bereit, mehr Geld für qualitativ hochwertige Lebensmittel auszugeben. Als eine der Ursachen für die mangelnde Bereitschaft der Österreicher sieht er die Distanz zur Herstellung von Nahrungsmitteln. “Die meisten Leute wissen nicht, wie produziert wird und was Qualität ausmacht.”

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Masern-Alarm im Krankenhaus

Der 36-Jährige soll am Samstagvormittag in der Ambulanz vorstellig geworden sein. Nachdem die Ärzte erkannten, um welche Krankheit es sich handelt, wurde der Mann umgehend von weiteren Patienten isoliert.

Ein Laborbefund am Dienstag ließ schließlich alle letzten Zweifel aus dem Weg räumen: der Mann hat sich mit einer schweren Masern-Erkrankung infiziert. Das Spital hat nun alle Personen kontaktiert, die sich zur selben Zeit wie der Infizierte im Bereich der Ambulanz aufgehalten haben.

Das Land Tirol empfiehlt ebenfalls allen weiteren Besuchern des Krankenhauses, die sich am Samstag dort aufgehalten habn, ihren Masern-Schutz im Impfpass überprüfen zu lassen. Wer nicht geimpft ist, sollte dies umgehend nachholen.

Typische Symptome einer Masern-Infektion sind besonders hohes Fieber, Lichtscheue und/oder Augenträufeln. Außerdem treten üblicherweise trockener Husten und großfleckiger Hautausschlag auf – dieser beginnt in der Regel hinter den Ohren sowie im Gesicht und breitet sich über den gesamten Körper aus.

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Schwerer Sachschaden nach Crash

Die beiden Lenker, eine 75-jährige Frau und ein 48-jähriger Mann, sind bei dem Unfall verletzt worden. An den Fahrzeugen entstand ein schwerer Sachschaden.

 

Symbolbild

WKT gegen Sanierung von Gemeindefinanzen

Das Motto „Nachdenken wird man wohl noch dürfen!“ ist in vielen Fällen durchaus angebracht. In Sachen Getränkesteuer gilt das aber sicher nicht. „Über die Getränkesteuer wurde jahrzehntelang nachgedacht, bis sie endlich abgeschafft wurde und damit basta!“, erteilt Josef Hackl, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in Tirol, der Idee des Gemeindebundes, die Getränkesteuer wiedereinzuführen, eine klare Absage.

Ins gleiche Horn stößt auch der Obmann des Tiroler Lebensmittelhandels, Stefan Mair: „Die Abschaffung der Getränkesteuer Anfang des Jahrtausends hatte viele gute Gründe. Wenn sie nun wieder aus der Schublade geholt werden soll, um Gemeindefinanzen auf Kosten von Betrieben und Konsumenten zu sanieren, ist das ein klares No-Go!“

Die Branchensprecher sehen in diesem Zusammenhang die Gemeinden gefordert, zu sparen statt an der Steuerschraube zu drehen: „Vielleicht müssen auch die Gemeinden einmal darüber nachdenken, in größeren Einheiten zu agieren und Einsparungspotenziale zu heben, in dem man Doppel- und Dreifachgleisigkeiten etwa durch Zusammenlegungen von Gemeinden abschafft.“

Fest steht: Die Wirtschaft braucht keine weiteren Belastungen, sondern endlich eine Entlastungs- und Konsolidierungsphase. „Genau diesen notwendigen Wandel haben auch die Wählerinnen und Wähler bei den letzten Nationalratswahlen eindeutig gewählt und alle Verantwortlichen sind daher dringend aufgerufen, diese Gedanken über weitere Steuererhöhungen so rasch wie möglich fallen zu lassen. Das hat mit der Senkung der Steuer- und Abgabenquote absolut nichts zu tun“, unterstreicht Hackl abschließend.

APA

Fachgruppen von ÖVP und FPÖ verhandeln

Erste Gesprächstermine standen auch für die weiteren fünf Fachgruppen an. Dazu zählen die Bereiche Bildung, Wirtschaft und Entbürokratisierung, Landwirtschaft und Ländlicher Raum, Verkehr und Infrastruktur sowie Energie.

Die Chefverhandler von ÖVP und FPÖ werden einander dann am kommenden Freitag wieder zusammensetzen, erfuhr die APA. In welcher Form dann wieder die Öffentlichkeit informiert wird, ist noch offen. Bis dahin stehen jedenfalls auch einige Termine der verschiedenen Fachgruppen am Plan. Die Steuerungsgruppe hatte sich auch am Montag getroffen, etwaige Ergebnisse wurden nicht kommuniziert.

Indes gab es auch am Dienstag wieder Zurufe von außen an die Koalitionsverhandler: Der WWF hätte gerne, dass sich die künftige Bundesregierung im Regierungsprogramm explizit zur raschen Umsetzung der europäischen Naturschutzvorgaben bekennt.

Die Armutskonferenz wiederum forderte von ÖVP und FPÖ, „Armut zu bekämpfen, und nicht die Armen“. In einer Aussendung warnte das Netzwerk vor Deckelungskürzungen in der Mindestsicherung: „Diese Einschnitte werden zahlreiche persönliche Notlagen und gesellschaftliche Folgen samt Folgekosten mit sich bringen.“

APA

Foto: pixabay.com/blickpixel/cc

Bergunfall: Südtiroler († 55) ist tot

Der Tscherms soll ersten Informationen zufolge gegen 09.00 Uhr morgens über eine Böschung bei San Giovanni gestürzt sein. Darauf stürzte er etwa 20 Meter in die Tiefe und blieb tot in einem Zufluss des Aviso liegen.

Die Ärzte konnten nur noch den Tod des Südtiroler Berggehers feststellen. Sein Leichnam wurde von den Rettungskräften geborgen und in ein Spital gebracht.

Foto: LPA

LH Kompatscher: „Wir haben eine seriöse Politik betrieben“

„Als Südtiroler Volkspartei haben wir seit nunmehr über 70 Jahren auf die Anliegen und Sorgen der Menschen und die Herausforderungen der Zeit Lösungen erarbeitet und Verantwortung übernommen“: Mit diesen Worten gab SVP-Obmann Philipp Achammer bei der gestrigen Ortsobleutekonferenz den Startschuss zur Erarbeitung eines sogenannten „Südtirolplans“.

Mit Blick auf das kommende Wahljahr wird in den nächsten Wochen und Monaten die Parteibasis zusammen mit der Parteiführung die Herausforderungen für zukünftiges politisches Handeln diskutieren und Lösungen planen.

