Archive for date: Januar 9th, 2017

Foto: Pixabay

Bruneck: Stalker erpresst Mann am Krankenbett

Der mutmaßliche Erpresser soll sein Opfer vermutlich zufällig ausgewählt haben. Er erpresste den Mann, indem er ihn in unregelmäßigen Abständen um kleinere Geldbeträge bat.

Doch als die Besuche immer häufiger wurden, brachte der betroffene Patient all seinen Mut zusammen und wandte sich an die Ordnungskräfte.

Der Patient, dessen Gesundheitszustand sich immer weiter verschlechterte, musste über ein Jahr lang zusätzlich zu seiner Krankheit mit Drohungen und Angstzuständen durch seinen Stalker leben.

Ordnungshüter beenden Erpressung

Nachdem die Ordnungshüter genügend Beweise gesammelt hatten und das Treiben zunächst aus der Ferne beobachteten, schlugen sie am Montagvormittag vor dem Brunecker Krankenhaus endlich zu.

Als sich der 50-jährige Kosovo-Albaner erneut Geld von seinem Opfer holen wollte, klickten für ihn die Handschellen. Dabei stellte sich heraus, dass der Verdächtige für die Beamten kein Unbekannter ist.

Der polizeibekannte Mann wurde in das Gefängnis von Bozen gebracht. Er muss sich nun vor Gericht wegen mehrfacher Erpressung und Stalking verantworten.

Symbolbild: UT24/ih

Bub stirbt nach Sturz in Naturns

Der 12-Jährige soll ersten Informationen zufolge in einem Wohnhaus in Staben über eine Treppe ins Erdgeschoss gegangen sein, als es passierte.

Unerwartet stürzte der Bub gegen 13.45 Uhr dort plötzlich durch das dünne Glasfenster der Treppe und verletzte sich dadurch schwer. Er soll dabei mit seinem ganzen Körper durch die Scheibe gebrochen sein.

Umgehend wurde das Weiße Kreuz alarmiert, welches den Buben reanimierte und in das Meraner Krankenhaus brachte. Doch die Ärzte konnten nichts mehr für den Jungen machen. Er erlag seinen schweren Verletzungen.

Ebenfalls im Einsatz stand der Notarzt, das Team des Rettungshubschrauber Pelikan, sowie die Ordnungskräfte.

APA (AFP)

Cristiano Ronaldo zum vierten Mal als Weltfußballer gekrönt

“2016 war das beste Jahr meiner Karriere. Es gab Zweifel, schwierige Momente, aber es hat sich gezeigt, dass wir weiter gut spielen”, erklärte Ronaldo. “Ich hatte keine Zweifel, dass wir viel gewinnen können.” Mit 34,54 Prozent der Stimmen verwies Ronaldo seinen Rivalen Lionel Messi (26,42 Prozent) deutlich auf den zweiten Platz. Griezmann, mit Frankreich immerhin im EM-Finale und mit Atletico Madrid Champions-League-Finalist, war mit 7,53 Prozent chancenlos.

Die Ehrung ist der letzte Beweis von Ronaldos Ausnahmestellung nach einem Jahr mit dem EM-Titelcoup sowie dem Gewinn der Champions League und Club-WM. Messi und die weiteren Profis des FC Barcelona fehlten mit Entschuldigungsschreiben ihres Clubs hingegen bei der Zeremonie in einem wenig glamourösen TV-Studio. Frankreichs EM-Liebling Griezmann blieb auf der Bühne nur die Rolle als Gratulant.

Mit seiner insgesamt achten großen individuellen Saison-Ehrung schloss Ronaldo zu Messi auf. “Persönlich war das der beste Moment in meiner Karriere”, schwärmte der 31-Jährige vom EM-Coup mit seiner Heimat. Vergessen sind vorerst die medialen Vorwürfe, mit Steuertricks mehrere Millionen Euro hinterzogen zu haben.

Mit dem vierten Weltfußballer-Titel hat Ronaldo seinen Coach Zinedine Zidane, der die Auszeichnung während seiner aktiven Karriere dreimal gewann, bereits überholt. Erst Mitte Dezember hatte Ronaldo zudem den Ballon d’Or der französischen Zeitung “France Football” erhalten. Erstmals seit fünf Jahren veranstaltete die FIFA die Kür zum Weltfußballer dieses Jahr wieder ohne die Zeitschrift. Dafür erfand der Weltverband den neuen Namen “The Best FIFA Football Awards” und ließ eine neue, silbernfarbene Trophäe kreieren.

Ronaldo schaffte selbstredend auch den Sprung in die Weltauswahl, gemeinsam mit vier weiteren Real-Spielern (Sergio Ramos, Marcelo, Luka Modric, Toni Kroos, Ronaldo). Vier weitere Akteure kommen vom FC Barcelona (Gerard Pique, Andres Iniesta, Messi, Luis Suarez). Zudem spielte Außenverteidiger Dani Alves vor seinem Wechsel zu Juventus Turin im Frühjahr noch bei Barca. Im Tor wurde mit Manuel Neuer den Kapitän des deutschen Nationalteams gewählt. ÖFB-Teamstar David Alaba, der den Sprung in die 55 Kicker zählende Vorauswahl geschafft hatte, waren nur Außenseiterchancen eingeräumt worden.

Zum Trainer des Jahres wurde nach dem sensationellen Titelgewinn in der englischen Premier League mit Abstiegskandidat Leicester City von Christian Fuchs Claudio Ranieri gewählt. Er setzte sich vor Reals Zidane und Portugals Europameister-Coach Fernando Santos durch. “Ich werde hier verrückt”, sagte der Italiener überwältigt. “Was für ein verrücktes Jahr.”

Der Titel der Weltfußballerin ging wie schon im Vorjahr und damit zum zweiten Mal an die Amerikanerin Carli Lloyd, als Trainerin des Jahres wurde bereits zum dritten Mal die Deutsche Silvia Neid geehrt. Bei der Weltfußballer-Wahl waren zu gleichen Teilen die Stimmen der Spielführer und Cheftrainer von Nationalteams, einer ausgewählten Gruppe von Medienvertretern sowie erstmals auch Fans ausschlaggebend.

Den neuen FIFA-Fan-Award bestimmten hingegen die Fußball-Anhänger nach einer Vornominierung durch eine Jury alleine. Die Fans von Borussia Dortmund erhielten die Auszeichnung gemeinsam mit den Anhängern des FC Liverpool. Die FIFA ehrte damit das Verhalten der Zuschauer beider Clubs beim Europa-League-Viertelfinale an der Anfield Road im vergangenen Jahr. In Erinnerung an die 96 Todesopfer der Hillsborough-Tragödie im Jahr 1989 hatten Fans beider Clubs die Hymne “You’ll never walk alone” angestimmt.

Wilson Urlaub / pixelio.de

Sechs Tote in Haus in Dänemark gefunden

Gegen Mittag seien dort nach einem Hinweis zwei Erwachsene und vier Kinder gefunden worden, teilte die Polizei in Ostjütland per Pressemitteilung mit.

Weitere Angaben zu dem Fund südwestlich der Stadt Randers machten die Ermittler zunächst nicht. Medien zufolge soll es sich um eine Bluttat innerhalb einer Familie handeln.

apa

Due delle foto pervenute alla polizia

Innsbruck: Zwei verdächtige Sex-Täter gesucht

Die Polizei hat in einer Presseaussendung die Bilder von zwei weiteren Verdächtigen aus der Innsbrucker Silvesternacht öffentlich gemacht.

Die Männer stehen im dringenden Tatverdacht auf dem Innsbrucker Marktplatz Frauen gezielt sexuell belästigt und begrabscht zu haben (UT24 berichtete).

Wer hat Hinweise?

Die ermittelnden Beamten des Stadtpolizeikommandos Innsbruck bitten anhand der Bilder um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer glaubt die beiden Männer und/oder deren aktuellen Aufenthaltsort zu kennen, wird dringend darum gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Polizeikräfte nehmen sämtliche Auskünfte unter der Telefonnummer +43/(0)59133 75 3333 entgegen.

Foto: Pixabay

Vorsichtsmaßnahmen gegen Geflügelpest verschärft

Die Tierseuche kann alle Arten von Geflügel betreffen, Erkrankungsfälle von Menschen mit H5N8 sind weltweit keine bekannt.

Zu den Vorsorgemaßnahmen gegen die Tierseuche gehört insbesondere die „Stallpflicht“. Geflügel muss entweder in geschlossenen oder zumindest überdachten Haltungseinrichtungen untergebracht sein.

Die Tiere dürfen nicht mit Wasser aus Sammelbecken für Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem Wildvögel Kontakt gehabt haben könnten.

Besonderes Augenmerk auf Gesundheit 

Die Reinigung und Desinfektion von Beförderungsmitteln, Ladeplätzen und Gerätschaften hat mit besonderer Sorgfalt zu erfolgen.

Außerdem sollen die Tierhalter besonderes Augenmerk auf die Gesundheit der Bestände legen und bei Auffälligkeiten den betreuenden Tierarzt verständigen. Die Vorsichtsmaßnahmen gelten für alle Geflügelhalter, auch für die nichtkommerzielle Kleinhaltung.

Seit November des vergangenen Jahres breitet sich die Geflügelpest (H5N8) in ganz Europa aus. Insgesamt sind bereits 18 Staaten in Europa betroffen.

APA (dpa/Archiv)

Ex-“Tatort”-Kommissar Dietz-Werner Steck 80-jährig gestorben

Steck war immer gerne Bienzle. Er kokettiert fast ein bisschen damit, ein südwestdeutscher Brummbär zu sein. Auch Jahre nach seinem Ausstieg aus dem “Tatort” wird er immer noch mit seinem Seriennamen angeredet. Eine so beliebte Figur aus der Heimat gibt der Schwabe nun mal nicht gern her, sagt Steck.

