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  • Facebook löscht kritische Karikatur

    Facebook hat eine Karikatur zur sogenannten „Ehe für alle“ der deutschen Zeitschrift Junge Freiheit gesperrt. Die Karikatur habe gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen, wie das soziale Netzwerk mitteilt. Die Seite der JF ist daher nun ebenfalls für drei Tage gesperrt worden.

    APA (dpa)

    Die Sperre betraf eine Kampagnenseite, in der die Zeitschrift über Gender-Mainstreaming und die Frühsexualisierung von deutschen Schulkindern informiert. Dort ist am Dienstag ebenfalls eine Karikatur zu der sogenannten „Ehe für alle“ veröffentlicht worden.

    Darauf zu sehen ist ein homosexuelles Paar, welches vor dem Standesamt steht. Dahinter reihen sich weitere außergewöhnliche Formationen, die ebenfalls vom neuen Verständnis einer Eheschließung Gebrauch machen wollen. Als Bildunterschrift schreibt die Zeitung: „Wenn schon, denn schon …“.

    Doch die harmlose Karikatur scheint für Facebook wohl zu viel des Guten gewesen zu sein. „Offenbar darf man diese gesellschaftspolitische Entscheidung ausschließlich gut finden“, so JF-Chefredakteur Dieter Stein.

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    Die Karikatur, die bei Facebook unerwünscht ist – Foto: JUNGE FREIHEIT

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