„Wir können zuversichtlich sein“, wagte Landeshauptmann Arno Kompatscher einen optimistischen Blick in die Zukunft. „In den vergangenen Jahren ist in Bozen, Rom und Brüssel sehr viel geleistet worden – wir haben eine seriöse, sachliche Politik betrieben.“

FUEN-Vizepräsident Daniel Alfreider rief auf, sich über die „Minority-SafePack“-Initiative mit einer Unterschrift für mehr Minderheitenschutz in Europa einzusetzen. SVP-Obmannstellvertreterin Angelika Wiedmer stellte eine besondere Jubiläumsveranstaltung vor: Genau 60 Jahre nach der Großkundgebung vom 17. November 1957 lädt die Südtiroler Volkspartei wieder auf Schloss Sigmundskron ein.

APA (dpa)

Bozen: Nafri-Dealer verhaftet

Nach einer kürzeren Observierung eines als drogensüchtig bekannten Mannes erfolgte am frühen Montagvormittag der Zugriff auf die Wohnung eines 46-jährigen Marokkaners, in welcher dieser verschwand.

Dort konnten 75 Gramm Kokain sowie Bargeld in Höhe von 1.500 Euro sicher. Der 46-jährige Marokkaner Z. M. wurde verhaftet und ins Bozner Gefängnis überstellt.

Im Rahmen des Einsatzes wurden zwei weitere Männer angezeigt, die im Besitz von drei gestohlenen Fahrrädern waren.

APA (AFP/Archiv)

Über 2.900 Flüchtlinge im Mittelmeer heuer ertrunken

Es sei eine der “härtesten Woche für die Rettungskräfte” gewesen, so IOM-Sprecher Flavio Di Giacomo. Im Vorjahr starben bis Anfang November fast 3.200 Männer, Frauen und Kinder.

Bis Anfang November nahmen laut IOM über 154.000 Migranten die gefährliche Überfahrt auf sich. Im Vergleich zum Vorjahr ist das deutlich weniger. 2016 kamen im gleichen Zeitraum über 337.000 Menschen nach Europa. Der Großteil der Flüchtlinge kommt weiterhin in Italien an Land an, ein Viertel verteilt sich auf Griechenland, Zypern und Spanien.

Die meisten Männer, Frauen und Kinder stammen aus Westafrika. 80 Prozent aller Frauen und Mädchen aus Nigeria sind nach einer jüngsten Studie der IOM Opfer von Menschenhandel und sexueller Ausbeutung. Flüchtlinge aus Bangladesch, Eritrea, Ägypten, dem Sudan, Marokko, Syrien und Libyen wurden ebenfalls in der Statistik erfasst.

Bildschirmfoto: Youtube/SquareTrade, Inc.

iPhone X, das „zerbrechlichste Smartphone auf dem Markt“

Das neue OLED-Display des 1.149 Euro teuren Geräts soll laut einem vom Unternehmen „SquareTrade“ durchgeführten Falltest besonders empfindlich sein. Egal bei welcher Versuchsanordnung – Aufprall auf der Front- oder Rückseite – das OLED-Display ging stets zu Bruch.

Nicht störende, aber für die Weiterverwendung nur harmlose Sprünge waren die Folge des Praxistests: In einigen Fällen war der Schaden so groß, dass das iPhone X nicht einmal mehr bedient werden konnte. Die Glasrückseite zersplittert, die teure TrueDepth-Kamera, die für Face-ID verwendet wird, funktionierte nach dem Aufprall nicht mehr.

Experten raten dazu, Schutzhüllen zu verwenden, um ihr Mobiltelefon bei Stürzen zu schützen. Dies dürfte im Ernstfall eine teure Reparatur – wie etwa einen Display-Tausch für 300 Euro – vorbeugen.

Sehen Sie den beinharten Praxistest im Video:

Foto: einsatzreport tirol

Heizungsbrand in Bauernhaus

Die Wehrmänner der Feuerwehren von Vorderthiersee, Mitterland und Kufstein sowie Landl und Hinterthiersee wurden kurz vor sieben Uhr alarmiert. Bei einem Bauernhaus in Vorderer Trojer stand der Heizraum in Flammen.

Insgesamt 90 Feuerwehrleute konnten mithilfe von zwei Atemschutztrupps den Brand unter Kontrolle bringen.

APA

„Schaffen wir das?“: Pusterer diskutieren über Migrationskrise

Diskussionsteilnehmer sind:

  • Martha Stocker (SVP)
  • Ulli Mair (Die Freiheitlichen)
  • Brigitte Foppa (Die Grünen)
  • Erich Mair (Hauptmann SK Pfunders)
  • Leonhard Voltmer (Caritas)
  • Zvonko Jovcevski (ehemaliger Flüchtling aus Mazedonien)

Durch den Abend führt der bekannte Moderator Eberhard Daum. Organisiert wird die Diskussionsveranstaltung von der Schützenkompanie Gais in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Schützenbund.

Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

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Foto: Südtiroler Schützenbund

APA (BUNDESKRIMINALAMT)

Zwei Drogendealer aus Verkehr gezogen

Die Beamten konnten im Auto der beiden jungen Männer verschiedene Suchtmittel, Utensilien für den Drogenkonsum, sowie einen Bargeldbetrag in der Höhe von etwa tausend Euro vorfinden.

Das Geld dürfte aus dem illegalen Verkauf von Drogen entstanden. Die Polizei hat gegen die mutmaßlichen Drogendealer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck erstattet.

Das Transitforum Tirol fordert: Keine Transitlawinen am Brenner! - Foto: Fritz Gurgiser

Transitproblem Brennerstrecke: STF fordert mehr Tiroler Zusammenarbeit

Die Landtage von Innsbruck und Bozen haben mehrfach Beschlüsse zur Reduzierung des Transitverkehrs gefasst, diese wurden bisher jedoch noch nicht zur Umsetzung gebracht. Das Jahrzehnte alte Versprechen an die Bevölkerung, eine spürbare Entlastung durch die Verlagerung des Transitverkehrs von der Straße auf die Schiene, blieb bisher weitgehend unerfüllt. Auf Kosten der Bevölkerung, wie die STF findet: „Die Brennerstrecke hat sich zu einer „Anarchiestrecke“ entwickelt, auf der geltendes staatliches und internationales Recht im Bereich der Schadstoff- und Lärmgrenzwerte immer wieder gebrochen wird, ohne dass die Politik dies unterbindet. Die Interessen des sogenannten „freien Warenverkehrs“ werden dabei über das Grundrecht auf Gesundheit gestellt.“

Der Forderung einiger Frächter nach einer Aufhebung des Nachtfahrverbots und einer Klage gegen das Bundesland Tirol, welches mit Blockabfertigungen die LKW-Lawine einzudämmen versucht, erteilt die Bewegung eine klare Absage. Die Gesundheit gehe vor den freien Warenverkehr.