Seine “Tatort”-Nachfolger Lannert und Bootz, gespielt von Richy Müller und Felix Klare, hätten “keinen Lokalkolorit” mehr, kritisiert der Schwabe einmal. “Sie könnten auch in Hamburg ermitteln. Schade, dass es so austauschbar geworden ist”, so Steck.

Und in der Tat ist der heutige Stuttgart-“Tatort” weitgehend dialektfrei. Das Lokale tragen Nebenrollen in die Sendungen. Nicht wenige “Tatort”-Fans trauern ihrem charakterstarken Bienzle wohl nach, der wegen seiner Art und seines Trenchcoats mit dem amerikanischen Kultermittler “Columbo” (Peter Falk) verglichen wurde.

Dietz-Werner Steck wird am 30. Juli 1936 in Waiblingen bei Stuttgart geboren, seine Schauspielausbildung absolviert er Anfang der 1960er-Jahre an der Staatlichen Hochschule in Stuttgart. 30 Jahre lang ist er Ensemblemitglied beim Württembergischen Staatstheater. Hinzu kommen diverse Rollen in Fernsehfilmen wie “In Sachen Kaminski” oder in Serien wie “Laible und Frisch”. Für den SWR steht er bis ins Alter vor der Kamera, zuletzt 2012 in “Die Kirche bleibt im Dorf”.

“Wir haben mit Dietz-Werner Steck einen großartigen Schauspieler und ein schwäbisches Original verloren”, schreibt SWR-Intendant Peter Boudgoust am Montag. Nie habe sich Steck gesperrt, etwas zu spielen oder zu sprechen, lobt ihn Autor und Bienzle-Erfinder Felix Huby einmal. “Mit ihm zu arbeiten war sehr angenehm.”

Auf seine Heimat ließ Steck zeit seines Lebens nichts kommen: Zu seinen Lieblingsgerichten gehörten folgerichtig Gaisburger Marsch, Linsen mit Spätzle und Maultaschen – vor allem, wenn seine “ganz prima Frau” sie kochte. Sein Lieblingsort in Deutschland war der Bodensee, an den Schwaben schätzte er die Ehrlichkeit.

Mit ihrem Mann habe sie viel Glück gehabt und viele schöne Dinge erlebt, sagt Ehefrau Hanna Steck im Sommer 2016 in Interviews zum 80. Geburtstag ihres Mannes. Solche Erinnerungen könnten stark machen. “Sie lassen einen besser ertragen, was man heute durchleiden muss.” Über den Gesundheitszustand ihres Mannes redete sie zuletzt nicht.

APA (Archiv)

Steigende Geburten durch Asylwerber in Südtirol

„Bis zum Stichtag des 30. Novembers 2016 wurden insgesamt 15 Geburten von Asylwerbern in Südtirol registriert, während im gesamten Jahr 2015 zwölf Geburten verzeichnet wurden. Die geborenen Kinder erhalten nach dem Grundsatz des ‚ius sanguinis‘ die italienische Staatsbürgerschaft allerdings nur, wenn bereits ein Elternteil die italienische Staatsbürgerschaft vorweisen kann“, heißt es in der Beantwortung einer Landtagsanfrage.

Falls mit der Frage Auswirkung der Elternschaft auf das Asylverfahren die höhere oder niedrigere Wahrscheinlichkeit einer positiven Entscheidung gemeint ist, ist festzuhalten, dass:

  • die minderjährigen Kinder der Rechtsposition der Eltern nachfolgen
  • die Entscheidung zur jeweiligen Situation der Eltern ist eine Einzelfallprüfung und wird wie bei allen anderen Entscheidungen auf Grund der vorgebrachten Fluchtgründe getroffen.

„Die weitere Entwicklung und die Auswirkungen auf die Asylverfahren wird weiter zu beobachten sein“, so Oberhofer abschließend.

APA/Webpic

Beim Kochen eingeschlafen: Feuer ausgebrochen

Der Wohnungsinhaber, ein 40-jähriger Türke, und seine 23-jährige Bekannte dürften während des Kochens kurz eingeschlafen sein und dabei die noch eingeschaltete Herdplatte vergessen haben.

Die Rauchentwicklung konnte rasch durch die Innsbrucker Berufsfeuerwehr unter Kontrolle gebracht werden.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

APA (Archiv)

Silvesterübergriffe in Innsbruck: Täter ausgeforscht

Möglicherweise waren noch zwei weitere Männer an den Taten beteiligt. Ihre Identität war aber vorerst noch unbekannt. Die mutmaßlichen Täter sollen auf freiem Fuß angezeigt werden. Ein Angestellter einer Sicherheitsfirma in einer Flüchtlingsunterkunft habe einen der Verdächtigen auf einem Foto erkannt und ihn auch namentlich nennen können, erklärte Ermittlungsleiter Ernst Kranebitter. Dadurch konnten schließlich auch die weiteren fünf mutmaßlichen Täter ausgeforscht werden.

Einer der Beschuldigten zeige sich geständig, alle anderen würden die Taten abstreiten. “Sie rechtfertigen sich damit, sich nicht erinnern zu können”, sagte Kirchler. Alle Verdächtigen seien im Zusammenhang mit einem Asylverfahren in Österreich, würden sich jedoch in unterschiedlichen Phasen befinden.

Die jungen Männer hätten sich zu Silvester in Innsbruck getroffen, um hier zu feiern. “Sie sind aber nur teilweise gemeinsam angereist”, teilte der Stadtpolizeikommandant mit. Es deute jedoch nichts darauf hin, dass die Afghanen die Belästigungen bereits im Vorfeld geplant hatten.

In der Silvesternacht war es in Innsbruck im Bereich des Marktplatzes zu sexuellen Übergriffen gekommen. Insgesamt hatten sich in den darauffolgenden Tagen 18 Frauen gemeldet, die angaben, im dichten Gedränge vor der Bühne am Marktplatz und am Herzog-Otto-Ufer angetanzt und unsittlich berührt worden zu sein.

APA (Archiv)

Opfer von Kindesmissbrauch mit Datenbank identifiziert

Mit Hilfe der 2009 eingeführten Datenbank können kinderpornografische Videos und Fotos analysiert werden, die unter anderem im Internet verbreitet werden. Mit einer speziellen Software versuchen die Interpol-Experten, anhand von Bild- und Tonmerkmalen Hinweise auf die Identität von Tätern und Opfern zu finden.

Interpol fungiert als Netzwerk nationaler Ermittlungsbehörden. Die Organisation hat ihren Sitz in Frankreich. Inzwischen haben 49 der 190 Mitgliedsländer von Interpol Zugriff auf die Datenbank. Darunter sind neben Deutschland und Frankreich unter anderem auch die USA, Russland und die Türkei.

So sei es zum Beispiel der britischen Polizei gelungen, einen Täter innerhalb von zehn Stunden nach Eingabe der Bilder in die Datenbank zu identifizieren, erklärte Interpol. Die Opfer des Kindesmissbrauchs sind in manchen Fällen erst einige Tage alt.

Eine Interpol-Expertin sagte, die Täter gehörten in 95 Prozent der Fälle zum Umfeld des Kindes. Manchmal gelinge es, die Opfer innerhalb von 24 Stunden aufzuspüren, betonte die Französin, die anonym bleiben will. In vielen Fällen kämen die Ermittler den Tätern aber nicht auf die Spur.

Gerstgrasser und Gamper bitten um Verzeihung - Foto: Pradit Rodkerd

„Wir waren sehr betrunken“ – VIDEO

Die beiden Naturnser Ian Gerstgrasser und Tobias Gamper haben alkoholisiert in der Stadt Krabi mehrere Fahne heruntergerissen, was vom Gesetz in Thailand als eine äußerst beleidigende und respektlose Geste verstanden wird.

Dementsprechend groß war die Aufregung, welche quer durch ganz Thailand ging, nachdem die Aufnahmen der Überwachungskamera durch die lokalen Medien veröffentlicht wurden.

„Es tut uns wirklich leid“

In einer öffentlichen Videobotschaft, welche von der thailändischen Polizei aufgezeichnet wurde, entschuldigen sich die Südtiroler bei den Thailändern für ihre Tat.

Sie seien sehr betrunken gewesen und sich nicht über das Ausmaß ihrer Tat bewusst gewesen, so Gerstgrasser. Ebenso unterstreicht er, dass die Zerstörung der Fahnen keinesfalls damit zu tun gehabt habe, dass die beiden Männer Thailand hassen würden.

Von lokalen Medien wurde die Zerstörung der Fahnen als ein Symbol des Hasses gegenüber Thailand und seinen Menschen aufgefasst.

Den beiden Naturnsern droht nun eine Haftstrafe in der Höhe von zwei bis drei Jahren.

APA (Neubauer)

Hammerschmid will Grundkonsens bei Schulautonomie

Im Rahmen des Autonomie-Pakets sollen die ersten Standorte mit dem Schuljahr 2017/18 starten. Danach sollen Schulen ihre Erfahrung via “Peer-Learning-System” an andere Standorte weitergeben, erklärte Hammerschmid.

Es handle sich um ein “Möglichkeitspaket”, das u.a. Pädagogen neue Möglichkeiten für themen- und projektspezifischen Unterricht geben solle, betonte die Bildungsministerin. Zudem sollen Schulstandorte selbst über die Dauer einer Unterrichtseinheit bestimmen und sich mehrere Schulen aus einer Region zu Clustern zusammenschließen können. Insgesamt betrifft das Paket laut Hammerschmid 32 Gesetze und 400 Verordnungen.

In puncto Digitalisierung sollen Kindern und Jugendlichen künftig in der Schule digitale Kompetenzen vermittelt werden. Es gehe um den Umgang mit Wissen und Content im Internet, um Themen wie Cybermobbing und Hasspostings, so die Ministerin. Schüler sollen mit Handwerkszeug für kritisches Hinterfragen und ethische Reflexion ausgestattet werden, erklärte Hammerschmid, die Ende Jänner eine Gesamtstrategie zur Digitalisierung ab der Volksschule präsentieren will. Dabei gehe es auch um Infrastruktur, Lernmaterialien und Fort- und Weiterbildung von Pädagogen.

