• Südtirol
  • Bombenentschärfung in Freienfeld verlief ohne Zwischenfälle

    Die Entschärfung einer 500 Kilogramm schweren Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Freienfeld (Südtirol) ist am Sonntagvormittag ohne Zwischenfälle über die Bühne gegangen. 600 Personen hatten aus Sicherheitsgründen ihre Häuser verlassen müssen, der Verkehr über den Brenner war gesperrt. Um 8.40 Uhr – früher als erwartet – konnten die Verkehrswege aber wieder frei gegeben werden.

    Symbolbild: Boschian Bailo

    Die Fliegerbombe war laut Mitteilung des Landes Südtirol am 20. Juni im Eisack-Bachbett in der Gemeinde Freienfeld gefunden worden. Nach der Entfernung der Zünder und der Sicherung der Bombe am frühen Sonntagvormittag kurz nach 7.30 Uhr wurde das Kriegsrelikt unter Begleitschutz ins Pulverlager in Stilfes transportiert, wo es in einer Sandgrube kontrolliert gesprengt wird.

    Für den Einsatz wurden um etwa 6.30 Uhr sämtliche Straßen in der Umgebung geschlossen – darunter auch die Brennerautobahn (A22) zwischen Sterzing und Brixen sowie die Staatsstraße zwischen Freienfeld und Grasstein. Auch die Züge standen still, außerdem sperrten die Behörden den Strom und den Luftraum im betroffenen Gebiet. Um 8.00 Uhr wurde die A22 wieder geöffnet, anschließend auch die anderen Verkehrswege.

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