„Alpine Transitschleuder Nr. 1“

Ein Schlüssel zur Problemlösung sei eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südtirol: „Solange sich die Politik nördlich und südlich des Brenners nicht gemeinsam dafür verwendet, den Lebens- und Wirtschaftsraum zwischen Kufstein und Salurn ─ dem Kerngebiet der Europaregion Tirol ─ mit denselben verkehrs- und finanzrechtlichen Maßnahmen so zu regeln, dass die existenziellen regionalen Interessen über die Transitfreiheit gestellt werden, so lange wird die Brennerregion die „alpine Transitschleuder Nr. 1“ bleiben. Dies umso mehr, als dass ein Großteil des LKW-Verkehrs auf der Brennerautobahn sein Ziel- und Quellgebiet nicht in Tirol (Nord-, Ost- und Süd-Tirol) hat, sondern reiner Durchzugs- und Umwegsverkehr ist, weil der Brenner der billigste Alpenübergang ist.“

Beispielhaft für das Scheitern der Politik in der Transitfrage ist die fehlende Zusammenarbeit zwischen Nord- und Südtirol, nennt die Bewegung folgende vier Punkte:

1. Während zwischen Kufstein und dem Brenner seit 1989 ein LKW-Nachtfahrverbot gilt, herrscht zwischen dem Brenner und Salurn „LKW-Transit-Nachtfahrfreiheit“.

2. Während zwischen Kufstein und dem Brenner ein durchschnittlicher LKW-km Tarif von knapp 80 Cent verrechnet wird, gilt zwischen dem Brenner und Salurn ein „LKW-Transit-Sozialtarif“ von rund 15 Cent (genauso wie von Rosenheim bis Kufstein und von Salurn bis Verona, sodass im Durchschnitt die Brennerstrecke einen LKW-km-Tarif von rund 30 Cent aufweist, vergleichbare Schweizer Strecken kosten 70 bis 80 Cent. Die Folge davon ist Umwegtransit).

3. Während zwischen Kufstein und dem Brenner eine Reihe von LKW-Fahrverboten für besonders schadstoffreiche LKW’s gelten, gilt vom Brenner bis Salurn „Transitfreiheit“.

4. Während in Wörgl LKW’s ― hoch subventioniert ― von der Straße auf die Schiene verlagert werden, müssen diese am Brenner die „Rollende Landstraße“ wieder verlassen und von dort auf der Straße weiterfahren.

Beschlussantrag im Landtag

Laut Süd-Tiroler Freiheit würde die Angleichung der LKW-Mauttarife auf Südtiroler Seite bereits einen ersten Schritt zur Reduktion des Umwegverkehrs bedeuten und zusätzlich Millionen an Mehreinnahmen in die Kassen spülen, die für den Bau von Einhausungen, Untertunnelungen und anderen Lärmschutzeinrichtungen verwendet werden könnten.

Vor allem aber müssten ― auch im Hinblick auf die Fertigstellung des Brennerbasistunnels ― schon jetzt die verkehrs- und finanzrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass der BBT auch für den internationalen Gütertransitverkehr attraktiv wird und den Gütertransit aufnimmt, der sein Ziel- und Quellgebiet weder in Tirol (Nord-, Ost- und Süd-Tirol) noch an der gesamten Brennerstrecke im Anwendungsbereich der Alpenkonvention ─ von Rosenheim bis Verona ─ hat.

Mit einem Beschlussantrag im Südtiroler Landtag, indem unter anderem gefordert wird, Entschließungen der Landtage von Innsbruck (2011) und Bozen (2013) als Grundlage zur Umsetzung zu verwenden, will die Bewegung den Druck auf die Landesregierung erhöhen.

APA (Archiv/epa)

Gemeindetarife steigen im Rahmen der Inflation

Mit einberechnet wurden der Irpef-Zuschlag (Einkommenssteuer der natürlichen Personen), Trinkwasser, Abwasser, Hausmüll und Kindergarten (1 Kind) laut der Beispielfamilie A (4 Familienmitglieder, davon 2 Erwerbstätige, davon 2 Kinder, jährliches Bruttoeinkommen 50.000 €, 100 m² Erstwohnung im Eigentum, Katasterertrag (aufgewertet mit 5 %) 800 €, Kategoriekoeffizient 100, Trinkwasserverbrauch (50 m³ / Person) 200 m³, Abwasser (50 m³ / Person) 200 m³, Müll (300 l / Person) 1200 l, PKW 90 kW).

Durchschnittlich ist eine Erhöhung der Tarife von 53,57 € zu verzeichnen, was einem Prozentwert von 11,7 % entspricht. Während die Durchschnittskosten 2010 noch bei 459,33 € lagen, liegen sie jetzt bei 512,90 €. Die Inflation stieg im Zeitraum vom Jänner 2011 bis September 2017 um 11,3 %. Die durchschnittliche Steigerung liegt damit im Rahmen der Inflation.

Zu den teuersten Gemeinden gehören Waidbruck (807,80 €), Salurn (785,31 €), Brixen (739,10 €), Pfatten (725,47 €) und Tramin an der Weinstraße (716,17 €).

Zu den günstigsten Gemeinden gehören Unsere Liebe Frau im Walde – St. Felix (312,20 €), Prad am Stilfserjoch (319,64 €), St. Martin in Passeier (344,49 €), Tisens (348,42 €) und Schenna (349,48 €).

Die höchste Verteuerung ist in folgenden Gemeinden zu finden: Schnals (100,31 %), Waidbruck (64,52 %), Stilfs (63,25 %), Prags (59,95 %) und Gais (58,68 %).

Den größten Rückgang der Kosten im Vergleich zu 2010 gibt es in Tisens (-29,72 %), Montan (-23,56 %), Bozen (-21,11 %), St. Martin in Passeier (-17,52 %) und Villanders (-14,58 %).

Der Kostenunterschied zwischen der teuersten Gemeinde Waidbruck (807,80 €) und der günstigsten Unsere liebe Frau im Walde – St- Felix (312,20 €) beträgt im Jahr 495,60 €, was einem Unterschied von 159 % entspricht.

Inflation größer als Tarifanstieg

Interessant ist, dass die Tarife im Vergleich von 2017 zu 2015 im Durchschnitt weniger als die Inflation gestiegen sind. Nämlich um 0,67 % gegenüber einer Inflation von 2,4 %.