Beim Ausbau der Ganztagsschulen gehe es nun an die Umsetzung, so Hammerschmid. Der Nationalrat hat im Dezember eine Förderung von insgesamt 750 Millionen Euro ab dem Schuljahr 2017/18 bis 2024/25 beschlossen. Wichtig sei die “qualitätsvolle Gestaltung” des Angebots – in Form von Nachmittagsbetreuung oder der Verschränkung von Unterricht, Lern-, Ruhe- und Freizeitphasen.

Es sei Ziel, dass in Niederösterreich flächendeckend beide Formen angeboten werden, so dass Eltern Wahlfreiheit haben, sagte Matthias Stadler, Landesvorsitzender der SP NÖ und Bürgermeister von St. Pölten. Ganztagsschulen hätten sich international bewährt, “ich halte viel vom Konzept der verschränkten Form”, so Stadler.

APA

Altach startet Vorbereitung mit neuem Trainer-Gespann

Fuhrmann war zuletzt als Co-Trainer beim Erste-Liga-Club SC Wiener Neustadt unter Vertrag. “Ich freue mich über die neue Aufgabe und die Möglichkeit, beim Tabellenführer der Bundesliga meinen nächsten Karriereschritt zu machen”, wurde der 34-Jährige in einer Club-Aussendung am Montagvormittag zitiert. “Fuhrmann passt mit seinem Gesamtpaket sehr gut in den bestehenden Betreuerstab und komplettiert das junge Trainerteam”, betonte Altachs Sportdirektor Georg Zellhofer.

Mit der Verpflichtung von Fuhrmann sind die Rollen im Altacher Betreuerteam wieder klar verteilt. Werner Grabherr, der ab Mitte November interimistisch für den von Rapid abgeworbenen Cheftrainer Damir Canadi übernommen hatte, ist nun wieder zweiter Co-Trainer. Auch Sebastian Brandner als Tormanntrainer und Martin Hämmerle als Athletiktrainer kehren wieder in ihre gewohnten Aufgabenbereiche zurück.

Bei den Leistungstests am Montag im Olympiazentrum Dornbirn fehlte Dimitri Oberlin, der mit neun Liga-Treffern und vier Torvorlagen gewichtigen Anteil an Altachs Höhenflug im Herbst hatte. Titelverteidiger Red Bull Salzburg, der zwei Punkte hinter dem “Ländle-Club” auf Platz zwei liegt, nutzte jedoch eine Klausel im Leihvertrag und holte den 19-jährigen Stürmer in der Winterpause zurück.

Es steht aber noch nicht fest, wo Oberlin im Frühjahr spielen wird. Altach hat deshalb noch Hoffnung, dass der Schweizer weiterhin auf Leihbasis für den “Winterkönig” auflaufen darf. Zellhofer will von Salzburg diesbezüglich “bis 20. Jänner Bescheid wissen”. An diesem Tag beginnt das Trainingslager der Altacher in Alicante, wo Neo-Trainer Scherb dann bis 27. Jänner an taktischen und technischen Feinheiten seiner Mannschaft feilen möchte.

Bis dorthin wird vorwiegend in körperlicher Hinsicht gearbeitet, außerdem stehen Gespräche mit den Spielern im Mittelpunkt. Das erste Pflichtspiel im Jahr 2017 bestreitet Altach am 11. Februar bei der Admira. Das Ziel der Vorarlberger lautet, möglichst lange vorne mitzuspielen und nach 2015 zum zweiten Mal den Sprung in den Europacup zu schaffen. “Wir sind die Gejagten”, weiß der 31-jährige Kapitän Philipp Netzer um die neue Rolle von Altach zum Start der Frühjahrsmeisterschaft in einem Monat.

APA (Pfarrhofer)

Arbeitslosengeld 2016 öfter wegen Jobverweigerung gesperrt

16 Prozent der Sperren (2015: 14 Prozent) betrafen die eigentlichen Missbrauchsfälle, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montag mit. Gleichzeitig stieg aber auch die Zahl der Arbeitslosen um 9.775 auf 960.701 Personen.

“Konkreter Hintergrund der höheren Zahl an Sperren wegen Verweigerung der Arbeitsaufnahme im Vorjahr ist vor allem die Tatsache, dass wir deutlich mehr offene Stellen haben und damit auch mehr Vermittlungsvorschläge machen können”, so AMS-Vorstand Johannes Kopf.

16.557-mal (+16 Prozent) wurde das Arbeitslosengeld gesperrt, weil die AMS-Kunden den angebotenen Job oder eine Schulungsmaßnahme verweigert oder vereitelt haben. In einem solchen Fall wird das Arbeitslosengeld bzw. die Notstandshilfe für sechs Wochen, im Wiederholungsfall für acht Wochen gesperrt.

Bei gänzlicher Arbeitsunwilligkeit kann das Geld auch ganz gestrichen werden, das kam aber nur in 236 Fällen (+5 Prozent) vor.

Das Gros der Sanktionen (56 Prozent) wurde wegen versäumter Kontrolltermine verhängt. 58.270-mal (-1 Prozent) blieben Jobsuchende im Vorjahr einem vereinbarten AMS-Termin unentschuldigt fern. In solchen Fällen kann das Arbeitslosengeld bis zur neuerlichen Kontaktaufnahme – meist wenige Tage – vorübergehend gestrichen werden.

28 Prozent der Sperren betrafen die Wartefrist bei Selbstkündigung. Wer seinen Job selbst kündigt, bekommt die ersten vier Wochen kein Arbeitslosengeld. Das traf im Vorjahr 28.741 Personen (-2 Prozent).

Noch mehr Sanktionen als 2016 hatte es im Jahr 2011 (104.000) gegeben. 2012 wurden dann nur mehr 98.900 Sperren verhängt, 2014 dann wieder 101.000 und 2015 rund 102.000.

  • Ian Gerstgrasser und Tobias Gamper bitten um Verzeihung - Foto: Pradit Rodkerd/Facebook
  • Die thailändische Polizei posiert mit den verhafteten Südtirolern - Foto: Pradit Rodkerd/Facebook

Zwei Südtiroler in Thailand verhaftet

Bei den beiden Touristen aus Südtirol, welche von der thailändischen Polizei verhaftet wurden, handelt es sich um Ian Gerstgrasser und Tobias Gamper aus Naturns.

Der schwere Vorwurf lautet auf Schmähung der thailändischen Nationalflagge. Die beiden jungen Männer haben alkoholisiert in der Stadt Krabi mehrere Fahnen heruntergerissen, was vom Gesetz in Thailand als eine äußerst beleidigende und respektlose Geste verstanden wird.

Im Internet aufgetaucht sind bereits zwei Videos ihrer Tat. Darauf zu sehen sind die Aufnahmen der Überwachungskamera, auf denen Gerstgrasser und Gamper die Fahnen herunterreißen. Die Tat soll am Samstagabend gegen 3.30 Uhr geschehen sein.

Südtirolern droht Gefängnis

In Thailand hat der Fall für große Empörung bei der einheimischen Bevölkerung gesorgt.

Aus diesem Grund hat die Polizei die beiden Verhafteten dazu verpflichtet, sich in einem öffentlichen Video bei der thailändischen Bevölkerung für ihre Tat zu entschuldigen. Dabei knien die jungen Männer vor der Kamera und bitten um Verzeihung  (hier geht es zum Video).

Nun droht den beiden Naturnser eine hohe Strafe. Für die Zerstörung einer Nationalflagge ist im Normalfall eine Gefängnisstrafe von zwei bis drei Jahren vorgesehen. Wie es nun mit den beiden Männern weitergeht, ist noch unklar.

APA (AFP/Getty)

Video von tödlichen Schüssen in Fort Lauderdale

Dann zieht er plötzlich eine halbautomatische Waffe und eröffnet das Feuer. Bei dem Vorfall wurden am Freitag fünf Menschen getötet und sechs weitere verletzt. Der Schütze, ein Irakkriegs-Veteran, muss nun womöglich mit der Todesstrafe rechnen. Die Staatsanwaltschaft leitete am Samstag ein Strafverfahren gegen den 26-jährigen Esteban Santiago ein. Ihm wird Waffengewalt und eine Gewalttat an einem Flughafen zur Last gelegt. Am Montag sollte er erstmals einem Richter vorgeführt werden.

Der Verdächtige, der mit einem Flieger aus Alaska gekommen war, gab im Verhör an, er habe den Angriff geplant. Laut FBI-Ermittlern feuerte er gezielt auf die Köpfe der Opfer. Die US-Bundespolizei wollte ein terroristisches Motiv noch nicht ausschließen.

“TMZ” machte keine Angaben dazu, wie die Redaktion in den Besitz des Videos gelangt war. Die veröffentlichten etwa 20 Sekunden langen Auszüge zeigen die Momente bis zum ersten Schuss.

Nach Angaben seiner Familie litt der Schütze, der von April 2010 bis Februar 2011 als US-Soldat im Irak stationiert war, unter psychischen Problemen. Anfang November suchte er laut Behörden ein FBI-Büro in Anchorage in Alaska auf und beklagte sich, dass US-Geheimdienste seinen Geist kontrollieren würden und er auf diesem Wege gezwungen werde, Videos der Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) anzuschauen. Die örtliche Polizeiwache am Wohnort Santiagos sei daraufhin informiert und der Mann sei psychisch untersucht worden.

LAbg. GR Rudi Federspiel und Landesparteiobmann LAbg. Mag. Markus Abwerzger vor dem Grenzübergang in Sillian. - Foto: FPÖ

„Tiroler Regierung hat kapituliert“

„Wenn nicht die wichtigen Themen angegangen werden, und nicht einmal auf der Agenda stehen, dann ist dies mehr als signifikant“, so Federspiel und Abwerzger.

