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  • Sanitätsbetrieb: Aufbruch der Führungskräfte

    Mit einer ganztägigen Tagung wurde am heutigen Freitag der Führungskräftelehrgang des Südtiroler Sanitätsbetriebes abgeschlossen. Landesrätin Martha Stocker überreichten die Diplome an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

    • Foto: Südtiroler Sanitätsbetrieb
    • Foto: Südtiroler Sanitätsbetrieb

    Mehrmals haben sich im vergangenen Jahr die Führungskräfte des Südtiroler Sanitätsbetriebes aus den Bereichen Medizin, Pflege und Verwaltung zur Weiterbildung getroffen. Regelmäßige Fort- und Weiterbildung ist für Inhaber und Inhaberinnen von Führungspositionen gesetzlich verpflichtend. Dieser Pflicht kann auch durch den Besuch externer Weiterbildungsangebote nachgekommen werden.

    Der Südtiroler Sanitätsbetrieb hat sich im vergangenen Jahr dazu entschlossen, einen entsprechenden Führungskräftelehrgang intern anzubieten, dessen Inhalte konkret auf den Changemanagement-Prozess des Betriebes ausgerichtet wurden und diesen unterstützen sollten. Themenfelder des Lehrganges waren Wissensmanagement als Führungsaufgabe, Betreuungspfade und Zusammenarbeit, Abteilungen betriebsweit vernetzen sowie die Sanitätsreform. Konkrete Punkte, die behandelt wurden, waren Fortbildung, Motivation und Team Building, Wissensmanagement in und zwischen den Abteilungen oder die Frage, wie die Zusammenarbeit zwischen Generaldirektion, Koordinatoren und Primaren gestaltet werden könnte.

    Herrschte am Anfang des Lehrganges unter den rund 120 Teilnehmern noch etwas Skepsis ob des Wie und Was des gewählten Weges der Weiterbildung, darf nun am Ende gesagt werden: Es wächst zusammen, was zusammengehört. „Es ist tatsächlich während dieser Weiterbildungsreihe ein spürbares Gemeinschaftsgefühl über Abteilungs- und Bezirksgrenzen hinweg entstanden“, beschreibt einer der Teilnehmer seinen Eindruck. Und auch Generaldirektor Thomas Schael unterstrich in seinem einleitendem Statement das Gemeinsame: „In dieser Phase eines Umwälzungsprozesses, in der sich der Südtiroler Sanitätsbetrieb befindet, ist es wichtig, dass alle an einem Strang ziehen. Einige Vorschläge, die die Chefärzte und Führungskräfte des Betriebes erarbeiten haben, sind so detailliert ausgearbeitet, dass sie unmittelbar umgesetzt werden können.“ Der Generaldirektor beauftragte den Sanitätsdirektor die diesbezüglichen Beschlüsse für einige der nächsten Sitzungen vorzubereiten. Andere sollen in die Zielplanung 2018-2019 aufgenommen werden.

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