Sehr ähnlich verhält es sich mit der Beispielfamilie B (2 Familienmitglieder, davon 1 Pensionist, 1 Hausfrau, jährliches Bruttoeinkommen 20.000 €, 70 m² Erstwohnung im Eigentum, Katasterertrag (aufgewertet mit 5 %) 400 €, Kategoriekoeffizient 100, Trinkwasserverbrauch (50 m³ / Person) 100 m³, Abwasser (50 m³ / Person) 100 m³, Müll (300 l/Person) 600 l, PKW 45 kW).

Durchschnittlich ist eine Erhöhung der Tarife von 23,29 € zu verzeichnen, was einem Prozentwert von 11,4 % entspricht. Während die Durchschnittskosten 2010 noch bei 204,28 € lagen, liegen sie jetzt bei 227,57 €.

„Die Gemeinden sind somit insgesamt gesehen auf einem guten Weg“, meint dazu der Geschäftsführer des VZS, Walther Andreaus. „Mit zurückhaltender Tarifanpassung und effizienter Dienstleistung können Gemeinden zur Kaufkrafterhaltung der Bürger beitragen.“

Tirols FPÖ-Chef Markus Abwerzger spricht von einem "Finanzdebakel" rund um die Traglufthallen - Fotomontage: UT24

„13 Millionen Finanzdebakel um Traglufthallen“

„Es gibt kein Wort der Entschuldigung, noch ein Zeichen der persönlichen Verantwortung für dieses Finanzdebakel“, so Abwerzger. Er erinnert daran, dass das Land – gegen Widerstand der FPÖ – die TSD gegründet, und finanziell ausgestaltet habe.

Die Führung der TSD habe dann die Traglufthallen um 6,6 Millionen angekauft, und nun kauft das Land diese um 6 Millionen  zurück: „Wir sprechen da von Gesamtkosten von knapp 13 Millionen Euro, die Baur zu verantworten hat“, schildert der FPÖ-Chef. Er erinnert zudem daran, dass die Hallen nie notwendig gewesen wären, wenn die grüne Landesrätin mit den Gemeinden das Gespräch gesucht hätte.

„Doch sie ist über die Bürgermeister und die Bevölkerung darübergefahren, daher gab es massive Wiederstände.“ Abwerzger erwartet sich jetzt eine harte Debatte im Dezember-Landtag, wenn der Rechnungshofbericht vollständig vorliegt.

Bild: Jörg Brinckheger / pixelio.de

Warum häufig wechselnde Sex-Partner Frauen krank macht

Der rennomierte österreichische Arzt, Theologe Prof. DDr. Johannes Huber beschreibt in seinem neuen Buch „Der holistische Mensch – Wir sind mehr als die Summe unserer Organe“, dass Körper, Geist und Seele ein komplexes System bilden.

Unter anderem beschreibt er darin, wieso Promiskuität gesundheitsschädlich sein soll. Gegenüber der Tageszeitung Heute gibt er Einblicke in seine Theorie: „Jeder neue Mann, der beim Geschlechtsverkehr ohne Kondom zum Orgasmus kommt, bedeutet eine biologische Umstellung bei der Partnerin. Damit die Spermien vom Organismus nicht abgestoßen werden, wird eine Blaupause des männlichen Gegenübers erstellt. Häufiger Partnerwechsel fordert vom Immunsystem zu oft, sich anzupassen und schwächt es.“

Ein weiteres Risiko bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Partnern ist die Ansteckung mit HPV – Viren. Diese erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken enorm. Auch im Gehirn würden Prozesse in Gang gesetzt, worunter die Frauen leiden: „Außerdem“, so Huber, „droht das Gehirn, bindungsunfähig zu werden.“

APA (AFP)

Bewaffnete stürmen TV-Sender

Ein Kameramann des Senders erklärte: „Männer mit Waffen sind in unser Gebäude eingedrungen. Wir können immer noch Schüsse hören.“ Er sei mit vielen Kollegen aus dem zweiten Stock des Hauses auf das Gelände des benachbarten Olympia-Stadions entkommen. Auf sozialen Medien berichten afghanische Journalisten unter Berufung auf andere, ungenannte Augenzeugen „von blutigen Körpern auf dem Boden”.

Sicherheitskräfte seien angerückt, um die Bewaffneten zu stoppen. „Viele meiner Kollegen sind noch im Gebäude“, sagte der Journalist. Shamshad TV sendet landesweit in paschtunischer Sprache. Wegen des Angriffs wurde die laufende Sendung abgebrochen.

Die radikalislamischen Taliban ließen schon kurz nach Beginn des Angriffs verlauten, dass sie nicht hinter dem Angriff steckten. Im Jänner 2016 hatten sie einen Bus des Senders Tolo TV angegriffen und mindestens sieben Menschen getötet.

APA

Nähen (Symbolbild) - Foto: Congress Messe Innsbruck (CMI)

Innsbruck: Kreativmesse feiert Premiere

„Nähen macht süchtig“, erzählt Julia Kircher, während sie in ihrem Schwazer Nähladen „Stoffplanet“ die Wollfäden sortiert und überlegt, was sie auf der ersten Kreativmesse Innsbruck den Besuchern alles zeigen und beibringen möchte. „Bei mir selbst hat alles mit einer Mutter-Kind-Pass-Hülle für eine Freundin angefangen“, erinnert sich Kircher, als sie vom „Nähvirus“ gepackt wurde. Und daran habe sich bis heute nichts geändert, betont die Unterländerin, denn genähte Kleidung sei an Individualität nicht zu überbieten.

Zum neuen Rock in einer halben Stunde

Warum das so ist, möchte Kircher den Tirolerinnen und Tirolern auf ihrem Messestand bei der ersten Kreativmesse zeigen. Als eine von mehr als 60 Austellern lässt sie die Messebesucher in die Welt des Selbermachens (Do-it-yourself, kurz: DIY) eintauchen. „Nähen ist etwas für Ungeduldige genauso wie für Tüftler“, sagt die Expertin. Ein Rock in einer halben Stunde, ein Beanie in 20 Minuten oder ein Abendkleid als Wochenprojekt: „Alles ist möglich!“ Um zu zeigen, wie Stirnbänder, Loops, Krabbeldecken und vieles mehr entstehen, lässt sie vor den Augen der Messebesucher die Nadeln glühen und Besucher können bei ihren Workshops selbst Nadel und Faden schwingen.