Für beide müssten Themen wie die Mindestsicherung, die Stärkung des Tourismusstandortes, die Novelle des Landespolizeigesetzes und der Kampf gegen den Zweitwohnsitzmissbrauch oberste Priorität haben. Es brauche primär eine Novelle der Mindestsicherung und dazu eine österreichweit einheitliche Regelung, fordert der FPÖ-Landesparteiobmann.

„Stillstand des Landespolizeigesetzes“

Federspiel verweist auf den Stillstand beim Landespolizeigesetz: „Weder die organisierte Bettelei noch die Thematik der illegalen Prostitution werden angegangen, da die Grünen in der Regierung sich querlegen“, erläutert der Klubobmann.

Beide erinnern daran, dass auch die Frage des sektoralen Fahrverbotes angegangen werden müsse. Denn wie sich herausgestellt habe, sei die derzeitige Verordnung vollkommen ineffizient, so die Tiroler Freiheitlichen abschließend.

APA (Archiv)

Gangbetten – Wiener Gesundheitsstadträtin lässt prüfen

Die Grippewelle sei heuer ungewöhnlich früh und heftig eingetreten, betonte Wehsely: “In allen Bereichen werden absolute Spitzenleistungen erzielt, die diese angespannte Situation mit Professionalität bewältigen.” Dass Mitarbeiter nun “angepatzt” würden, dagegen wehre sie sich mit Nachdruck. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass die angespannte Situation “nicht zu verleugnen” und eine Überprüfung der jeweiligen Abläufe bereits angeordnet worden sei: “Das Bettenmanagement wird in den einzelnen Häusern vorgenommen. Ich habe die Generaldirektion bereits veranlasst, hier die Berichte aus jedem Haus anzufordern, die sorgfältig geprüft werden.”

“Warum die entwickelten Prozedere in einzelnen Bereichen besser und in anderen schlechter funktionieren, wird analysiert und bereinigt”, versprach Wehsely. Klar sei jedoch auch, dass die Spitalsambulanzen entlastet werden müssten – und dies nur mit einer besseren Einbindung des niedergelassenen Bereichs funktionieren werde.

“Gangbetten sind ein unerträglicher Zustand und es werden vielfältige Maßnahmen gesetzt, diesen zu beenden”, beteuerte die Ressortchefin. Möglich seien etwa das Öffnen und interdisziplinäre Besetzen von Abteilungen oder das Rückholen von Mitarbeiter aus dem Urlaub.

Die jüngsten Vorwürfe werden auch von der Volksanwaltschaft unter die Lupe genommen. Sie hat am Sonntag angekündigt, Anzahl und Belegsdauer von Gangbetten zu untersuchen.

Symbolfoto: © Konstantin Gastmann / pixelio.de

Tiroler Jungunternehmer mit positiver Grundstimmung

Zum Jahresbeginn holt die Junge Wirtschaft (JW) die aktuelle Stimmungslage der Österreichischen Jungunternehmer zur konjunkturellen Entwicklung ein. 1.060 Jungunternehmer wurden österreichweit befragt: „Tirols Jungunternehmer sind ein wichtiger Zukunftsfaktor, jedoch ist unter den Befragten nur verhaltene Aufbruchsstimmung zu vernehmen“, erklärt Clemens Plank, Vorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol.

Die Jungunternehmer haben Optimismus in Bezug auf das eigene Unternehmen, für die Gesamtwirtschaft sehen sie jedoch schwarz: „Gerade im Westen sind wir im Vergleich zum Osten sehr pessimistisch eingestellt, was die wirtschaftliche Lage angeht. Dennoch sind positive Tendenzen zu vernehmen. So plant rund ein Drittel (32 Prozent) der Tiroler Jungunternehmer in den nächsten Monaten einen Mitarbeiter aufzunehmen“, so Plank.

Gegenwärtig rechnen 68 Prozent der Neo-Gründer mit einer konstant bleibenden Ertragslage, das sind um sieben Prozent mehr als im Österreich-Vergleich: „Die positive Entwicklung beim Sparverhalten der Kunden schlägt sich zum Teil auch in der Kostensituation nieder. Dennoch sind junge Selbstständige nach wie vor stark durch Abgaben und Steuern belastet.“ Auch bei den Kosten rechnet rund die Hälfte der Tiroler Jungunternehmer mit einer Konstante im Wirtschaftsjahr 2017, 19 Prozent der Befragten sogar mit einer Verbesserung.

Dreiviertel wird Investionen verringern

In Bezug auf die Investitionen ist die Stimmung bei den Tiroler Jungunternehmern allerdings noch etwas verhalten. Knapp ein Drittel der Befragten wird im kommenden Jahr die Investitionsaktivitäten verringern: „Jungunternehmer brauchen Maßnahmen, die ihnen bei der Entwicklung ihres Unternehmens helfen. Mögliche Reformen für Anreize um mehr Mitarbeiter aufzunehmen sowie in die Wirtschaft zu investieren gäbe es aus Sicht der Jungunternehmer genug“, stellt der Tiroler Landesvorsitzende Plank klar.

„Es ist wichtig, Impulse zu setzen. Ein Beispiel ist die jetzt in Kraft tretende Investitionszuwachsprämie. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass junge Selbstständige nach wie vor die Optimismus-Tankstellen der Wirtschaft sind. Von einer Euphorie-Welle kann jedoch noch bei weitem nicht gesprochen werden. Es liegt jetzt an der Regierung, diesen Aufschwung mit Reformen endlich in Schwung zu bringen.“

Senkung von Lohnnebenkosten gefordert

Unter dem Titel „#3FuerAlle“ fordert die Junge Wirtschaft Tirol die Senkung der Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter in den ersten drei Beschäftigungsjahren – für alle Gründer. „Ein Zweiklassen-Unternehmertum lehnen wir entschieden ab, denn jedes neu gegründete Unternehmen schafft wichtige Arbeitsplätze. Eine Unterscheidung zwischen innovativen Start Ups und allen anderen Selbstständigen ist nicht verständlich“, so Plank.

Im Rahmen der Digitalisierung spielt die Bildung und der Aufbau von digitalen Kompetenzen eine Schlüsselrolle für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort Tirol: „Um den internationalen Anschluss nicht zu verlieren, haben wir beim Ausbau der digitalen Infrastruktur noch einiges zu tun. Auch im Bildungsbereich müssen wir künftig offensiver sein und besonderes auf die digitalen Kompetenzen der Tiroler abzielen“, fordert der JW-Obmann abschließend.

APA (Archiv/dpa)

Weiterer Schlag gegen Schlepper in Deutschland und Italien

Bei der Organisation handelt es sich laut einer Aussendung der europäischen Polizeiagentur Europol vom Montag um einen hauptsächlich slowenischen Schlepperring, der syrische Flüchtlinge über Ungarn und Österreich nach Deutschland schleuste. Die Gruppe soll zumindest 29 Flüchtlinge in zwölf Fahrten seit Juni 2016 geschleppt und dafür pro Person 500 bis 1.000 Euro kassiert haben.

Laut Europol und Bundeskriminalamt stehen die nun Festgenommenen in enger Verbindung mit einem im vergangenen November ausgehobenen, vor allem von Wien aus operierendem Schmugglernetzwerk. Bei der “Operation Lungo” genannten Aktion wurden am 9. November 2016 in Österreich und Deutschland 13 Personen von Ermittlern des Wiener Landeskriminalamtes und des Bundeskriminalamtes festgenommen.

Die im November zerschlagene Schlepperorganisation hatte sich darauf spezialisiert, irakische, syrische und türkische Staatsangehörige von der Türkei über die unterschiedlichsten Routen nach Österreich und weiter nach Deutschland zu bringen. Für die jeweiligen Schleppungen wurden Summen zwischen 5.000 und 6.000 Euro verlangt.

APA (Fohringer)

In Ostösterreich ist weiter Zittern angesagt

Die tiefsten Temperaturen der vergangenen 24 Stunden wurden laut ZAMG mit minus 20,4 Grad auf dem Brunnenkogel in Tirol auf einer Seehöhe von 3.437 Metern registriert. Danach folgen der Sonnblick in Salzburg mit minus 18,2 Grad und der Pitztaler Gletscher in Tirol mit minus 18 Grad. Unterhalb einer Seehöhe von 1.000 Metern war Laa an der Thaya in Niederösterreich mit minus 15,3 Grad der kälteste Platz im Land.

In den nächsten Tagen bleibt es sehr kalt. In der Osthälfte Österreichs kommt auch mäßiger Wind – in Niederösterreich mit Spitzen zwischen 40 und 50 km/h – dazu, der das subjektive Kälteempfinden deutlich beeinflusst. So werden aus einer gemessenen Temperatur von minus fünf bis minus sechs Grad, mit denen etwa am Mittwoch in Wien gerechnet wird, gefühlte minus 13 bis minus 15 Grad. Im Westen des Landes wird es hingegen wesentlich milder, dort pendeln sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt ein. Ab Mittwoch kann es in den westlichen Bundesländern zu Glatteis kommen, ab Donnerstag sollte man im Osten auf rutschige Straßen achten.

Von einem historischen Kälterekord sind die Temperaturen der letzten Tage allerdings noch um Einiges entfernt, sagte Thomas Wostal von der ZAMG. Denn die absolut tiefste Temperatur, die in Österreich jemals gemessen wurde, waren minus 37,4 Grad auf dem Sonnblick am 1. Jänner 1905. Bei den bewohnten Orten führt das niederösterreichische Zwettl die Kältestatistik seit Beginn der Aufzeichnungen an. Dort fror man am 11. Februar 1929 bei minus 36,6 Grad.

APA (Parigger)

Winterfestspiele Erl verzeichneten 97,5 Prozent Auslastung

“Besonders freut es mich, dass wir von Publikum und Medien gleichermaßen als neues Rossini-Mekka anerkannt und gewürdigt werden”, meinte Gustav Kuhn. Die Neuinszenierung von Gioacchino Rossinis “L’italiana in Algeri” sei ein “Erfolg” gewesen. Im fünften Festspielwinter wurden 15 Tage musikalisches Programm geboten.

