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  • Mann darf deutsche Städte nicht mehr betreten

    Tim Keller ist begeisterter Biker und Mitglied in einem Motorradklub. Außerdem hat er lange Zeit für die Polizei und das SEK gearbeitet. Dem Mann wurde nun aber ein Verbot erteilt, die beiden Städe Köln und Leverkusen in der Karnevalszeit zur Gänze zu betreten. Die Hintergründe:
    Der Rocker mit dem Polizei-Brief - Foto: Facebook

    Keller erhielt in diesen Tagen Post von der Kölner Polizei. Diese teilten ihm mit, dass er in der Zeit des Karnevals auf keinen Fall die beiden Städte Köln und Leverkusen betreten dürfe.

    Der Mann werde von der Polizei verdächtigt, Gewaltverbrechen an Migranten im Karneval anstacheln zu wollen. Er sei in Vergangenheit nämlich bereits öfters durch schwere Gewalt- und Aggressionsdelikte aufgefallen, so die Polizei.

    Ein harter Vorwurf, den der Ex-Polizist von seinem einstigen Arbeitgeber erhielt.

    “Ist mir neu”

    Verwundert und geschockt zugleich reagierte Keller auf den Brief . Die Vorwürfe seien für ihn total neu, da er sich nie etwas zu schulden habe kommen lassen. Dies teilte er auch seinen Facebook-Freunden über ein Posting mit.

    Darin schreibt er unter Anderem:

    Ich finde es zudem sehr bedenklich, dass ich als Bewohner dieses Landes, in meinem eigenen Land, für eine ganze Woche mehrere Städte gar nicht mehr betreten darf.

    Also, da ist die DDR doch ein Scheiß gegen gewesen, oder was meint Ihr?

    Gemischte Reaktionen

    Einige User gaben der Polizei recht und sprachen in ihren Kommentaren Keller ebenso das Recht ab, den Karneval besuchen zu dürfen. Für einige sei er ein “Nazi Schwein”.

    Großteils erhielt der Mann aber sehr viel positiven Zuspruch. Vor allem Frauen bedankten sich dafür, dass sich Keller in einem Motorradklub engagiere, der sich für den Schutz von Frauen und Kindern einsetze.

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