Mit Ölfarben Landschaftsbilder malen

Glücklich macht aber nicht nur das Nähen, sondern auch das Malen. Zumindest, wenn es nach Mallehrer Christian Toth geht. Der gebürtige Wiener absolvierte zahlreiche Ausbildungen in München und Wien – unter anderem zum „Mallehrer nach Bob Ross“ (der US-amerikanische TV-Maler wurde durch seine spezielle Nass-in-Nass-Malerei von Landschaftsbildern weltberühmt)  –  und verarbeitet durch die Kunst mit dem Pinsel seinen Alltagsstress.

Anlässlich der Kreativmesse in Innsbruck möchte Toth Besuchern, die schon immer einmal mit Ölfarben malen wollten oder ihre Fähigkeiten verbessern möchten, die Möglichkeit bieten, ein Landschaftsbild nach seinen Vorgaben zu gestalten. „Kinder und Erwachsene dürfen sich darüber hinaus am Freitag und Sonntag auf etwas ganz Besonderes freuen. Mit Anleitung können die Besucher sich an sogenannten Schleuderbildern versuchen, wobei der Spaß sicherlich nicht zu kurz kommen wird“, erklärt Toth.

Breites Angebot rund um Basteln, Handarbeit und Selbermachen

Neben den zahlreichen Workshops zum Mitmachen zeichnet die erste Innsbrucker Kreativmesse ein breites Angebot, das von Nähen, Glückwunschkarten, Mal- und Zeichenzubehör, Papier und Origami, Patchwork, Puppen/Stofftiere, Schmuck, Scrapbooking, Stempel, Stoffe/Wolle/Garne/Knöpfe, Filz, Ton und Keramik, Upcycling, Wachs bis hin zur Tortendekoration und vieles mehr reicht, aus. Ein ganz aktuelles kreatives Feld ist die Wiederverwertung von Materialien, die sonst im Abfall landen würden, das sogenannte „Upcycling“. Das zeigt beispielsweise der Abrakadabra-Kreativbereich, ein Arbeitsprojekt der Caritas Tirol, auf.

„Die Kreativmesse Innsbruck ist für uns der perfekte Ort, um unsere Ideen und die Ergebnisse kreativen Tuns einem großen Publikum zu präsentieren“, erklärt Stefan Gaun von der Diözese Innsbruck. Die Abrakadabra-Kreativwerkstatt bietet Menschen in schwieriger Lage die Möglichkeit, in Kreativwerkstätten zu arbeiten. Dort werden aus verschiedensten Materialien mit Handmaschinen und Werkzeugen die unterschiedlichsten Dinge hergestellt, berichtet Gaun: „Gute Beispiele sind handgewebte Teppiche, praktische Einkaufstaschen und Geldtaschen, diverse Lederprodukte oder das Schutzamulett Angus Dei. Weggeschmissene oder ausrangierte Dinge, die sonst im Müll landen würden, sollen so verarbeitet werden, dass sie aufgewertet neue Zwecke erfüllen. Darüber hinaus wollen wir sehr gerne unser Wissen mit den Besuchern der Kreativmesse teilen“, ergänzt Gaun.

Kombiticket für „generationenübergreifendes Wochenende“

Was die Messepremiere der Kreativmesse Innsbruck für alle Handarbeits- und Bastelbegeisterte sonst noch bereithält, gibt es vom 17. bis 19. November in der Messe Innsbruck zu erkunden. „Mit der Kreativmesse möchten wir dem Trend des Selbermachens erstmals in Westösterreich eine große Plattform bieten. Parallel zur Kreativmesse Innsbruck findet die renommierte und beliebte Seniorenmesse SENaktiv statt und so dürfen die Tirolerinnen und Tiroler auf ein außergewöhnliches Messewochenende gespannt sein“, freut sich Congress- und Messedirektor Christian Mayerhofer. Die kostengünstigen Kombi-Tickets sind für 9 Euro erhältlich.

Altkleidersammlung (Symbolbild) - Foto: Petra Augschöll

Brixen: Altkleidersammlung am Samstag, 11. November

„Natürlich können auch andere Säcke wie z. B. Einkaufstüten verwendet werden“, präzisiert Michele Bellucco, der Leiter der Umweltdienste. „Wichtig ist aber, dass die Säcke gut verschlossen sind, die Kleidung sauber und gut erhalten ist und Schuhe paarweise zusammengebunden werden. Auch Taschen, Decken, Vorhänge oder Bettwäsche sind willkommen.“

Am 11. November können die Säcke mit Gebrauchtkleidern innerhalb 10 Uhr bei sämtlichen Wertstoffsammelstellen für Papier, Glas und Dosen im Gemeindegebiet von Brixen abgestellt werden. Auch bei den Minirecyclinghöfen in Milland, Rosslauf, Elvas, Pfeffersberg, Afers und St. Andrä können die Säcke am 11. November abgegeben werden, und zwar von 8 bis 12 Uhr. Außerdem stehen im Recyclinghof von Brixen mehr Container als üblich für die Gebrauchtkleider zur Verfügung; der Recyclinghof ist von 7.45 bis 12 Uhr geöffnet. Um die Sammlung effizient durchführen zu können, ist die Bevölkerung gebeten, die genannten Sammelpunkte in Anspruch zu nehmen und die Säcke nicht einfach auf dem Gehsteig oder entlang der Straße zu deponieren.

„Der Erlös aus der Altkleidersammlung kommt der Bevölkerung von Brixen zugute“, erklärt der Geschäftsführer der Stadtwerke Brixen AG Karl Michaeler. Laut geltender Norm und wie landesweit üblich werden die gesammelten Altkleider über den ausgewählten Secondhand-Handel weitervertrieben. Pro Tonne erhält die Gemeinde Brixen 132 Euro; an die Stadtwerke Brixen AG gehen 70 Euro als Kostenvergütung.

Bei der konzentrierten Altkleidersammelaktion am 11. November werden bis zu 40 Tonnen Altkleider erwartet, die für die Gemeinde Brixen einen Erlös von rund 5.000 Euro bringen werden. Die zuständige Stadträtin Paula Bacher und Bürgermeister Peter Brunner bewerten die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken als sehr positiv: „Die Kleidersammlung bringt einen konkreten Mehrwert für die Brixner Gemeinschaft. Auch heuer wird die Gemeinde die Einnahmen wieder für soziale Projekte von gemeinnützigen Vereinen und Organisationen einsetzen“. Im vergangenen Jahr belief sich der Gesamterlös aus der Kleidersammlung auf 29.406,30 Euro.