APA (Pfarrhofer)

Van der Bellen empfängt slowenischen Präsidenten Pahor

Pahor reist mit einigen Anliegen im Gepäck nach Österreich. Er wolle seinen Besuch der Zukunft der Europäischen Union, den bilateralen Beziehungen sowie der Flüchtlingsthematik widmen, berichtete die slowenische Nachrichtenagentur STA unter Berufung auf Informationen aus dem Büro Pahors. Demnach werde der slowenische Präsident auch die Fortsetzung der trilateralen Treffen zwischen den Staatsoberhäuptern Sloweniens, Österreichs und Kroatiens “so rasch wie möglich” vereinbaren. Nach dem Gespräch wollen Van der Bellen und Pahor um 11.45 Uhr gemeinsam vor die Presse treten. Ein Statement nach dem Treffen mit Kern (15.00 Uhr) ist nicht geplant.

Für Van der Bellen ist es das erste Zusammenkommen mit einem künftigen Amtskollegen nach seiner Wahl zum Bundespräsidenten Anfang Dezember. Allerdings handelt es sich bei dem Treffen noch nicht um einen offiziellen Besuch – denn tatsächlich wird Van der Bellen erst mit der Angelobung am 26. Jänner ins Amt gehoben. Slowenien stand allerdings schon nach der später aufgehobenen Stichwahl auf seiner Agenda. “Aus Respekt vor dem Verfassungsgerichtshof” hatte er jedoch die Begleitung seines Vorgängers Heinz Fischer nach Ljubljana abgesagt.

Foto: Wolfgang Scherzer/RollRinn

Rinn: „Eindrucksvolles Beispiel einer tollen Dorfgemeinschaft“

Die Rinner Vereine ziehen für das Integrationsfest mit zahlreichen sportlichen und unterhaltsamen Höhepunkten gemeinsam an einen Strang. „Die Teilnahme einer großen chinesischen Delegation bei den Integrationssportrennen unterstreicht den sportlichen Stellenwert der Veranstaltung.“, stellt Winfried Vescoli dazu fest.

„Mit dem musikalischen Programm mit High-Lights wie Hannah oder Jürgen Drews sorgen die Organisatoren für beste Stimmung im Festzelt. Dazu kommt noch ein liebevoll gestaltetes Kinder- und Jugendprogramm sowie die Bilderversteigerung für einen guten Zweck.“

Für den RfW/FW Tirol ist die Veranstaltung und das gemeinsame Handeln der Rinner in vielen Bereichen ein Paradebeispiel. „Hinter diesem Event steht keine große Veranstaltungsagentur, sondern die Bewohner von Rinn, die neben ihrem Beruf sich für die Umsetzung von RollRinn viel Zeit nehmen.“, führt Vescoli weiter aus. „Allein der Blick auf das hausgemachte Kuchenbuffet war schon ein Höhepunkt.“

„Gemeinden sollen Rinn als Vorbild nehmen“

Andere Gemeinden sollen von Rinn lernen und sich entsprechende Tipps holen. „RollRinn bringt die Gemeinde noch enger zusammen. Die Erfolgserlebnisse durch das tolle Fest sind für das Vereinsleben, dem sozialen und gesellschaftlichen Leben aber auch für das wirtschaftliche Leben ein wichtiger Faktor. Wer gemeinsam ein derartiges Projekt umsetzt, kann auch im Alltagsleben mit den Problemen auf ein besondere Art umgehen.“, ist sich Vescoli sicher.

Zwar möchte der langjährige Obmann des Vereins im Frühjahr bei den Vorstandswahlen einen Schritt zurück machen, Vescoli hofft aber sehr darauf, dass der erfolgreiche Weg des Vereins fortgesetzt werde. „RollRinn ist über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Und eine Veranstaltung bei der Semino Rossi für musikalische Unterhaltung sorgt und sich der Bürgermeister mit dem Dorfpfarrer ein sportliches Duell liefert, soll unbedingt weiterbestehen.“

„Rinn hat auf alle Fälle wieder zu Jahresbeginn ein deutliches Zeichen gesetzt und den Jahresanfang wieder einmal wunderschön gestaltet.“, stellt RfW/FW Obmann Winfried Vescoli abschließend fest.

Foto: Pixabay

Was ist der Unterschied zwischen Kuvertüre und Schokolade?

Kuvertüre besteht ebenso wie Schokolade aus Kakaomasse, Kakaobutter und Zucker. Was beide unterscheidet, ist der Fettgehalt: Kuvertüre enthält im Vergleich zu Schokolade mehr Kakaobutter.

Aufgrund des höheren Fettgehalts ist Kuvertüre nach dem Schmelzen flüssiger und lässt sich gleichmäßiger verarbeiten. Wichtig ist, auf die richtige Temperatur der Kuvertüre zu achten. Wird sie zu warm oder zu schnell verarbeitet, erscheint der fertige Überguss grau.

Milchschokolade enthält außer Kakaobestandteilen und Zucker auch Zutaten aus Milch. Das kann Milchpulver, Butter oder Sahne sein. Milchschokoladenkuvertüre ist ebenfalls fettreicher als die entsprechende Schokolade. Neben der Kakaobutter sorgt dabei das Fett aus der Milch für einen besonders zarten Schmelz.

APA

Gut vorbereitet zum Medizinstudium

Die zweitägigen Intensivkurse finden in Bozen während der Faschingsferien statt. Im April gibt es außerdem die Möglichkeit das Erlernte im Rahmen einer Test-Simulation zu überprüfen.

Schüler der Maturaklassen können sich ab heute über dieses Online-Formular zu den Kursen und der Simulation anmelden.

Informationen einholen

Alle relevanten Informationen zum Vorbereitungsangebot sind auf der Internetseite der Hochschülerschaft abrufbar. Bei Rückfragen können sich Interessierte hier melden: medizin@asus.sh, Tel. 0471 974 614.

Die Ergebnisse aus den letzten Jahren zeigen, dass das Vorbereitungsangebot eine ideale Möglichkeit ist, um sich auf den Aufnahmetest vorzubereiten.

Foto: Pixabay

INPS/NISF hat keine Lust auf Deutsch

Der Anlass: Eine verärgerte Kundin hat der Süd-Tiroler Freiheit einen ungeheuerlichen Fall von Missachtung des Rechts auf Gebrauch der Muttersprache beim INPS/NISF gemeldet. Die Beschwerde bezog sich auf die Telefonauskunft des Instituts.

Die Kundin wählte die Tastenoption „Deutsch“, wurde aber trotzdem mit einer italienisch sprechenden Sachbearbeiterin verbunden. Die Kundin, des Italienischen mächtig, setzte das Gespräch dennoch in italienischer Sprache fort. Als ihr ein Fachbegriff nicht eingefallen war, wurde die Mitarbeiterin ausfällig und meinte, sie solle es sein lassen, wenn sie kein Italienisch könne. Als die Kundin schließlich einwarf, dass sie durch ihre Tastenwahl Anrecht hätte in deutscher Sprache Auskunft zu erhalten, wurde ihr mitgeteilt, dass es keine deutschsprachigen Mitarbeiter gäbe, denn „qui siamo in Italia!“.

Einen ähnlichen Skandal bezüglich der fehlenden Zweisprachigkeit hat UT24 bereits vor einigen Monaten beim Fürsorgeinstitut aufgedeckt (hier geht es zum Artikel). Damals war das Ergebnis ein Ähnliches. Trotz der angebotenen Möglichkeit, mit einem deutschen Angestellten sprechen zu dürfen, legte dieser sofort auf, als eine deutsche Frage gestellt wurde.

„Pflicht zur Zweisprachigkeit eine Grundsäule der Autonomie“

Die Süd-Tiroler Freiheit hat am Montag diesbezüglich eine Anfrage im Landtag hinterlegt. „Die gesetzlich garantierte Gleichstellung der Sprachen ist vielen staatlichen Institutionen in Südtirol egal. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich die Beschwerden, insbesondere beim NISF/INPS, derart häufen“, kritisiert Stefan Zelger, Landtagssekretär der Süd-Tiroler Freiheit.

„Die Pflicht zur Zweisprachigkeit ist eine Grundsäule der Autonomie zum Schutz unserer Volksgruppe in Italien. Verletzungen dieses Grundrechts dürfen nicht weiter auf die leichte Schulter genommen werden!“

Die Arbeitsgruppe „Recht auf Muttersprache“ der Süd-Tiroler Freiheit sammelt Beschwerden über Verletzungen dieses Rechts und hat eine eigene Internetseite über die Bestimmungen zur Zweisprachigkeitspflicht eingerichtet. Die Bewegung rät den Verantwortlichen des NISF/INPS einen Blick darauf zu werfen und die Sprachbestimmungen einzuhalten.

Bild: UT24/ih

Zukunft von Bozner Bahnhofsareal weiter ungewiss

„Auf jeden Fall wird der Investor Benko sein Einkaufszentrum bauen und somit müsse auch die Gemeinde Bozen zu ihrer Abmachung stehen und endlich das Bahnhofsareal umstrukturieren. Die Koalition zwischen SVP und PD soll sich endlich durchringen und dieses Projekt so schnell wie möglich angehen“, ist Walter Frick von den Freiheitlichen überzeugt.

In den nächsten Tagen soll in Trient der offizielle Startschuss zur Umsetzung des Podrecca-Projekts gegeben werden Mit einer entsprechenden Vereinbarung sollen alle weiteren urbanistischen, technischen und rechtlichen Schritte festgeschrieben werden. Das Verfahren zu Verbauung des Areals sollte mit einer Vereinbarung zwischen Land, Gemeinde Bozen und der Eisenbahngesellschaft endlich gestartet werden.

