• Südtirol
  • Ius soli: „Vernunft hat gesiegt“

    Das Gesetz zur vorbehaltlosen Einbürgerung von Mitgranten wurde vorerst gestoppt. Südtirol Freiheitliche zeigen sich darüber erfreut.

    Foto: Facebook/Sea-Watch

    „Offensichtlich hat die Vernunft (vorerst) gesiegt. Der Widerstand der Bürger sowie der vernünftigen politischen Kräfte wie Freiheitliche und Lega Nord gegen die Verleihung der italienischen Staatsbürgerschaft an alle auf dem Staatsgebiet Geborenen hat Wirkung gezeigt. Im Windschatten der Kleinpartei von Außenminister Alfano wurde selbst die SVP gezwungen, ihre vorbehaltlose Zustimmung zu überdenken – denn das „Ius soli“ hätte nachhaltig negative Auswirkungen für Italien und insbesondere auch für Südtirol mit seinem sensiblen Volksgruppenverhältnis gehabt”, sagt der Obmann der Freiheitlichen, Andreas Leiter Reber.

    Eine unkontrollierte Einwanderung mit gleichzeitiger Einbürgerung habe es auch in den klassischen Einwanderungsländern auf dem amerikanischen Kontinent oder in Australien nur solange gegeben, bis diese Länder ihr Staatsgebiet erschlossen und zu einem modernen Industriestaat ausgebaut hätten.
    „Diese erfahrenen Einwanderungsländer haben längst erkannt, dass die Integration von neuen Einwanderern und die soziale Akzeptanz ihnen gegenüber nur dann aufrechterhalten werden kann, wenn sie eine streng selektive Einwanderungspolitik machen“, so der Blaue.

    „Das Verschenken der italienischen Staatsbürgerschaft in Zeiten der geöffneten Scheunentore ist keine Integration, sondern die Kapitulation vor einer unkontrollierten Masseneinwanderung! Wir Freiheitliche rufen einmal mehr dazu auf, die Außengrenzen endlich zu schützen und eine kontrollierte Asylpolitik zu betreiben die den wirklichen Kriegsflüchtlingen und politisch Verfolgten Schutz bietet und die Hilfsbedürftige in ihren Herkunftsländern unterstützt.” so Leiter Reber abschließend.

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