In Brixen ist nämlich Mebo Coop mit der Sammlung der gebrauchten Kleider beauftragt. Die Sozialgenossenschaft aus Bozen hatte 2015 die öffentliche Ausschreibung für den Dienst gewonnen. Die Stadtwerke Brixen AG, die im Auftrag der Gemeinde Brixen für die Abfallbewirtschaftung zuständig ist, folgte mit der Ausschreibung den Vorgaben der europäischen und nationalen Abfallverordnungen, die Altkleider zum Abfall rechnen.

Diese bekannten Namen tauchen in den „Paradise Papers“ auf

Lewis Hamilton Der nunmehr viermalige Formel-1 Weltmeister soll eine Briefkastenfirma auf der Isle of Man dazu verwendet haben, um beim Kauf seines 20 Millionen teuren Privatjets mehr als vier Millionen Euro an Mehrwertsteuer einzusparen. Er soll den Flieger in Kanada gekauft haben, um in anschließend mit Hilfe eines Zollabkommens zwischen Großbritannien und der Europäischen Union, die auf der Insel der Irischen See gelten, als in die EU-importiert aussehen zu lassen.

Gerhard Schröder Auch der Name des Bundeskanzlers a.D. taucht in den Papieren auf, allerdings nur als Stellvertreter des russisch-britischen Öl- und Gasunternehmens TNK-BP, das seinen Sitz auf den Britischen Jungferninseln hat.

U2-Sänger Bono Das Gesicht der irischen Rockband U2 hat laut „Paradise Papers“ über Firmen in Malta und in Guernsey in ein Einkaufszentrum in Litauen investiert. Der Sänger sei den Enthüllungen zufolge an einer Betreiberfirma eines 3700 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes mit Einzelhandelsgeschäften in der nordlitauischen Stadt Utena beteiligt.

Paul Gauselmann Der deutsche Pionier in Sachen Spielautomaten, Sportwetten und Geldverarbeitungssystemen taucht in den geleakten Dokumenten ebenfalls auf. Das Glücksspiel-Geschäft, das faktisch staatlicher Regulierung entzogen ist, habe seinen Grundstein in der Steueroase Isle of Man.

Queen Elizabeth II. Die britische Königin soll rund zehn Millionen Pfund aus ihrem Privatvermögen in Fonds auf den Kaimaninseln und den Bermudas angelegt haben. Das Geld sei unter anderem in den umstrittenen Elektronikhändler Brighthouse reinvestiert worden, die wegen Wucherzinsen in der Kritik steht, berichteten BBC und „Guardian“. Geld sei auch in eine Ladenkette für Spirituosen geflossen, die aber später Pleite ging.

George Soros Der Investor soll über die Kanzlei Appleby ein Netz von Firmen unter anderem auf den Britischen Jungferninseln und den Bermudas verwaltet haben. Der Gründer des Onlineauktionshauses, Pierre Omidyar, ist demnach Chef einer Firma auf den Kaimaninseln, die als Investitionsvehikel für seinen Trust fungiere.

Curt Engelhorn Die deutsche Milliardärsfamilie Engelhorn ist laut den Dokumenten Großkunde der Kanzlei Appleby. Ein Steuerverfahren gegen zwei Töchter des 2016 verstorbenen Pharma-Unternehmers Curt Engelhorn hatte demnach zu einer Nachzahlung von 145 Millionen Euro geführt. Allerdings hätten die deutschen Steuerbehörden damals nichts von einigen der dutzenden Trusts gewusst, die der Familie Engelhorn zuzurechnen seien.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs beteiligte sich Südtirol an der "Aktion Wiener Kinder“. 600 bis 1000 Wiener Kinder sollen es gewesen sein, die 1920/21 von Südtirolern aufgenommen wurden um sie vor Hunger und Unterernährung zu retten. Im Bild Steffi aus Wien (ganz rechts) mit ihrer Montaner Gastgeberfamilie Tiefenthaler. - Foto: © Montaner Dorfbuch

Historisch enge Bindung Wien-Südtirol wieder aufleben lassen

Vor nunmehr fast 100 Jahren war der Erste Weltkrieg zu Ende. Für die Reichshaupt- und Residenzstadt Wien bedeutete das, dass sie sich plötzlich aus dem Zentrum eines alten 53 Mio. Reiches an den Rand einer jungen Republik mit gerade einmal 6,5 Mio. Einwohnern verschoben sah.

Nachdem trotz Krieg und nationalem Furor lange Zeit niemand ernsthaft glauben konnte, dass sich das Habsburgerreich nach fast 650 Jahren einfach auflösen würde, war man denkbar schlecht vorbereitet. Wien war zur damaligen Zeit − mit ca. zwei Millionen Einwohnern − die sechstgrößte Stadt der Welt und plötzlich abgeschnitten von den Kornkammern der Doppelmonarchie in Galizien, der Bukowina und Ungarn. Die Folge war – schrecklicher Hunger.

Eine Untersuchung amerikanischer Ärzte ergab, dass von 186.617 Kindern 52 Prozent sehr unterernährt, 34 Prozent unterernährt, 10,5 Prozent minder unterernährt und nur 3,6 Prozent nicht unterernährt waren. Rund 2000 Kinder waren zur Zeit der Untersuchung auswärts oder krank.

Schmerzliche Abtrennung vom Vaterland Österreich

Südtirol war zu dieser Zeit nicht mit Reichtum gesegnet und hatte selbst gerade das schmerzliche Schicksal der Abtrennung vom Vaterland erlitten, aber Hunger litt man, zumindest auf dem Land, nicht. So war Südtirol dabei, als man mit der „Aktion Wiener Kinder“ diese für einige Monate in besser versorgten europäischen Regionen unterzubringen versuchte, damit sie dort wieder zu Kräften kommen konnten. 600 bis 1000 Kinder sollen es gewesen sein, die 1920/21 von Südtiroler Familien aufgenommen wurden.