Freiheitliche wollen Mix von privater und öffentlicher Hand

Nach der Meinung des freiheitlichen Bezirkes Bozen Stadt und Land könnte man auch einen Mix von privater und öffentlicher Beteiligung in Betracht ziehen. Somit hätten Private nicht alleine das Sagen, sondern auch die öffentliche Verwaltung, was für die weitere Ausrichtung des Bahnhofsareals sicher von großer Bedeutung wäre.

„Es sollen bei Interesse auch einheimische Investoren vor auswärtige zum Zug kommen. Des Weiteren muss auf jeden Fall unsere Bauwirtschaft bei den zu vergebenden Aufträgen berücksichtigt werden! Denn es kann nicht angehen, dass ein solch großes Projekt, wie es in Bozen ansteht, vorwiegend nur von ausländischen Firmen realisiert wird“, so Walter Frick abschließend.

APA (AFP)

Neue Winterstürme im Anmarsch: Weitere Tote in Osteuropa

In der Westukraine erfroren bei eisigen Temperaturen innerhalb eines Tages mindestens vier Menschen. Seit Jahresbeginn starben damit landesweit nach Medienberichten vom Montag insgesamt mindestens acht Menschen bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad. In Weißrussland kamen fünf Menschen in der Nähe von Minsk bei minus 25 Grad ums Leben, berichtete die Agentur Interfax.

In Moskau froren die Menschen bei knapp 30 Grad unter dem Nullpunkt, im Durchschnitt bis zu 15 Grad kälter als zu dieser Jahreszeit üblich. Laut Interfax starben in der russischen Hauptstadt seit Jahresbeginn zwei Menschen wegen der Kälte.

Bei der Kältewelle in Polen kamen innerhalb eines Tages zehn weitere Menschen ums Leben. Dies teilte am Montag das Sicherheitszentrum der Regierung mit. Damit erfroren seit vergangener Woche bei Temperaturen von bis zu minus 25 Grad bereits 19 Menschen. Insgesamt stieg die Zahl der Kältetoten seit November auf 65. Weitere 24 Menschen starben seitdem an Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Sie hatten unter anderem giftige Gase aus Kohleöfen eingeatmet. Abgase, Kälte sowie fehlender Wind führten am Montag vielerorts zu Smog.

Bei den niedrigsten seit mehr als 30 Jahren gemessenen Temperaturen erfroren in der Slowakei vier Menschen. Wie das Nachrichtenportal “Pravda.sk” am Montag unter Berufung auf Rettung und Polizei auflistete, wurden am Freitag und Sonntag in den Städten Nitra und Bratislava zwei vermutlich obdachlose Männer erfroren gefunden. In einem Dorf hatte man am Freitag einen Pensionisten erfroren vor seiner eigenen Haustür entdeckt. Im nordslowakischen Bezirk Namestovo starb eine 54-jährige Frau auf dem nächtlichen Heimweg von ihrer Arbeit. In dem Ort Oravska Lesna wurde am Sonntag mit minus 35,2 Grad Celsius die niedrigste in der Slowakei seit 1985 gemessene Temperatur erreicht.

In Bulgarien erfroren seit Jahresbeginn neben mindestens drei Bulgaren auch drei Flüchtlinge – eine Frau aus Somalia und zwei Iraker. Als Grenzpolizisten die Frau fanden, war sie bereits tot. In einem getrennten Fall starben wenige Tage später im Grenzgebiet zur Türkei zwei Männer aus dem Irak. Dorfbewohner entdeckten ihre Leichen in einem verschneiten Wald im Strandscha-Gebirge im Südosten.

In Tschechien ist die Zahl der Kältetoten seit Beginn der Frostwelle auf mindestens sieben gestiegen. Allein in Prag seien seit Freitag vier Obdachlose erfroren, sagte Rettungsdienstsprecher Dominik Horn am Montag. Neun Menschen seien mit Unterkühlung oder Erfrierungen behandelt worden. In mehreren Fällen habe Alkoholkonsum die Auskühlung verstärkt. Tote gab es unter anderem auch in Brünn und Karvina. Die Prager Notunterkünfte waren zu 90 Prozent belegt. Sozialarbeiter verteilten auf der Straße warme Kleidung und Lebensmittel an Hilfsbedürftige.

In Griechenland schneite es in der Nacht zum Montag erneut in vielen Regionen, so dass etliche Dörfer und auch Inseln mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten wurden. In vielen Fällen gebe es keine Stromversorgung und damit auch kein Wasser und keine Heizung mehr, weil Pumpen nicht betrieben werden können oder Wasserrohre zugefroren seien, berichtete am Montagmorgen der Radiosender Athina 984.

Die Schulen blieben in weiten Teilen des Landes geschlossen. Auf der Insel Euböa lag der Schnee selbst in Küstenorten bis zu drei Meter hoch. Selbst auf Kreta fielen die Temperaturen nachts auf rekordverdächtige minus 15 Grad. Hafenstädte wie Rethymno, Chania und Heraklion waren seit Jahrzehnten erstmals tief verschneit.

Die griechischen Behörden haben offenbar keine ausreichenden Vorkehrungen getroffen, um die auf den griechischen Inseln notdürftig untergebrachten Flüchtlinge vor der aktuellen Kältewelle schützen zu können. “Es gibt ein echtes Problem”, sagte ein Vertreter des Ministeriums für Migrationspolitik am Montag. Beispielsweise auf der Insel Lesbos hätten die Flüchtlinge im Lager Moria nur Zelte, um sich vor dem Schnee und der klirrenden Kälte in Sicherheit zu bringen.

In Moria lebten mehr als 2.500 Menschen ohne heißes Wasser und ohne Heizung in Zelten, sagte Apostolos Veizis von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen. Auf der Insel Samos seien mehr als 300 Flüchtlinge betroffen, weitere Betroffene gebe es auf den Inseln Kos, Leros und Chios. Mehr als 15.000 Flüchtlinge sitzen derzeit auf den griechischen Inseln fest. Das Ministerium für Migrationspolitik macht die Kommunalverwaltungen für die Missstände verantwortlich.

Der ungewöhnliche Wintereinbruch mit Eis, Schnee und Wind hielt die Menschen in Mittel- und Süditalien auch am Montag in Atem: In Apulien und Kalabrien blieben zahlreiche Schulen geschlossen. Wegen starken Schneefalls fielen nahe der Küstenstadt Bari Züge aus. In Pisa mussten Schüler frieren, weil in einigen Gebäuden die Heizungen ausgefallen waren, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Medien bezifferten die Zahl der Kältetoten auf acht, eine offizielle Bestätigung gab es dafür nicht. Der italienische Landwirtschaftsverband CIA klagte über Schäden im Wert von hunderten Millionen Euro.

Die Schifffahrt auf der Donau durch Serbien wurde wegen einer Eisdecke per Verordnung des serbischen Verkehrsministeriums eingestellt. Zum ersten Mal seit 22 Jahren ist laut Medienberichten infolge niedriger Temperaturen auch der Fluss Velika Morava, ein Nebenfluss der Donau, vom Eis bedeckt.

APA (dpa)

Wipptaler Führerscheinneuling verursacht Unfall – 1,8 Promille!

Als Fahrzeuglenker konnte ein 18-jähriger einheimischer Führerscheinneuling von der Polizei ausgeforscht werden. Er erlitt bei dem Unfall lediglich eine Schnittwunde am Ohr.

Ein beim 18-Jährigen durchgeführter Alkoholtest ergab ein erstaunlich hohes Ergebnis von 1,8 Promille.

Dem jungen Mann wurde somit an Ort und Stelle sein neuer Führerschein wieder eingezogen.

APA (Neubauer)

Gendermedizinerin ist “Wissenschafterin des Jahres”

Mit der seit 1994 jährlich durchgeführten Wahl zeichnen die Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten vor allem das Bemühen von Forschern aus, ihre Arbeit und ihr Fach einer breiten Öffentlichkeit verständlich zu machen und damit das Image der österreichischen Forschung zu heben. Kautzky-Willer sieht es als “klaren Bildungsauftrag der Universitäten und der einzelnen Professorinnen und Professoren, Wissen weiterzugegeben”, wie sie im Gespräch mit der APA erklärte.

Dies sei vor allem im Medizin-Bereich von Bedeutung, denn “nur gut aufgeklärte, mündige Patienten können wirklich mitarbeiten”. Für Erfolge in der Therapie sei “dieses Empowerment der Patienten und deren Gesundheitskompetenz immer wichtiger”. Wenn man Sinn und Ziel einer Therapie nicht verstehe, werde man die verschriebenen Tabletten nicht nehmen, den Lebensstil nicht ändern, usw. “Das muss in der Medizin insgesamt sicher noch besser vermittelt werden”, sagte Kautzky-Willer.

Ausgehend von ihren Spezialgebieten Hormone und Stoffwechsel hat sich die in Wien geborene Internistin zunehmend der geschlechtsspezifischen Medizin zugewandt und wurde Anfang 2010 zur ersten Professorin für Gendermedizin in Österreich an der Medizinischen Universität Wien bestellt. In den vergangenen Jahren habe es “wesentliche Fortschritte” bei der Beachtung des Faktors “Geschlecht” gegeben: Im Medizin-Studium sei Gender-Medizin fix im Lehrplan integriert, es gebe viele Aktivitäten im Bereich postgraduelle Ausbildung, etwa den europaweit ersten Universitätslehrgang für Gendermedizin oder als niederschwelliges Ausbildungsangebot ein Diplom der Ärztekammer für Gendermedizin.

Aber natürlich bedeute es etwa für niedergelassene Ärzte, die sich bisher noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, einen Mehraufwand. “Deswegen ist es auch wichtig, dass das von den Patienten nachgefragt und eingefordert wird: Gibt es etwa für mich als Frau etwas zu beachten, gibt es Wechselwirkungen mit meinen Medikamenten, ich bin jetzt gerade im Wechsel, kann das einen Einfluss auf meine Therapie haben”, so Kautzky-Willer.

