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  • Von Mietpreller bedroht: „Ti faccio veramente male“ – VIDEO

    So mancher Besitzer von Mietwohnungen kann wohl ein Lied davon singen: Mieter, die ihren Mietzins sporadisch unzuverlässig oder gar überhaupt nicht verrichten, aus den eigenen vier Wänden loszuwerden, gleicht häufig einem Ding der Unmöglichkeit. UT24 hat nun von einem Fall aus Schlanders erfahren, bei dem die Vermieter von den Mietprellern förmlich terrorisiert werden.

    Screenshot: Privat

    Stehen Mietzahlungen aus, gerät der Mieter immer wieder in Rückstand mit den vereinbarten Zahlungen oder behandelt er das Objekt nicht pfleglich, möchte mancher Vermieter seinen Mieter rausbekommen. Ein äußerst schwieriges und häufig auch nicht enden wollendes Unterfangen. So geschehen auch in dem unserer Redaktion geschilderten Schicksal einer Vermieterfamilie aus Schlanders.

    Gegen das Unrecht machtlos

    Der rumänisch-stämmige Mieter zahlt seit bereits vier Monaten keinen Cent mehr. Auch die acht Monate zuvor gab es bei den Zahlungen ständig Verzögerungen, teilweise mehrere Monate lang. Bis vor kurzem kassierte der häufig aggressiv auftretende Mann laut den Vermietern Mietzinsbeihilfe vom Land. Zahlreiche Ämtergänge bei Gemeinde, Polizei et cetera sowie die Vertretung durch einen Rechtsanwalt führten bisher zu nichts. Ein Gerichtstermin ist bereits vereinbart, dessen Ausgang allerdings ungewiss. Die Situation wird von den Opfern der Mietsünder als äußerst frustrierend beschrieben, da einem faktisch die Hände gebunden sind.

    Was für die Vermieter noch dazu kommt: Der Mann benützt die Wohnung nicht alleine. Seine Mutter wohnt gemeinsam mit ihrem rumänischen Lebensgefährten als Untermieter bei ihm, obwohl der Mietvertrag dies ausdrücklich untersagt.

    Psychoterror, Drohgebärden und Gewalt

    Seither versucht er, seine Vermieter mit massiven Drohgebärden einzuschüchtern. Die Betroffen sprachen gegenüber UT24 von einer „Terrorisierung“ durch den Italo-Rumänen. Er soll unter anderem damit gedroht haben, seinen blutrünstigen Rottweiler auf den Hofhund der Familie und auf diese selber loszulassen. Außerdem soll er die Besitzer seiner Wohnung ständig maßlos beschimpfen, so etwa als „faules Dreckvolk“ oder als „arbeitsscheues Gesindel“.

    Auf dem Video zu sehen: Der rumänische Mieter beschimpft den Südtiroler Wohnungseigner wüst und droht ihm mehrmals mit physischer Gewalt („Ti faccio veramente male!“ – zu Deutsch: „Ich tu dir ordentlich weh!“). Was vor der kurzen filmisch festgehaltenen Szene geschah: Der Hund des Vermieters wurde von dem pöbelnden Mann beiseite gestoßen, wodurch sich das Tier verletzte und zu bluten begann. Insgesamt soll die Auseinandersetzung über eine halbe Stunde lang gedauert haben.

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