Luise Mock-Tiefenthaler in Montan erzählt, dass ihre Familie eine Steffi aus Wien aufgenommen hatte. Das Mädchen wurde von allen ins Herz geschlossen. Lange Zeit blieb man noch brieflich in Verbindung. Bei der Familie Schraffl im Unterdorf kam eine Resi unter. „Der Schuster Josef Franzelin nahm einen Buben auf, Josef Klement mit Namen. Franzelin wollte den Buben gar nicht mehr hergeben, als die Zeit kam, dass er heimreisen hätte sollen. Die Gemeinde musste ein Machtwort sprechen“, schreibt ein Chronist aus dem Unterland, und eine Zeitung berichtet aus Bruneck:

Die Wiener Kinder, welche Samstag am 3. Jänner hier eingetroffen sind, haben letzten Montag wieder Bruneck verlassen. Viele derselben machten noch tags vorher mit ihren Pflegeeltern einen Ausflug in die Umgebung. Am Montag wurden sie von denselben, reichlich mit Kleidern, Wäsche und Nahrungsmitteln beschenkt, vom Kopf bis Fuß neu eingekleidet zum Bahnhof begleitet. […] Nun hieß es „Einsteigen“. In rührender Weise mit Tränen in den Augen, nahmen die Kinder von ihren Pflegeeltern mit Worten des Dankes Abschied und stiegen, das Gepäck nicht aus der Hand lassend, ein. Als sich der Zug in Bewegung setzte, winkten die vielen Kleinen mit Händen und Tüchern, Abschiedsgrüße hinausrufend und nahmen so nochmals Abschied.

Warmes Verhältnis zu den Südtirolern

Georg Florian Grabenweger, der heute in Wien lebt und Südtiroler Wurzeln hat, fiel schon zu Anfang seines Studiums in Wien auf, dass die Wiener ein ausgesprochen warmherziges Verhältnis zu den Südtirolern haben. Immer wieder erstaunte ihn, dass auch politische Kräfte, die sonst nicht für Traditionsverbundenheit bekannt sind, beim politisch heiklen Thema Südtirol ungewohnt stark auf der Verbindung der Donaustadt zu den Tirolern jenseits des Brenners pochen.

Nach einem Tiroler Ball, der heute noch traditionell im Rathaus stattfindet, erwähnte der ehemalige Dompropst von St. Stephan bei der Andreas-Hofer-Messe eben jene Geschichte der Wiener Kinder in Südtirol. Noch in seinen Jugendtagen hätten die Zeitzeugen voller Dankbarkeit und Zuneigung von ihrer Zeit im schönen Südtirol erzählt, wie die bittere Not von Menschen gelindert wurde, die selber in der Verbannung waren.

Wohl ist es nur ein Teil der gemeinsamen Geschichte Südtirols mit Wien, aber er zeigt, wie kleine Gesten der Menschlichkeit und des Zusammenhalts auch nach 100 Jahren noch große Wirkung haben.

Foto: Polizei

Schon wieder! Unbekannte sägen Gipfelkreuz um

Und schon wieder ist es passiert! Nachdem unbekannte Täter bereits im vergangenen Jahr vier Gipfelkreuze in der Gegend von Lenggries umgesägt haben, ist es nun erneut zu einem solchen Vorfall gekommen.

Ein Wanderer hatte am vergangenen Wochenende das zerstörte Kreuz bemerkt – er verständigte sofort die Polizei. Die Beamten haben bereits erste Ermittlungen aufgenommen, um die Übeltäter, die auf dem 1.766 Meter hohen Gipfel zugeschlagen haben, ausfindig zu machen.

Ermittler suchen Zeugen

Die Suche dürfte sich jedoch als schwierig erweisen. Sie sucht derzeit nach Zeugen, die verdächtige Wanderer oder Mountainbiker am letzten Wochenende auf den bekannten Aufstiegsrouten rund um Lenggries bemerkt haben.

Als Tatzeitraum grenzt die Kriminalpolizei Weilheim die Zeit zwischen 6.00 Uhr morgens und 10.30 Uhr am Sonntag ein. Ob es sich möglicherweise um ein und dieselbe Tätergruppe handelt, die bereits vor einigen Monaten am östlichen Torjoch und am Scharfreiter tätig waren, scheint derzeit nicht ausgeschlossen.

APA (AFP)

Berlusconi-Mann siegt auf Sizilien

Die eurokritische Fünf-Sterne-Bewegung verpasste ihren ersten Sieg in einer italienischen Region, bekam als Partei ohne Allianzen aber die meisten Stimmen. “Sizilien hat, wie ich es gefordert habe, den Weg der Veränderung gewählt”, sagte Berlusconi in einer Video-Botschaft auf Facebook am Montagabend. Beobachter bewerteten den Ausgang der Wahl vor allem als Erfolg für ihn: Der Ex-Regierungschef habe ein “eindrucksvolles Comeback” hingelegt, sagte Francesco Galietti von der Denkfabrik Policy Sonar der dpa. Der 81-Jährige hatte im Wahlkampf ordentlich mitgemischt – und präsentierte sich schlanker, mit weißen Zähnen und vollem, braunem Haar.

Nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Stimmen am Montagabend kam Nello Musumeci, der neben Berlusconis Forza Italia auch von der ausländerfeindlichen Lega Nord und der Rechtspartei Fratelli d’Italia unterstützt wurde, auf 39,9 Prozent. Dass die Parteien auch auf nationaler Ebene gemeinsam antreten, gilt als wahrscheinlich.

Musumeci ist seit Jahren ein Vertrauter Berlusconis und hatte den Posten des Staatssekretärs im Arbeitsministerium bekleidet. Die drei Parteien, die Musumeci auf Sizilien unterstützen, denken derzeit über einen gemeinsamen Antritt auch bei den Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr nach. Gewählt wurden auf Sizilien insgesamt 70 Abgeordnete des Regionalparlaments. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,7 Prozent und damit unter den Erwartungen.

Trotz knapp verpasstem Wahlsieg hatte die Fünf-Sterne-Partei allen Grund zum Jubeln. Ihr Kandidat Giancarlo Cancelleri kam auf 34,7 Prozent. “Wir sind die einzig wahre starke politische Kraft des Landes”, schrieb Luigi Di Maio, der bei den Parlamentswahlen als Spitzenkandidat antritt, auf Facebook. Die Sizilien-Wahl sei der Beginn einer Welle, die die Partei auf bis zu 40 Prozent bringen könnte.

Abgestraft haben die Wähler die Sozialdemokraten: Für Fabrizio Micari stimmten nur 18,6 Prozent. Die Schlappe wird auch damit erklärt, dass die PD sich nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten verständigen konnte. Galietti zufolge kann damit gerechnet werden, dass sich die Spannungen in der Partei nach dem Wahl-Debakel noch verschärfen.

Wann Italien wählt, ist gut ein Jahr nach einem gescheiterten Verfassungsreferendum und dem Rücktritt von Renzi noch immer unklar. Die Wahlen müssen spätestens im Mai 2018 stattfinden. Ende Oktober wurde mit der Reform des Wahlrechts eine wichtige Hürde dafür genommen. Von der Sizilien-Wahl könne man nur begrenzt auf einen möglichen Ausgang der Parlamentswahlen schließen, sie sei aber ein “nützlicher Realitätscheck” gewesen, hieß es in einer Analyse von Barclays.