Die Auszeichnung “Wissenschafter des Jahres”, die auch mit einer Einladung des Office of Science and Technology (OST) an der österreichischen Botschaft in Washington zu einem Vortrag in der US-Hauptstadt verbunden ist, haben bisher u.a. der Archäologe Wolfgang Neubauer (2015), der Weltraumforscher Wolfgang Baumjohann (2014) oder die Umwelthistorikerin Verena Winiwarter (2013) erhalten.

APA (Schlager)

Mitterlehner wünscht sich “Gang zur Normalität” in der ÖVP

Die jüngsten Personaldebatten nannte der Parteiobmann “übliche Gepflogenheiten” in der ÖVP rund um den Dreikönigstag. “Ich hab’s nicht in besonders dramatischem Sinn gesehen, aber es war unangenehm.” Man habe im Parteivorstand aber alles ausgeredet. Dass nun wieder alle an einem Strang ziehen, kann der Parteichef freilich nicht ganz versprechen. “Soweit ich uns kenne, ist es anzunehmen, dass das einigermaßen funktioniert, aber ausschließen zu wollen, dass das nie wieder passiert, ist in der genetischen Struktur unsere Partei und in der strukturellen Zusammensetzung eine Schwierigkeit.”

Ein eigenes Gespräch mit Außenminister Sebastian Kurz, wie es etwa Wirtschaftskammerchef Christoph Leitl empfohlen hatte und den manche in der ÖVP als Spitzenkandidat für die nächste Nationalratswahl favorisieren, sei laut Mitterlehner nicht notwendig. “Wir haben eine bestehende Gesprächsbasis und gute Gesprächskultur.” Es stehen keine Wahlen bevor, und es wäre deshalb unsinnig, das unnötig zu befeuern. Und in Richtung Leitl: “Das war ein Tipp und Danke dafür.”

In den Gremiensitzungen habe man in “konstruktivem Klima” die Zielsetzungen der ÖVP für 2017 sowie die Schwerpunkte für die Regierungsarbeit und die Überarbeitung des Regierungsprogramm festgelegt. Mitterlehner nannte die Themen Wirtschaft und Arbeit, Sicherheit sowie Nachhaltigkeit. “Die wollen wir im Rahmen der Regierungsarbeit besonders akzentuieren.”

Ein besonderes Anliegen sei der ÖVP dabei die Senkung der Arbeitslosigkeit. Rund 30.000 Arbeitsplätze müssten zumindest geschaffen werden, um dieses Ziel zu erreichen. Geschehen soll das durch flexiblere Arbeitszeiten und eine Neuausrichtung der Arbeitszeit sowie effizientere Strukturen am Arbeitsmarkt und in der Arbeitsvermittlung. “Es kann nicht sein, dass wir einen Koch aus der Ukraine leichter nach Salzburg bekommen als einen Koch aus dem Burgenland.” Mitterlehner kann sich als Anreiz für höhere Mobilität bei der Arbeitsvermittlung etwa eine Mobilitätsprämie vorstellen.

Punkto Sicherheit gehe es zum einen um das noch offene Integrationsgesetz sowie um eine “wehrhafte Demokratie” mit einer “offensiven Form der Überwachung in Balance mit dem Rechtsstaat”. So sei etwa nach den jüngsten Silvester-Vorfällen in Innsbruck eine verstärkte Videoüberwachung erforderlich. Innenminister Wolfgang Sobotka habe ein entsprechendes Paket vorgelegt, das er von der Grundidee her unterstütze.

Konkrete Forderungen für die Verhandlungen mit der SPÖ legte Mitterlehner nicht auf den Tisch. “Es wird von uns Bewegung notwendig sein und auch von der anderen Seite”, erklärte der Vizekanzler etwa zu den bestehenden Differenzen in Sachen Arbeitszeitflexibilisierung oder kalter Steuerprogression. “Das Ergebnis werden sie in wenigen Wochen ablesen können oder nicht ablesen können. Was übrig bleibt und was nicht erledigt wird, ist dann halt Thema für die Positionierung bei einem Wahlkampf.”

Und die ÖVP will in den kommenden Monaten ihr Profil schärfen, wie Mitterlehner und Amon einmal mehr betonten. “Im Rahmen einer Strategie der Abgrenzung gegenüber anderen, aber nicht im Sinne einer Ausgrenzung von anderen”, so Mitterlehner. Gegner seien alle, nicht nur die FPÖ. Zu diesem Zweck will man im ersten Halbjahr in allen Bundesländern zu Bürgermeisterkonferenzen einladen, im zweiten Halbjahr sollen Bürgerstammtische in ganz Österreich folgen, so Amon.

APA (dpa)

Elbphilharmonie für Nagano bester Konzertsaal der Welt

Eine Konzerthalle sei wie ein Instrument, sagte Nagano. Daher müsse jedes Orchester, jeder Dirigent, jeder Solist lernen, wie ein Instrument funktioniert. “Das wird einen Moment dauern, aber man kann die Qualität sofort fühlen. Und das ist der Grund, warum wir alle so begeistert sind. Man kann wirklich fühlen, dass das etwas Besonderes werden wird.”

Am 13. Jänner dirigiert Nagano in der Elbphilharmonie die Uraufführung von Jörg Widmanns “Arche”. Zwei Tage zuvor wird das Haus mit einem Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters unter Leitung von Thomas Hengelbrock eröffnet.

Symbolbild: Facebook/Österreichisches Rotes Kreuz - Bezirksstelle Kufstein

Innsbrucker nach Unfall am Kopf verletzt

Eine 25-jährige Deutsche ist in einer Linkskurve auf den Fahrstreifen der Gegenfahrbahn geraten und anschließend mit dem Pkw des 27-jährigen Innsbruckers zusammengekracht. Beide Insassen des deutschen Pkw blieben unverletzt.

Der Lenker des Innsbrucker Wagens erlitt jedoch durch den Zusammenstoß eine blutende Wunde am Kopf. Der 27-jährige Tiroler und seine Beifahrerin wurden nach der Erstversorgung von der Rettung in die Klinik Innsbruck gebracht.

Wenn einem das Smartphone auf der Toilette plötzlich zum Verhängnis wird - Foto: Facebook

Ohne Smartphone geht es nicht – VIDEO

Welche Mutter kennt diese Situation nicht? Ein schreiendes Kind und eine Reihe von Aufgaben, die einem der Tag noch bringen wird.

Bei so viel Alltagsstress zieht sich jeder doch gerne einmal kurz auf das stille Örtchen zurück – in letzter Zeit auch mit dem Smartphone.

Kommt es dabei allerdings zu einer kurzen Unachtsamkeit, so kann einem das eigene Handy sogar auf der Toilette zum Verhängnis werden. Wie genau, das sehen Sie hier:

Posted by Da Geri on Sonntag, 8. Januar 2017

 

APA (AFP/Getty)

Musical-Romanze “La La Land” räumte sieben Golden Globes ab

Bei der Gala in Los Angeles bekam “La La Land” in der Nacht auf Montag unter anderem den Preis für die beste Komödie oder das beste Musical und die beste Regie. Die beiden Hauptdarsteller Ryan Gosling und Emma Stone wurden als beste Hauptdarsteller in einer Komödie oder einem Musical ausgezeichnet.

“La La Land”, eine Hommage an das goldene Zeitalter des Musicals von Regisseur Damien Chazelle, war bei der Gala mit sieben Nominierungen als Favorit ins Rennen gegangen – und räumte letztlich alle sieben Preise ab. In der Kategorie “Bestes Musical/Komödie” setzte sich “La La Land” gegen “20th Century Women”, “Deadpool”, “Florence Foster Jenkins” und “Sing Street” durch.

Chazelle wurde als bester Regisseur geehrt und setzte sich damit gegen Mel Gibson (“Hacksaw Ridge”), Barry Jenkins (“Moonlight”), Kenneth Lonergan (“Manchester by the Sea”) und Tom Ford (“Nocturnal Animals”) durch. Außerdem bekam er den Preis für das beste Drehbuch. Auch die Original-Filmmusik von “La La Land” des US-Amerikaners Justin Hurwitz wurde prämiert. “La La Land” erhielt außerdem den Preis für den besten Song.

Gosling setzte sich in der Kategorie bester Schauspieler in einer Komödie oder einem Musical gegen Colin Farrell (“The Lobster”), Hugh Grant (“Florence Foster Jenkins”), Jonah Hill (“War Dogs”) und Ryan Reynolds (“Deadpool”) durch. Stone gewann gegen Annette Bening (“20th Century Women”), Lily Collins (“Rules Don’t Apply”), Hailee Steinfeld (“The Edge of Seventeen”) und Meryl Streep (“Florence Foster Jenkins”).

In der Sparte “bester nicht-englischsprachiger Film” siegte “Elle” aus Frankreich u.a. über “Toni Erdmann”. Der französische Leinwandstar Isabelle Huppert spielt in dem Vergewaltigungsdrama des niederländischen Regisseurs Paul Verhoeven die Hauptrolle. Sie wurde dafür mit dem Golden Globe als beste Drama-Schauspielerin ausgezeichnet. Die Französin spielt darin eine vergewaltigte Frau, die ihren Peiniger aufspürt.

Casey Affleck nahm seinen ersten Golden Globe als bester Drama-Darsteller für seine Rolle in dem berührenden Familiendrama “Manchester by the Sea” entgegen. Er spielt er einen gebrochenen Mann, der nach dem Tod seines Bruders in seinem Heimatdorf von der Vergangenheit eingeholt wird. Der Film “Moonlight” von Regisseur Barry Jenkins hat den Golden Globe als bestes Filmdrama gewonnen. Das berührende Werk erzählt von einem jungen, schwulen Afroamerikaner.

Als beste Drama-Serie wurde “The Crown” über die britische Königin Elisabeth II. ausgezeichnet. Für die Titelrolle der Netflix-Reihe gewann am Sonntagabend Claire Foy auch den Preis als beste Schauspielerin in einer Dramaserie. Der Preis für die beste Comedyserie ging an “Atlanta”. Dessen Erfinder Donald Glover gewann auch den Preis als bester Hauptdarsteller in einer Comedyreihe. Er spielt in der Serie des US-Kleinsenders FX einen gescheiterten Alleingänger, der zum Manager seines rappenden Cousins wird.

Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie wurde Billy Bob Thornton in der Amazon-Serie “Goliath”. Tracee Ellis Ross gewann als beste Hauptdarstellerin in einer Comedyserie für “Black-ish”. Sie läuft in den USA auf ABC. Der Preis war die einzige Auszeichnung für eine Reihe von einem der großen US-TV-Sender.

In den Kategorien für “Miniserie oder Fernsehfilm” triumphierten zwei Serien zu zeitgenössischen Themen: “The People v. O.J. Simpson: American Crime Story” wurde zur besten Miniserie erklärt. Schauspielerin Sarah Paulson gewann für ihre Rolle in der Reihe über den Mordprozess des früheren Football-Stars den Preis als beste Darstellerin. Die Serie ist eine Produktion von FX.

Alle drei weiteren Schauspielpreise gingen an “The Night Manager”, eine Thrillerserie nach einem Roman von John le Carre: Tom Hiddleston siegte als bester Hauptdarsteller; Hugh Laurie und Olivia Colman gewannen darin die Preise für Nebendarsteller. Die Serie wurde von der britischen BBC produziert und auch bei Amazon gezeigt. Der Sender HBO ging heuer dagegen überraschenderweise völlig leer aus. Der US-Kabelsender produziert beliebte Serien wie “Game of Thrones” und die Politsatire “Veep”.

Die seit 1944 vergebenen Golden Globe Awards sind die wichtigsten Filmpreise nach den Oscars. Über die Gewinner entscheidet eine Gruppe von knapp 100 internationalen Journalisten, die seit langem in Hollywood arbeiten. Die Verleihungszeremonie findet traditionell bei einem lockeren Gala-Dinner statt. Bisher hielten “Einer flog über das Kuckucksnest” und “Midnight Express” den Globe-Rekord. Beide waren in den 1970er Jahren mit je sechs Trophäen geehrt worden.

Schauspielerin Meryl Streep hielt bei den Golden Globes eine engagierte Rede gegen den künftigen US-Präsidenten Donald Trump. “Wenn die Mächtigen ihre Position benutzen, um andere zu tyrannisieren, dann verlieren wir alle”, sagte Streep am Sonntag unter Tränen bei der Entgegennahme des Cecil B. Demille Preises für ihr Lebenswerk. Auch Gala-Moderator Jimmy Fallon nahm in seinem Eröffnungsmonolog gleich mehrfach Trump aufs Korn.

Der künftige US-Präsident zeigte sich unbeeindruckt und “nicht überrascht”. Laut “New York Times” bezeichnete er Streep als “eine Hillary-Freundin”. Er habe die Verleihung zwar nicht gesehen, sei aber schon früher von “liberalen Filmleuten” attackiert worden, sagte Trump.

APA

Steirischer Alt-LH Josef Krainer in Graz zu Grabe getragen

Krainer, der das Begräbnis und die vorangegangene Heilige Messe akribisch in seinem Testament geplant hatte, wäre mit dem Rahmen sehr zufrieden gewesen: Eine milde Wintersonne an einem klaren Himmel schien über die nordöstlichen Hügel von Graz und der Blick reichte – in Wintertagen selten – bis zum Schloßberg, in dessen Schatten die jahrzehntelange Wirkungsstätte des Politikers lag, die Grazer Burg. Die Redner streuten Anekdoten ein, die öfters für Lächeln in der Trauergemeinde sorgten.

Die rund 300 Sitzplätze in der über Graz gelegenen Pfarrkirche waren der Familie und Weggefährten aus der Politik sowie Freunden vorbehalten. Draußen versammelten sich etwa 300 weitere Besucher, die dem “Joschi” die letzte Ehre erweisen wollten. Sie wurden vom Roten Kreuz mit heißem Tee versorgt.

Schwarzenegger erzählte vor dem Begräbnis, Krainer habe ihn von ihrem ersten Zusammentreffen an inspiriert: “Er war mein Idol. Egal, was wir gesprochen haben, er war so unglaublich gescheit. Er wird mir abgehen”, so der Schauspieler und “Amtskollege” als früherer kalifornischer Gouverneur.

Vizekanzler Reinhold Mitterlehner als Vertreter der Bundes-ÖVP würdigte Krainer als “Vorbild an Ehrlichkeit und Geradlinigkeit”. Altbischof Egon Kapellari, der auf Krainers Wunsch die Heilige Messe zelebrierte, nannte den Verstorbenen einen “Christen und Staatsmann von herausragendem Format”. Ein großes Anliegen war ihm auch die Ökumene, wie der evangelische Superintendent Hermann Miklas in einer “gemeinsamen” Predigt mit dem Katholiken Philipp Harnoncourt hervorstrich.

Die dritte Trauerrede hielt auf Wunsch des Verstorbenen ein enger Freund, der Verfassungsrechtler Wolfgang Mantl. “Er war ein Vorwärtsstürmender, er war gegen kleinkarierte Selbstzufriedenheit”, attestierte er Krainer, er habe die steirische Breite (ein alter Wahlslogan, Anm.) zur europäischen Breite erweitert. Krainer sei ein Meister der freien Rede gewesen und habe weit über die Zeit und das Bundesland hinausgeblickt, etwa mit den Alpe-Adria-Aktivitäten und der Einführung des ersten Landesrechnungshofes.

Vorarlbergs Alt-LH Martin Purtscher (ÖVP) verabschiedete sich “namens der Altlandeshauptleute” – und würdigte an “Joschi”, dass er ein leidenschaftlicher Europäer gewesen sei und sein Stimme oft in Wien erhoben habe, auch wenn das dort nicht so gerne gehört worden sei. Hohe Autorität habe er gehabt, und sei dennoch immer Demokrat geblieben: “Du fehlst uns sehr, Gott möge Dir den ewigen Frieden schenken.”

“Wenn er heute von oben zuschaut, würde er verschmitzt lächeln”, stellte Schützenhöfer mit belegter Stimme fest. Krainer habe ein politisches Sensorium wie kaum einer gehabt. Vater Josef Krainer jun. und Sohn Josef Krainer jun. hätten über 50 Jahre die steirische Politik entscheidend mitgeprägt. “Er hat die Diskussionen geliebt, nicht unbedingt den Widerspruch”, sorgte der Landeschef für erinnerndes Schmunzeln, aber auch für ernsthaftes Kopfnicken, als er die Unterstützung Krainers für polnische und tschechische Dissidenten erwähnte. “Jetzt betten wir ihn ins Grab, wo seine Rosemarie schon auf ihn wartet”, verabschiedete sich Schützenhöfer mit “hab’ Dank für alles, lieber Joschi”.

Von den Ländern Niederösterreich, Tirol und Steiermark waren Kränze am Grab niedergelegt worden – “einem großen Steirer”, hieß es auf einer Kranzschleife. Karl Schwarzenberg hatte einen Kranz mit blauweißer Schleife geschickt. Krainer-Freund Schwarzenegger ließ einen Kranz mit Bändern auf Englisch niederlegen: “To the Krainer family – Arnold Schwarzenegger and family”.

Nach diesem Mann wird gesucht - Foto: Christopher Helwig

Familienschicksal: Wer kennt diesen Mann?

Alles was der Sohn über seinen Vater weiß, ist, dass er vermutlich Walter heißt und in der Zeit um 1979 an einem Hausbau in Matrei mitgewirkt hat. Zu dieser Zeit soll der Gesuchte 20 bis 23 Jahre alt gewesen sein.

Für seine Suche hat der Deutsche ein Foto seines Vaters aus jener Zeit erhalten, welches er von seiner Mutter bekommen hat. Das ältere Bild des Vaters wurde im Gasthof Sonne in Matrei aufgenommen.

Hinweise melden!

Mit diesen Informationen versucht der Mann aus Matrei nun endlich seinen leiblichen Vater zu finden. In einem öffentlichen Suchaufruf schreibt er:

Ich weiß es ist kein besonders gutes Foto, dennoch ist es das einzige was ich von ihm habe! Sollte sich trotzdem irgend jemand daran erinnern oder den Mann auf dem Bild sogar erkennen wäre ich sehr dankbar um jeden noch so kleinen Hinweis.

Sämtliche Hinweise über die Identität des gesuchten Vaters können direkt an UT24 (info@unsertirol24.com) gesendet werden. Wir werden jeden eingelangten Hinweis direkt weiterleiten.

Foto: LPA

Heute streiken Bus und Bahn

Bei den Eisenbahnen der SAD kann es während des vierstündigen Streiks von 11.30 Uhr bis 15.30 Uhr zu Ausfällen und Verspätungen kommen.

Daher wird die Durchführung der folgenden Bahndienste NICHT garantiert:

  • Linie Bozen – Meran
    Der Zug mit Abfahrt in Bozen von 12.35 Uhr
    Die Züge mit Abfahrt in Meran von 11.46 Uhr bis 13.46 Uhr
  • Linie Franzensfeste – Innichen
    Die Züge mit Abfahrt in Franzensfeste von 11.20 Uhr bis 15.20 Uhr
    Die Züge mit Abfahrt in Innichen von 11.50 Uhr bis 15.20 Uhr
  • Linie Meran – Mals
    Die Züge mit Abfahrt in Meran von 11.46 Uhr bis 15.16 Uhr
    Die Züge mit Abfahrt in Mals von 12.20 Uhr bis 15.20 Uhr

Bei die Busdiensten der SAD kann es von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr zu Ausfällen kommen. Jene Dienste mit Abfahrt vor 17.00 Uhr erreichen auf jeden Fall die Endhaltestelle.

Bei den fixen Anlagen der SAD (Standseilbahn Mendel, Seilbahn Jenesien, Seil- und Trambahn Ritten) findet der Streik in der Zeit von 17.00 Uhr bis 21.00 Uhr statt.