Erstmals mehr Moslems an Pflichtschulen

In der Bundeshauptstadt Wien ist der Anteil von muslimischen Schülern an Pflichtschulen erstmals größer, als jener von Katholiken. Wie der Kurier berichtet, sind nur noch knapp 30.000 Schüler katholisch, während 32.000 dem islamischen Glauben angehören.

APA (dpa/Symbolbild)

Aufgrund dieses rasanten Anstiegs von Schülern islamischen Glaubens wird in Wien bereits laut darüber nachgedacht, den Religionsunterricht gänzlich abzuschaffen. Stattdessen sollte der Ethikunterricht eingeführt werden, wie dies bereits andere Schulen in Deutschland oder der Schweiz vorgemacht haben.

Bislang fehlen für eine flächendeckende Einführung des Fachs “Ethik” jedoch noch die finanziellen Mittel. Dennoch dürften die Umsetzung dieser Pläne nicht ganz so einfach werden. Das Konkordat mit dem Vatikan würde dies bisher noch verhindern.

Radikale Islam-Lehrer

Angedacht würde der Ethik-Unterricht allerdings auch wegen der zunehmenden Radikalisierung von Islamlehrern in Wien.

Laut einer Studie des Soziologen Mouhanad Khorchide lehnen 21 Prozent der Islamlehrer nämlich offen die Demokratie ab. 27 Prozent sprechen sich sogar gegen die Einhaltung der Menschenrechte aus.

In dieser Angelegenheit müsse der Staat reagieren, sind sich viele politische Parteien einig.

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