Sizilien gehört zu den ärmsten Regionen Italiens und hat kämpft mit vielen Problemen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist mit mehr als 57 Prozent erschreckend hoch. Die Infrastruktur ist schlecht, es gibt Probleme bei der Müllentsorgung, die Mafia mischt in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft mit. Viele, gerade junge Leute, suchen Perspektiven im Norden des Landes oder im Ausland. Die Insel steht aufgrund ihrer Nähe zu Afrika außerdem im Mittelpunkt der Flüchtlingskrise.

Musei del Tirolo: il Centro di documentazione Via Claudia Augusta

La Via Claudia Augusta, l’antica strada romana che dal Danubio portava alle pianure del Po e all’Adriatico attraversando l’intero Tirolo, rivive ora, dopo 2000 anni di storia, una nuova, fresca stagione. E’ diventata un ponte che unisce e mescola culture, ambienti, emozioni: un percorso-simbolo che attraversa territori dall’enorme varietà di paesaggio e di tradizioni, bellezze d’arte e specialità enogastronomiche, all’insegna di un turismo dal volto umano, giovane ed ecologicamente compatibile. Un itinerario che invita a lasciare a casa l’orologio, per vedere luoghi e paesaggi con un occhio nuovo, attento ai colori, alle sottili sfumature, ai profumi, al sapore della storia che intride qui ogni cosa.

170px-Via_claudia_augusta_bayernIl percorso inizia a Donauwörth, l’antica cittadina bavarese sulle rive del Danubio, raggiunge Augsburg, Füssen e Schwangau, per poi entrare in Tirolo: da Lech a Imst per il Fernpass, poi a Landeck, Nauders e, superato il Reschenpass, continua seguendo il corso dell’Adige fino a Trento per prendere poi la Valsugana. Raggiunto il Tesino lascia il Tirolo, transita per Lamon e Feltre, si immerge fra le Dolomiti del Bellunese per poi percorrere la pianura fino ad Altino.

Via-Claudia-Augusta-SäuleA questo tracciato stradale, un tempo asse di comunicazione importantissimo e ora rinato come percorso a tappe per camminatori o cicloturisti, è dedicato il Centro di documentazione di Fliess: proprio nel territorio comunale si possono trovare ancora dei tratti originali dell’antica via. Il Museo, creato nel 2000, è stato riaperto a maggio di quest’anno dopo una ristrutturazione. Oltre ai reperti sull’antica via, espone anche numerosi fondi archeologici ed interessanti manufatti, fra cui numerose monete e statue votive.

Qui i link di riferimento: per il centro di documentazione, ma anche  al sito della Via Claudia Augusta Altinate

APA (dpa)

Deutsche Grüne bei Klimapolitik kompromissbereit

“Mir ist klar, dass wir alleine nicht das Enddatum 2030 für die Zulassung von fossilen Verbrennungsmotoren durchsetzen werden können”, sagte Özdemir der “Stuttgarter Zeitung” und den “Stuttgarter Nachrichten”. Statt des konkreten Datums für den Ausstieg verlangen die Grünen nur noch “ein klares Bekenntnis, dass wir alles dafür tun, um die Fahrzeuge der Zukunft – vernetzt, automatisiert und emissionsfrei – zu bekommen”.

Als konkrete Schritte in diese Richtung nannte Özdemir Anreize beim Dienstwagenprivileg, ein Bonus-Malus-System zugunsten von Elektroautos bei der Kraftfahrzeugsteuer und die Erwartung, dass “die Gerichtsurteile zu den Stickoxidemissionen umgesetzt werden, damit wir die Städte sauberer bekommen”.

Die Grünen pochten bisher darauf, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr neu zuzulassen. Die CSU wiederum will keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem ein Enddatum festgehalten ist. Auch die FDP hält nichts von einem Verbot.

Die Sondierungen für eine Jamaika-Koalition gehen an diesem Dienstag in die entscheidende Phase. Bis Mitte November wollen die Unterhändler eine Vereinbarung zustande bringen, auf deren Basis dann Ende des Monats – nach einem Parteitag der Grünen am 25. November – Koalitionsverhandlungen beginnen sollen.

Die Spitzen von CDU, CSU, FDP und Grünen trafen sich am Montagabend gut viereinhalb Stunden im Kanzleramt, um die zweite Phase der Sondierungen vorzubereiten. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel wollte mit CSU-Chef Horst Seehofer, dem Grünen-Spitzenduo Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir sowie FDP-Chef Christian Lindner und FDP-Vize Wolfgang Kubicki jene Schwerpunkte festlegen, die während der Sondierung noch geklärt werden müssen. Über den Verlauf des Gesprächs wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Umwelt- und Klimapolitik gilt als ein zentraler Streitpunkt zwischen Union, FDP und Grünen. Die Grünen pochten bisher darauf, ab 2030 keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr neu zuzulassen. Die CSU wiederum will keinen Koalitionsvertrag unterschreiben, in dem ein Enddatum festgehalten ist. Auch die FDP hält nichts von einem Verbot.

Weiteres Konfliktpotenzial birgt die Kohlepolitik. Die Grünen forderten bisher, die 20 schmutzigsten Kraftwerke sofort abzuschalten und den kompletten Ausstieg bis 2030 zu vollziehen. Aber auch in diesem Punkt kommen nun Signale der Kompromissbereitschaft.

“Für uns kommt es nicht darauf an, ob das letzte Kohle-Kraftwerk 2030 oder 2032 vom Netz geht. Da sind wir pragmatisch. Entscheidend ist die CO2-Emissionsminderung”, sagte Parteivorsitzende Simone Peter der “Rheinischen Post” (Dienstag). “Uns geht es darum, dass die CO2-Emissionen 2020 um 40 Prozent unter dem Ausstoß von 1990 liegen und dass die Sektorziele für 2030 eingehalten werden, auch mit Blick auf die Paris-Ziele.”

FDP-Vize Wolfgang Kubicki versicherte, dass seine Partei die Klimaschutzziele für 2030 und 2050 nicht infrage stelle, aber bei den Zielen für 2020 momentan nicht sehe, wie sie zu erreichen seien. “Sie können schließlich nicht ganze Industriezweige abschalten und Fahrverbote aussprechen, das wäre für eine Industrienation wie Deutschland unvorstellbar. Wir sind nicht gewählt worden, um Hunderttausende Arbeitsplätze abzuschaffen”, sagte Kubicki der “Passauer Neuen Presse”.